Jerry Maguire - Spiel des Lebens (1996)

Originaltitel: Jerry Maguire
Jerry Maguire - Spiel des Lebens Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Jerry Maguire - Spiel des Lebens: Hinreißende Komödie um einen Sportagenten, der lernen muß, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

Jerry Maguire ist der erfolgreichste Agent einer Sportagentur – und doch nagt das Gewissen an ihm, so daß er eines nachts ein Memo verfaßt, in dem er die Abkehr vom kalten Business fordert. Die Rechnung wird ihm prompt präsentiert: Jerry wird gefeuert , nur ein treuer Klient und eine Sekretärin halten ihm die Stange. All seiner Macht beraubt, beginnt für den geschaßten Agenten ein beschwerlicher Lernprozeß, in dem er lernt, was Liebe und Freundschaft bedeuten.

Jerry Maguire ist ein erfolgreicher Sportagent. Obwohl ihn seine Deals zum Liebling der Chefs machen, plagt den smarten Typen eines Abends das Gewissen. Er verfaßt kurzerhand ein Memo, in dem er die bloße Geldmacherei anprangert und zu einem menschlicheren Umgang mit den Sportlern aufruft. Die Rechnung wird ihm postwendend präsentiert: Mr. Maguire wird gefeuert, nur ein Klient und seine treue Assistentin halten zu ihm. Nun gilt es für Jerry, sein Leben neu zu ordnen, sein Yuppie-Dasein abzustreifen und endlich ein besserer Mensch zu werden.

Jerry Maguire ist ein angesehener Sportagent. Trotz seines Erfolges kommen ihm Zweifel an den skrupellosen Machenschaften seines Metiers. Als er seine Zweifel äußert, kehren ihm seine ehemaligen “Freunde” den Rücken. Nur ein Sportler hält zu ihm. Dramatische Komödie mit Tom Cruise in der Titelrolle.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem in “Mission: Impossible” bestenfalls seine Präsenz als Actionheld gefragt war, darf Tom Cruise in “Jerry Maguire” in einer Variation seiner altbekannten Yuppie-Figur nach langer Zeit wieder einmal beweisen, daß sich hinter diesem gewinnenden Lächeln auch ein schauspielerisches Ausnahmetalent verbirgt. Daß diese Geschichte von der Suche eines Sportagenten nach seiner verloren geglaubten Menschlichkeit so unglaublich frisch und unkonventionell daherkommt, ist Verdienst von Regisseur und Autor Cameron Crowe: Ihm ist die vermutlich modernste, intelligenteste und erwachsenste Hollywood-Komödie des Jahres 1996 gelungen.

    Mit einiger Überraschung darf man feststellen, daß sich die achtziger Jahre trotz aller Beteuerungen bester Gesundheit erfreuen: In einem eindrucksvollen, rasend geschnittenen Intro gibt Cameron Crowe dem Zuschauer einen Crash-Kurs in Gier à la Nineties, eine Einführung in die Welt der Sportagenten, in der lukrative Deals alles bedeuten. Der Haifisch mit den größten Zähnen ist Jerry Maguire – und doch nagt das Gewissen an ihm, so daß er eines nachts ein Memo verfaßt, in dem er eine Abkehr vom kalten Business fordert: Man solle sich besser um weniger Klienten kümmern, dafür aber auch Einnahmeeinbußen in Kauf nehmen. Ein No-No in diesem Geschäft, die Rechnung bekommt der Ketzer sofort präsentiert: Er wird gefeuert.

    Und damit beginnt “Jerry Maguire” eigentlich erst richtig. Wie der geschaßte Agent über endlose Umwege und kleine Lektionen tatsächlich lernt, ein besserer Mensch zu werden, das eigene Memo in die Tat umzusetzen und darüber hinaus am eigenen Leib erfährt, daß Freundschaft und Liebe nicht einfach sinnentleerte Begriffe sind, sondern auf handfesten und nicht immer erfreulichen Erfahrungen beruhen, das macht Cameron Crowes dritte Regiearbeit zu einer der hinreißendsten Hollywood-Produktionen des Jahres.

    Dabei läßt sich der Regisseur Zeit, bis er die Reize von “Jerry Maguire” zu voller Entfaltung kommen läßt. Das Risiko, ungeduldige Zuschauer in den Anfangsminuten womöglich zu verlieren, zahlt sich aus: Denn wenn nach der Hälfte langsam der Wandlungsprozeß des Titelhelden einsetzt, dann läßt einen die Geschichte dank ihrer überraschend frischen und verblüffend echten Figuren nicht mehr los. Nicht nur Cruise überzeugt. Die ungeheure emotionale Wirkung verdankt der Film Renee Zellweger, die Jerry als Verwaltungsangestellte seiner Firma loyal bis an den Rand des Ruins folgt, und Cuba Gooding Jr., der als letzter Klient zu seinem vom Glück verlassenen Agenten steht und eine Darstellung als arroganter Footballspieler mit einem Herz aus Gold hinlegt, die bei der diesjährigen Oscar-Verleihung kaum übersehen werden kann. Bonnie Hunt als treffsichere One-Liner-Spezialistin und Jonathan Lipnicki als Renee Zellwegers entzückender Sohn komplettieren das starke Ensemble.

    Fand man in Crowes Vorläufer “Singles” noch die ungestüme Essenz des Grunge Rock, so ist “Jerry Maguire” das besonnene und doch unberechenbare Gegenstück. Wie ein selbstreflexiver Song von Pete Townshend aus den späten siebziger Jahren (immer wieder bahnen sich geschickt plazierte Stücke von The Who ihren Weg in den Soundtrack) verweigert sich dieser Magic Bus einem konventionellen Erzählfluß. Seine Sprunghaftigkeit und die scheinbar zufällige Struktur geben dem Film einen absolut dringlichen und unbedingt modernen Anstrich. Das Schönste daran: Hinter der glatten Oberfläche dieser unverhohlenen Parabel auf die Filmindustrie schlägt ein echtes Herz. Das Publikum wird es “Jerry Maguire”, diesem Glanzstück wider den Zynismus, danken. ts.

Darsteller und Crew

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