Helen, Fred und Ted (2006)

Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Helen, Fred und Ted: Augenzwinkernder TV-Zweiteiler um drei Psychotherapeuten in ihrer Münchner Gemeinschaftspraxis.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In dieser humorvollen Therapiesitzung für TV-Zuschauer laufen Friedrich von Thun, Andrea Sawatzki, Christian Berkel und Giesela Schneeberger zu Bestform auf.

    Eigentlich müsste der Zweiteiler “Helen, Fred, Ted und Traudel” heißen, denn Giesela Schneeberger verkörpert unnachahmlich die Seele der Praxis der drei Psychotherapeuten, deren Vornamen den Titel bilden. Als lebenskluge Sprechstundenhilfe kann sie nicht verschmerzen, dass ihr Chef Prof. Dr. Frederick Czerny (Friedrich von Thun) sich nach dreißig Berufsjahren zur Ruhe setzen will. Noch weniger Verständnis bringt sie allerdings für seinen Nachfolger Eduard Fröhlich, Ted genannt (Christian Berkel), auf, der sich als Quereinsteiger mit Familien- und Gestalttherapie beschäftigt und zuweilen unkonventionelle Wege geht. Auch mit der resoluten Helen (Andrea Sawatzki) der Dritten im Bunde, einer Ärztin in einer psychiatrischen Klinik, die in die Praxis einsteigt, hat Traudel so ihre Probleme. Doch auch die drei Ärzte – denn Fred kann sich doch nicht so ganz zum Ruhestand entschließen – müssen sich erst zusammenraufen…

    Die Autorinnen Gabriela Sperl und Kathrin Richter werfen in “Helen, Fred und Ted” einen Blick hinter die Kulissen einer psychotherapeutischen Praxis und zeigen dabei die Ärzte als ganz normale Menschen, die ihr Privatleben oft nicht im Griff haben. Auch ihre Patienten und die immer wieder auftauchende Frage nach einer vermeintlichen Normalität bieten dem Zuschauer viele Identifikationsmöglichkeiten. Sherry Hormann inszeniert den Zweiteiler mit leichter Hand und lässt die Tonart der Erzählung gekonnt zwischen Drama und Komödie mäandern. Für die Hauptdarsteller war “Helen, Fred und Ted” anscheinend eine große Spielwiese. Der besondere Verdienst der Regisseurin ist es, diesen drei starken Schauspielern ihre Spielfreude zu lassen, sie aber dennoch ausgezeichnet zu führen. Am Ende des zweiten Filmes – der nicht ganz das hält, was der erste verspricht – bedauert man, dass die unterhaltsame Therapiesitzung beendet ist, denn dieser Zweiteiler hat das Zeug zu einer Reihe, wenn nicht gar Serie. sw.

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