Ist das Leben nicht schön? (1947)

Originaltitel: It\'s a Wonderful Life
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Ist das Leben nicht schön?: Zeitloser Klassiker mit James Steward über die Bedeutsamkeit des Lebens

Ausgerechnet an Weihnachten bricht für George Bailey (James Stewart) eine Welt zusammen: Aus der Finanzkasse der Firma, die er einst gezwungenermaßen von seinem Vater übernehmen musste, sind 800 Dollar verschwunden. Zudem merkt der Vater von vier Kindern, dass er keines seiner vielen, selbstbestimmten Ziele erreicht hat. George Bailey stürzt in eine Depression und als er dann noch erfährt, dass ihm wegen Veruntreuung eine Gefängnisstrafe droht, beschließt er, sich das Leben nehmen zu wollen.

Doch seine Familie und seine Freunde beten für George und bewirken dadurch, dass himmlische Kräfte den Engel Clarence (Henry Travers) auf die Erde schicken, um den Freitod von George zu verhindern. Clarence ist allerdings ein Engel zweiter Klasse und muss sich seine Flügel erst noch verdienen. Und so beginnt Clarence das Leben von George aufzuarbeiten, um diesem zu helfen und ihm zu zeigen, was aus Personen, denen er schon geholfen hat, geworden wäre, wenn George nie existiert hätte.

Mit \”Ist das Leben nicht schön?\” schuf Regisseur Frank Capra einen zeitlosen Klassiker, der heutzutage gern an Weihnachten ausgestrahlt und geschaut wird. James Stewart, den Frank Capra zum Star seines Films auserwählte, da er schon in \”Lebenskünstler\” mit ihm zusammengearbeitet hatte, sollte erst nach \”Ist das Leben nicht schön?\” zu einem gefragten Darsteller des Regisseurs Alfred Hitchcock werden, mit welchem er u.a. \”Cocktail für eine Leiche\” und \”Das Fenster zum Hof\” drehte. Bei der Premiere von \”Ist das Leben nicht schön?\” wurde der Film allerdings zunächst mit gemischten Kritiken aufgenommen und geriet sogar ins Visier des FBI. Diese schauten sehr genau auf den Film, da sie dem Werk eine Kritik am Kapitalismus unterstellten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Frank Capra, der Meister leichtfüßiger und zugleich tiefgründiger Komödien, lief mit “Ist das Leben nicht schön?” zu seiner Höchstform auf. Sein Film über den Sinn der guten Taten im Leben erwies sich selbst als gute Tat, unterhielt und ermutigte er doch das vom zweiten Weltkrieg gezeichnete Publikum auf intelligente und angenehme Art und Weise. Der sanfte Held des Filmes, James Stewart, eignet sich mit seinem aufrichtigen, unprätentiösen Spiel hervorragend als Identifikationsfigur, während der dramaturgisch tollkühn gewählter Zeitpunkt seines Selbstmordes, der Heilige Abend, der Geschichte einen dramatischen emotionalen Hintergrund verleiht.

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