God Help the Girl (2014)

God Help the Girl Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Eve träumt davon, Musik zu machen in einer Band, doch einstweilen hockt sie in der geschlossenen Psychiatrie und muss sich von ihrer Therapeutin erklären lassen, dass Musik zur Zeit für sie wohl das Unwichtigste sei. Zum Glück weiß Eve, wie man dort nach Lust und Laune ausbüchst. Auf einem ihrer Streifzüge lernt sie den netten Nerd James kennen. Der kann ganz passabel Gitarre spielen und trägt sich mit dem Gedanken, eine Band zu gründen. Auf Anhieb verschossen in Eve, kann er gar nicht erwarten, dass sie bei ihm einsteigt.

Eine junge Frau mit psychischen Problemen sucht und findet Selbstverwirklichung durch Popmusik. Putzige Beziehungsdramödie in Gestalt eines Musicals, realisiert von Stuart Murdoch von Belle & Sebastian.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
1 Stimme
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • “There’s nothing inherently wrong with the long-form, multi-song music video, man.” - Ich habe genau dasselbe gedacht, während ich das Debüt des Belle & Sebastian Sängers Stuart Murdoch anschaute. Der Film dauert keine zwei Stunden, aber meine Aufmerksamkeit wurde doch strapaziert während der längeren Passagen ohne Musik. God Help The Girl ist in der Tat ein Musical und eine gute Idee zudem. Die Darsteller können auch was: Emily Browning, mit ihren grossen Augen, spielt Eve, eine Musikerin, die an Depressionen leidet. Gerade aus der Nervenklinik entlassen, schlendert sie durch Glasgow mit einem Song, den sie auf dem Herzen hat. Sie stösst fast zusammen mit James (Olly Alexander), der auch Musik macht. Ein Sommerflirt führt dazu, dass sie zu Mitbewohnern werden. Dann tritt Cass (Hannah Murray) auf und wir haben es mit einer Dreiecks-Freundschaft zu tun. Eve lässt sich ausserdem noch mit einem französischen Rocker (Pierre Boulanger) ein und es kommt zu emotionalen Verwicklungen. Die Geschichte (sofern es eine ist) bekommt ihre Gewichtung durch die Musiknummern. Einige davon scheinen in der Phantasie der Figuren abzulaufen, andere werden in echt von einer Band gespielt. Hinter den Songs steckt Murdoch, dessen Belle & Sebastian immer wieder vorgeworfen wurde, sie seien "niedlich". Ich denke, der Vorwurf hört sich etwas ätzend an. Ein anderer Vorwurf dagegen, scheint mir zutreffender: God Save The Girl wirkt ganz so, als ob der Spielfilm auf einer Sammlung von Songs, auf einem Concept-Album basiere. Manchmal machen die schicken Retro-Kostüme den Eindruck, als ob wir uns gar nicht in Glasgow befänden, sondern in Frankreich während der 60er (denn die drei Musiker-Freunde sehen so aus als seien sie einer französischen 45er aus der Zeit entsprungen). Und Glasgow? Es wird gefilmt als fröhlicher, sonniger Ort, der manchmal auch eine herbstliche Stille ausstrahlt. Wo liegt nun das Problem? Murdochs Regie (ausgenommen die Musikeinlagen) ist lustlos, bis hin zur Aura eines Schlafwandlers. Einige schöne Dialoge können nicht darüber hinweg täuschen, dass er einfach keine dramaturgische Begabung besitzt. Murdoch kann seine Charaktere nicht zusammen bringen, es langt nur für ein paar Verbeugungen vor der Beat Ära. Es liegt mir wirklich fern, Künstlern Vorschläge zu machen. Trotzdem: Vielleicht wäre es besser gewesen, sämtliche Szenen mit Songs zu unterlegen? Die Geschichte einfach auf das Nötigste herunter zu schrauben und sich ganz auf das Flair der Musik zu verlassen? Denn der Soundtrack ohne Fehl und Tadel IST speziell! Den kann ich ohne Wenn & Aber empfehlen! unsere favorisierten Musikerfilme gibts dazu als Film List auf cinegeek.de
  • Stuart Murdoch ist Sänger der Indie-Popband Belle & Sebastian und hat in dieser Funktion unter anderem Songs beigetragen zu dem Film “Juno”. Jetzt liefert er sein Debüt als Autor und Regisseur mit dieser federleichten, heiter-besinnlichen Musical-Romanze mit Emily Browning (“Sucker Punch”), die in guten Momenten vom Tonfall und in der Konstellation an “Juno” erinnert. Stilvoll angerichteter Eskapismus für Hipster und Träumer, nicht besonders tiefgängig, aber gewiss ein Fall für experimentierfreudige Romantiker.

Darsteller und Crew

Kommentare