In Sachen Liebe (1997)

Originaltitel: Addicted to Love
In Sachen Liebe Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

In Sachen Liebe: Abgedrehte, schwarze Slapstickkomödie, in der ein Pärchen über einen Racheakt zueinander findet.

Astronom Sam hat seine Liebe Linda an den französischen Charmeur Anton verloren. Statt in die Sterne starrt er durch sein Fernrohr nun in das Liebesnest der Turteltauben. Da bekommt er in seinem Voyeursversteck Gesellschaft von Maggie, der abgelegten Freundin Antons, die sich genüßlich mit allerlei Strafaktionen an ihrem treulosen Ex rächt.

Astronom Sam kann sich einfach nicht damit abfinden, daß er seine große Liebe Linda an den französischen Charmeur Anton verloren hat. Deshalb quartiert er sich kurzerhand in einem Haus gegenüber dem Liebesnest ein und verfolgt von dort aus die Affäre mit jenen optischen Hilfsmitteln, die er normalerweise zum Sternegucken benutzt. Da bekommt Sam in seinem Voyeursversteck durch Maggie unverhoffte Gesellschaft. Antons abgelegte Freundin läßt von nun an nichts unversucht, sich mit allerlei drastischen Strafaktionen an ihrem Ex zu rächen.

Glücklicherweise treffen sich Sam und Maggie in der leeren Nachbarwohnung ihrer treulosen Ex-Partner. Fortan beobachten sie gemeinsam das neue Paar bei ihrem Liebestreiben. Doch Maggie reicht dies nicht, sie startet Rachefeldzüge, die das junge Glück zerstören soll. Bald liegt allerdings weder Maggie noch Sam viel daran, von den Ex-Partnern Aufmerksamkeit zu erhalten. Romantische Komödie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Baby, It’s You” und “Frühstück bei ihr” – so die Titel von zwei der bekanntesten Produktionen des Schauspielers Griffin Dunne (1981 von einem amerikanischen Werwolf in London zu Frühkompost verarbeitet), der auch in seinem Regiedebüt die romantische Komödie pflegt. Ein Gewinn versprechendes echtes Heimspiel für Hauptdarstellerin Meg Ryan, zumal dieses beliebte Genre bis Mitte August im Kino nahezu verwaist bleibt.

    Die Zutaten für den Drehbucherstling von Robert Gordon sind nicht übermäßig originell, aber doch charmant und amüsant verquickt. Sicherheit versus Risiko, Berechenbarkeit versus Spontanität, Romantik versus Zynismus – Reibungsflächen einer Love Story, die in Ermangelung wirklich spritziger Dialoge ganz auf Situationskomik und den Sympathiefaktor ihrer Stars setzen muß. So konstruiert die Prämisse auch wirkt, birgt sie doch Chancen für visuelle Spielereien und die Befriedigung voyeuristischer Dispositionen, die der menschlichen Natur und dem Medium eigen sind. Astronom Sam (wie immer etwas blaß: Matthew Broderick) ist die Liebe seines Lebens nach New York entflohen. Linda (Kelly Preston, zuletzt ein Karrierebiest in “Jerry Maguire – Spiel des Lebens”) hat Abenteuer und Selbsterneuerung gesucht und beides beim Franzosen Anton (Tcheky Karyo als Mustergallier mit Stärken in Bett und Küche) gefunden. Womit sich Sam freilich nicht abfinden mag und in einem verfallenen Haus, gegenüber dem Liebesnest, sein Lager aufschlägt, um das in seinen Augen sichere Scheitern der Affäre mit diversen optischen Hilfsmitteln wie im Heimkino mitzuverfolgen. Ein passives Vergnügen, das erst aktiv bereichert wird, als auch Antons abgelegte Freundin Maggie (Meg Ryan im ungewohnten Punk-Light-Look!) in Sams Voyeurismusoase Wurzeln schlägt und ihren Ex-Geliebten mit drastischen Strafaktionen malträtiert. Daß aus dem Impuls Rache schließlich Liebe wächst, ist natürlich nur für Ryans und Brodericks Charaktere eine Überraschung. Der unübersehbar sadistische Zug der Komödie, die vor allem dem französischen Gockel, der unter amerikanischen Hennen wildert, eine schmerzliche Lektion erteilt, erweist sich dabei als Unterhaltungsgarant und wird am Ende selbstredend mit Besinnnung entschärft. Regisseur Dunnes Inszenierungsstil ist unauffällig, pflegt aber das Bild (Kameramann Andrew Dunns schöne Weitwinkeloptik) und generiert zumindest einen wunderbar magischen Moment, als Broderick mit schlichter weißer Wandfarbe Preston zu sich holt. Daß im letzten Drittel Slapstick-Momente überhand nehmen, stört den Unterhaltungswert dieser Komödie, die nicht gerade subtil, aber sehr sympathisch die Zeit vertreibt, nur geringfügig. kob.

Darsteller und Crew

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