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Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast (1997)

Originaltitel: I Know What You Did Last Summer
Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast: Effektiver Teen-Horror in der Nachfolge von "Freitag der 13", der mit tiefschürfenden Psychogrammen aufwartet.

Zwei Pärchen überfahren auf dem Nachhauseweg nach einer Party auf einer Küstenstraße einen Mann, der plötzlich aus dem Nichts auftaucht. Die vermeintliche Leiche laden sie in einem See ab. Ein Jahr später, die Wege der Vier haben sich nach den schrecklichen Ereignissen getrennt, erhält Julie eine Notiz, jemand wisse Bescheid, was sie im letzten Sommer getan habe – der Startschuß für eine Reihe grausamer Morde.

Julie, Helen, Barry und Ray begießen den Umstand, daß man nun den provinziellen Mief hinter sich zu lassen und Karriere in den Metropolen zu machen gedenkt. Einer solchen Karriere könnte allerdings ein Mord im Wege stehen, und genau den begeht das Quartett, als man nach der Party betrunken dahinrasend einen Passanten plättet. Aber es hat ja keiner gesehen. Oder etwa doch? Als die Übeltäter im nächsten Sommer wieder zusammenkommen, lichtet eine geheimnisvolle Mordserie ihre Reihen.

Zwei Pärchen überfahren einen Mann, der plötzlich aus dem Nichts auftaucht. Die vermeintliche Leiche lassen sic verschwinden. Doch jemand weiß, was sie im letzten Sommer getan haben – der Startschuß für eine Reihe grausamer Morde.Effektiver Teen-Horror in der Nachfolge von “Freitag der 13″, der mit tiefschürfenden Psychogrammen aufwartet.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wes Cravens smarter Teen-Schocker “Scream – Schrei!”, der mit einem US-Einspiel von mehr als 103 Mio. Dollar eine lukrative Renaissance des Horrorfilms einläutete, steht nun auch in deutschen Lichtspielhäusern vor der Tür. Fast zeitgleich streicht die ebenfalls von Kevin Williams verfaßte Metzelmär “I Know What You Did Last Summer” – eine Verbindung, die Sony in seiner effizienten Werbekampagne deutlich hervorzuheben wußte (bis “Scream”-Verleih Miramax eine Unterlassungsklage anstrengte) – im Vorfeld des amerikanischen Halloween-Gruselfesttags sensationelle Umsätze ein.

    Ähnlich genresprengend wie “Scream – Schrei!” ist das Regiedebüt von Jim Gillespie allerdings nicht ausgefallen. Anstatt das Genre postmodern zu transzendieren, orientiert sich “I Know…” in erster Linie sehr deutlich an den von klassischen Slasher-Vorbildern diktierten Gefilden und läuft routiniert nach dem bewährten, wenn auch durch falsche Fährten ergänzten “Wer-ist-der/die-Nächste-beim-Sterben-Schema”ab. Wie so oft zuvor findet sich das Grauen an einem idyllischem Ort ein, in diesem Fall in einem verschlafenen Fischerstädtchen in North Carolina. Zwei junge befreundete Pärchen – Schönheitskönigin Helen (Sarah Michelle Gellar sorgt als TV-Heroine in “Buffy the Vampire Slayer” für Furore) und der aggressiv-arrogante Barry (Ryan Phillippe), die vernünftige Julie (Jennifer Love Hewitt aus der Fernsehserie “Party of Five”) und der rechtschaffene Ray (Freddie Prinze Jr. aus “The House of Yes”) – überfahren auf dem Nachhauseweg nach einer Feier des Unabhängigkeitstags auf einer abgelegenen Küstenstraße einen Mann, der plötzlich aus dem Nichts auftaucht. Nach kurzer Debatte beschließen sie, die Leiche ins Meer zu werfen, doch in bester Stehauf-Manier des Halloween-Psychos Mike Myers erwacht ihr Opfer kurz vor dem Untertauchen nochmals zum Leben. Aus einem Unfall wird somit endgültig ein Mord. Angeknüpft wird am Unabhängigkeitstag genau ein Jahr später. Die Wege der jugendlichen Protagonisten haben sich getrennt, jeder kämpft mit den Schuldgefühlen und hat dafür seinen Traum von der Verwirklichung des eigenen Potentials geopfert. Die nervlich angeschlagene Julie erhält einen anonymen Brief, der die Titelzeile zum Inhalt hat. Sie wendet sich an ihre ehemaligen Freunde, und als gemischtes Doppel müssen sie schon bald um ihr Leben fürchten. Ein Killer – unkenntlich-gesichtslos in einen Ostfriesennerz gehüllt – treibt mit riesigem Haken (wie er bereits in John Carpenters “Nebel des Grauens” und in “Candyman” zum Einsatz gebracht wurde) sein blutig-bestialisches Handwerk. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, den Attacken des Unbekannten auszuweichen, fahnden die vier Teenager in ihrem Bekanntenkreis, der Familie ihres Opfers (“Volcano”-Mimin Anne Heche als degenerierte “Texas Chainsaw Massacre”-ähnliche Landbewohnerin) und gar in den eigenen Reihen nach dem dämonischen Aggressor. Die ausgedehnte Auflösung auf einem Fischkutter fällt dann unerwartet, wenngleich ein wenig unbefriedigend aus.

    Die Spannung wird mit durchschlagend punktierten Schockmomenten hochgeputscht, während sich die graphische Gewalt vergleichsweise in Grenzen hält. Darstellerisch wird der Film von der überzeugenden Scream Queen Hewitt getragen, die wie ihre Serienkollegin Neve Campell in “Scream – Schrei!” eine ideale Identifikationsfigur abgibt. Geneigte Horrorfans wird der Schocker, der sich mit Ausnahme einer höheren Professionalität bei der Realisierung nur unwesentlich von den zahllosen Vorbildern abhebt, womöglich kalt lassen, auch wenn sie zum Schwelgen in den großzügig eingestreuten Genrereferenzen geradezu eingeladen werden. Das blendende Abschneiden am US-Boxoffice (“I Know What You Did Last Summer” ist auf dem Weg, der erfolgreichste Film der US-Herbstsaison zu werden) läßt jedoch darauf schließen, daß längst eine neue Publikumsgeneration in die Kinos drängt, um sich unvoreingenommen ins neue Jahrtausend hineinzugruseln. Inwiefern der Erfolg auf deutsche Verhältnisse übertragbar ist, wird sich zeigen, wenn die ersten “Scream-Schrei”-Ergebnisse bekannt werden. ara.

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