Im Herzen der See (2015)

Originaltitel: In the Heart of the Sea
Im Herzen der See Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (33)
  1. Ø 4.2
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 3.9

Filmhandlung und Hintergrund

Im Herzen der See: Abenteuer über den Überlebenskampf der Crew des Walfangschiffes Essex, die Melville für seinen Klassiker "Moby Dick" inspirierte.

Captain Pollard des Walfangschiffes Essex hat einen großen Plan: Er möchte mit seiner 19-köpfigen Crew für beinah drei Jahr auf große Fahrt gehen, um danach mit so viel Walöl wieder in den Heimathafen einzulaufen, dass sie erst einmal ausgesorgt haben. Dafür macht der Captain ordentlich Druck und möchte diese Expedition so schnell es geht antreten. Auch der junge Maat Owen Chase (Chris Hemsworth) ist mit an Bord, der sich bei seiner Rückkehr erhofft, endlich zum Captain aufzusteigen und seine eigene Crew zu bekommen. Die Reise steht jedoch unter keinem guten Stern, denn schon kurz nach der Abreise geraten die Seemänner in einen verheerenden Sturm, der die Crew ordentlich leiden lässt und auch das Schiff beschädigt. Doch eine Rückkehr kommt für Chase und Matthew Joy (Cillian Murphy) nicht in Frage und so geht die Reise geschwächt weiter. Der Mut zahlt sich aus, denn schon kurz danach werden zahlreiche Wale gesichtet und die Stimmung auf der Essex steigt schlagartig. Doch das soll sich schnell ändern, denn ohne Vorwarnung tauscht ein riesiger Wal vor dem Schiff auf, der die Essex so stark beschädigt, dass die Männer über Bord gehen müssen, um nicht mit dem sinkenden Schiff in die Tiefe gerissen zu werden. Die Crew rettet sich auf drei übriggebliebene Boote, doch nach einem aufreibenden Kampf gegen den Wal, beginnt jetzt erst die wahre Tortur. Sie haben nur wenig Proviant und weit und breit ist kein anderes Schiff in Sicht. Sie beschließen das Unmögliche zu wagen und sich auf den Weg nach Hause zu begeben und während die Sonne unbarmherzig auf sie herab scheint, versuchen die Männer, zu überleben. Inszeniert von Ron Howard (“Rush – Alles für den Sieg”) sollte der Film bereits 2014 veröffentlicht werden. Doch um sich eine Chance auf die Oscar-Verleihung zu wahren, wurde der Film kurzerhand um ein Jahr verschoben. Der Film erzählt die Grundlage des Moby Dick Klassikers von Herrmann Melville.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Von was handelt In The Heart Of The Sea? Es gibt so viele Möglichkeiten, Ron Howards letzten Film zu beschreiben. Es ist die Verfilmung des Berichts "In the Heart of the Sea: The Tragedy of the Whaleship Essex" von Nathaniel Philbrick. Er folgt damit der Inspiration für Herman Mellvilles Roman "Moby-Dick". Der Film beschreibt das Verhältnis von Nonfiktion und Fiktion. Womöglich ist es ein Werk über die Ursprünge der zerstörerischen Walfang-Industrie? Ein Survival Film? Im Finale geht es sogar um die Ethik innerhalb eines Unternehmens, denn welche Versicherung bezahlt einen zerstörten Walfänger, wenn sie davon hört, dass der Wal selbst das Schiff zerstörte? Deshalb müssen die Überlebenden lügen. Keine dieser Varianten beschreibt den Film ausreichend - und braucht Howards Film das überhaupt, um uns zu fesseln? Immerhin passierte es mir, während des Films abzuschweifen. Ich malte mir aus, In The Heart Of The Sea wäre von einem Regisseur gemacht worden, der das mythische Potential der Geschichte begriffen hätte. Ein Werk über die Kraft der Natur. Ron Howard ist nicht dieser Regisseur. Wir bekommen nur das, was wir sehen. Am störendsten empfand ich aber, dass In The Heart Of The Sea wie eine Sammlung von Mini-Filmen aussieht, die irgendwie miteinander verbunden sind. Unbeholfen wird die Rahmenhandlung immer wieder unterbrochen. Der Wal nähert sich, aber der Film tritt einen Schritt zur Seite und versucht sich in Humor. Manchmal unterbricht Howard auch, um uns mit einem Exkurs über die Seefahrtsgeschichte zu belehren. Immer neue Störungen lässt sich Howard einfallen, etwa über den Wert der Beichte. Manches scheint absurd, so fragen sich die Walfänger, ob es falsch sei, Wale zu töten. Wir schreiben immerhin das Jahr 1820! Um gerecht zu bleiben: Man kann den Film sehen. Er bietet gute schauspielerische Leistungen und atemberaubende Tricktechnik, um die Tiere zu kreieren (ein Mix aus CGI und Puppen). Den Walen immerhin, könnte ich ewig zuschauen! mehr auf cinegeek.de
  • Abenteuer über den Überlebenskampf der Crew des Walfangschiffes Essex, die Melville für seinen Klassiker “Moby Dick” inspirierte.
  • Interessante Variation eines Klassikers mit der einen oder anderen Überraschung.
  • Fazit: Wer endlich mal wieder einen kraftvollen Abenteuerfilm in solider 3D-Optik sehen will, für den ist Im Herzen der See ein absolutes Muss. In tollen Bildern erlebt er dann die mit vielen Details angereicherte Geschichte um die Entstehung des Romans "Moby Dick". Durch die Opulenz kann man aber auch jedem nicht historisch Interessierten diese Hatz durch die Weltmeere empfehlen. Die zwei Stunden sind in jedem Falle keine verschwendete Zeit.
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