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Hotel Transsilvanien (2012)

Originaltitel: Hotel Transylvania
Hotel Transsilvanien Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (25)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.8

Filmhandlung und Hintergrund

Hotel Transsilvanien: Humorvoller Animationsfilm über Graf Draculas Luxushotel, dessen Idylle jäh gestört wird, als ein menschliches Wesen sich in Draculas Tochter verliebt.

Im “Hotel Transsilvanien”, einem 5-Sterne-Ressort, in dem Monster ungestört und weit weg von den Menschen Urlaub machen können, steht die Party zum 118. Geburtstag von Mavis, der Tochter des Besitzers Graf Dracula, an. Da taucht plötzlich ein junger Mann namens Jonathan, ein naseweiser Rucksacktourist, in der Lobby das Hotels auf. Die Gäste schließen ihn wegen seines einnehmenden Wesens sofort ins Herz – und Mavis verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sehr zum Ärger des überprotektiven Papas, der nicht wahr haben will, dass sein Töchterchen flügge wird…

Im Hotel Transsilvanien, in dem Monster ungestört und weit weg von den Menschen Urlaub machen können, steht die Party zum 118. Geburtstag von Mavis, der Tochter des Besitzers Graf Dracula, an. Unvermittelt taucht ein junger Mann namens Jonathan in der Lobby das Hotels auf. Die Gäste schließen den naseweisen Rucksacktouristen wegen seines einnehmenden Wesens sofort ins Herz – und Mavis verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sehr zum Ärger des überprotektiven Papas, der nicht wahr haben will, dass sein Töchterchen flügge wird.

Die Idylle in Graf Draculas Luxushotel wird jäh gestört, als ein menschliches Wesen sich in Draculas Tochter verliebt. Unkonventioneller CGI-Animationsspaß fernab des Disneystils, der gekonnt Motive aus Horrorfilm und Teenie-Komödie verquickt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (3)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Familienkomödie "Hotel Transsilvania" von Sony Pictures Animation stellt die gewohnte Ordnung auf den Kopf und erklärt die Monster zu denjenigen, die Angst vor den Menschen haben. Graf Dracula kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass seine Tochter flügge wird. Dem altmodischen Kontrollfreak muss ernst ein naiver Rucksacktourist beibringen, wie man sich locker macht. Eine stilvolle Gruselkulisse und fröhlicher Witz vereinen sich zum 118. Geburtstag von Mavis.

    In seinem Kinoregiedebüt malt der Animationsspezialist Genndy Tartakovsky eine fantasievolle Monsterwelt auf die Leinwand. In dem urigen alten Schlosshotel begrüßt Graf Dracula, eine imposante Gestalt mit kräftigem Kinn, seine Gäste: den grauen Riesen Frankenstein, dessen Kopf aus verpackungstechnischen Gründen vom Rumpf getrennt ankommt, den Unsichtbaren, der nur als schwebende Brille erscheint, die Werwolffamilie mit den vielen Kindern, die Mumie, die noch Sand aus Ägypten verliert. Als Zimmermädchen sind emsige Hexen auf Besenstielen unterwegs.

    In dieses seit über 100 Jahren von der Menschheit abgeschottete Resort platzt der junge Weltenbummler Jonathan, der immer dort sein will, wo was los ist. "Wie cool sind denn diese Kehrschaufeln hier?", ruft er begeistert, als er die Totenköpfe mit dem aufklappbaren Kiefer entdeckt. Für Mavis wird er als vermeintlicher Cousin von Frankenstein der erste Gleichaltrige, mit dem sie sich austauschen kann, und für ihren lästigen Vater ein Quell der Überraschungen. Nicht nur wegen der 3D-Effekte sieht die Verfolgungsjagd auf fliegenden Tischen durch die engen Schlossgänge tatsächlich aus, als könnte sie auch einem alten Vampir Spaß machen.

    Mehr noch als die Optik prägt jedoch der fröhlich-kreative Humor die Geschichte. Gleich zu Anfang erscheint Dracula vor der Wiege eines Babys und bringt es zum Schreien – aber es ist nur das "süße Vampirchen" Mavis. Der Graf verschmäht übrigens Menschenblut, denn es ist "fettig und man weiß nicht, in wem es schon drin war". Allzu klein sollten die Zuschauer dieser Komödie nicht sein, wegen den Anspielungen auf traditionelle Monstergeschichten und Jonathans jugendlicher Erfahrungswelt.

    Fazit: So lustig wie am 118. Geburtstag von Draculas Tochter im Animationsspaß "Hotel Transsilvania" sieht man Monster selten feiern.
  • Liebevoll gestalteter, poppiger und temporeicher 3D-Animationsfilm, der die Versatzstücke von Horrorfilm und Teencomedy geschickt miteinander paart.

    Als wahrer “crowd pleaser” erwies sich in der “tiff kids”-Sektion des Toronto International Film Festival “Hotel Transsilvanien”, ein kurzweiliger, perfekt animierter 3D-Gruselspaß, der gekonnt mit den Genreversatzstücken spielt. Schauplatz ist die Titel gebende Nobelherberge, ein 5-Sterne-Ressort, das Graf Dracula errichtet hat, um seinen Gänsehautkollegen einen ungestörten Urlaub weit weg von den Menschen zu garantieren. Zu den illustren Gästen des Hauses zählen unter anderem Frankenstein und seine Braut, die Mumie, der Blob, der Unsichtbare und die Familie Werwolf mit ihren umtriebigen, um nicht zu sagen nervigen Kids. Sie haben sich versammelt, um den 118. Geburtstag von Draculas Tochter Mavis zu feiern, die hofft, endlich vom Papa in die Volljährigkeit entlassen zu werden.

    Als die Geschichte eines alleinerziehenden Vaters und dessen Tochter beschreibt Regisseur Genndy Tartakovsky sein Spielfilmdebüt – mit dem kleinen Unterschied, dass der Erziehungsberechtigte bei dieser amüsanten Coming-of-Age-Story ein Vampir ist. Und was fürchtet ein überprotektiver, leicht psychotischer und stets wohlmeinender Vater am meisten? Richtig – dass die Tochter flügge wird und sich in einen anderen Mann verliebt. Da taucht doch tatsächlich ein hipper junger Bursche, ein naseweiser, rothaariger Rucksacktourist, in der Lobby seines Hotels auf. Der muss weg! Keine Frage. Blöd nur, dass die Gäste ihn wegen seines einnehmenden Wesens sofort ins Herz schließen – von Mavis ganz zu schweigen. Und dass er sich aufs Partymachen versteht, spielt dabei sicherlich keine untergeordnete Rolle.

    Grusel und Teencomedy werden hier bestens miteinander gepaart. Tartakovsky variiert launig das Altbekannte, setzt sprechende Schrumpfköpfe als “Bitte nicht stören”-Schilder ein, macht sich liebevoll über die Charakteristika der einzelnen “Monster” lustig, lässt sie gemeinsam in der Sauna schwitzen und schreckt Skelette beim Duschen auf. Langsam drehen sich Windmühlenflügel vor dem kräftig leuchtenden Vollmond, flackernde Kerzen erleuchten die Geheimgänge im Keller des Schlosshotels. Tempo ist Trumpf, Gag jagt Gag und auch die Portion Slapstick wird nicht vergessen. Die Hintergründe sind detailreich gestaltet, die Farben kräftig, geschickt wird mit Licht und Schatten gearbeitet. Gelungen ist die deutsche Synchronisation mit Rick Kavanian als Dracula, Nora von Waldstetten als Werwolfmama Wanda sowie Josefine Preuß und Elyas M’Barek als Liebespaar in spe, die sich schon in “Türkisch für Anfänger” liebevoll gekabbelt haben. Abgerundet wird das monstermäßige Vergnügen durch den schwungvollen Soundtrack von Mark Mothersbaugh (“21 Jump Street”) sowie zahlreiche “Live”-Einlagen, etwa der “Call Me Maybe”-Coverversion, die Traci L. unter dem Titel “Call Me Mavy” zum Besten gibt. geh.
  • Dracula, zurück in deine Gruft! Mit diesem Überschuss an gestellt-jugendlicher Coolness katapultiert sich der Film gen Ende ins Lächerliche.
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