Irrational Man (2015)

Irrational Man Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Irrational Man: Tragikomödie um einen Professor in der Midlife-Krise, in dem erstmals Joaquin Phoenix für Woody Allen vor der Kamera agiert.

Abe Lucas (Joaquin Phoenix) gilt weltweit als Institution der Philosophie. Seine Meinung wird allgemein wertgeschätzt und seine Person zur Legende hochstilisiert. Doch als er in Newport an das fiktive Braylin College fährt, befindet er sich in einer tiefen Sinnkrise. Als früherer Krisenhelfer und Idealist hinterfragt ein nun seine Arbeit als College-Professor und seine Lebensführung. Auf dem Campus lernt er bald die Professorin Rita Richards (Parker Posey) kennen. Rita fühlt sich in ihrer Ehe einsam, was dazu führt, dass sie und Abe sich annähern. Doch das bringt leider nicht die Veränderung, die sich Abe für sein Leben wünscht. Erst als er die junge Studentin Jill (Emma Stone) kennenlernt, scheint Bewegung in seinen Alltag zu kommen. Die intelligente junge Frau, zu der er zunächst nur eine Beziehung auf platonischer Basis führt, führt mit ihm ihn erfüllende Diskussionen über Theorien Kants bis hin zu Kierkegaard, was neue Lebensgeister in dem Professor weckt. Allerdings hat der unter seiner Lebenskrise leidende Abe noch ein Problem, das sich ironischerweise nicht durch Frauen lösen lässt. Erektionsprobleme machen ihm zu schaffen, und auch als sich zwischen ihm und Jill etwas anzubahnen scheint, ändert sich daran nichts. Ein Gerichtsurteil schafft es dann, Kräfte in Abe zu wecken, die er lang nicht mehr gefühlt hat. Einer Mutter soll zu Unrecht das Sorgerecht nicht zuerkannt werden, was dazu führt, dass sich in Abe eine kriminelle Energie entwickelt, mit deren Hilfe er der Gerechtigkeit Genüge tun will. Er plant, einen Mord zu begehen. Plötzlich meldet sich seine Männlichkeit wieder, doch Abe gerät in einen Rausch, der kaum mehr aufzuhalten ist.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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  • Komödie von Woody Allen über einen Philosophen, der, geplagt von einer Sinnkrise, beginnt, sein Leben radikal umzustellen.
  • Irrational Man ist ungefähr der 500. Woody Allen Film. Obwohl in diesem Jahr die Bezeichnung "Film" etwas übertrieben scheint. Angemessener wäre es, Irrational Man als Entwurf für eine spätere Vollendung zu bezeichnen. Joaquin Phoenix spielt einen Philosophie Professor mit der Obsession zum Mord. Emma Stone ist die Studentin, für die er romantische Vorstellungen hegt. Allen selbst zerstört dieses Mal die Ansätze guten Schauspiels durch sein unorganisiertes Drehbuch. Man spürt die Unsicherheit des Autoren, denn die Hauptfiguren werden in ihrem Handeln von Voice-Overs kommentiert. Wozu aber das erklären, was wir sehen? Immerhin könnte so auch ein Blinder Allens Narration folgen. Andere Dinge sind dagegen schwer zu begreifen: Dass Phoenix Professor Abe eine Schwäche für Stones Studentin Jill hegt, ist nachvollziehbar, denn sie ist ja Emma Stone. Weshalb sich aber Jill von dem grummeligen Mitvierziger angezogen fühlen sollte, bleibt ein Rätsel. Merkwürdig auch der tragische Hintergrund Abes (seine Mutter beging Selbstmord, ein guter Freund starb im Irak). Nur ein Witz? Allen zeigt insgesamt wenig Interesse, seine Figuren Abe und Jill weiter auszuführen, weshalb ich meine offenen Fragen während des Films auch schnell wieder vergesse. Allen scheint es zu genügen, dass auf der Leinwand Figuren sprechen und handeln. Das irritiert umso mehr, weil seine junge-Frau-älterer-Mann-Romanze in einen Mordfall umschlägt. Für mich unverhofft, unmotiviert. In der Realität wäre dieser Mordfall unlösbar, denn zumindest im Drehbuch wird keine nähere Verbindung zwischen Abe, Jill und dem Fall hergestellt. Womöglich wollte Allen ein drittes Mal Dostojewski umsetzen, nur fanden seine Gedanken keine Umsetzung auf der Leinwand? Allen ist ein grosser Filmemacher. Wie wäre es, die Skizze von Irrational Man doch noch filmisch fertig zu stellen?
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