Ghost Movie (2012)

Filmhandlung und Hintergrund

Vulgär-verschmitzte Verulkung von “Paranormal Activity” unter den Fittichen von Marlon Wayans (“White Chicks”), der nicht davor zurück schreckt jedes erdenkliche Geschmackstabu zu malträtieren.

Gewöhnlich arbeitet Wayans mit seiner vielköpfigen Komikerfamilie, wie bei der “Scary Movie”-Franchise oder zuletzt der Tanzfilmparodie “Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm” (2009). Ganz ohne Familienunterstützung kommt er jetzt für seine extrem krude und absurd-alberne Horrorhaus-Parodie aus. Hierfür agiert er als Hauptdarsteller, Produzent und Ko-Drehbuchautor (zusammen mit dem langjährigen Produzenten von Wayans-Projekten, Rick Alvarez). Für die Grundstruktur ihres Sketchparodie-ähnlichen Skripts fusionierten sie das Found-Footage-Konzept mit den ergiebig entsetzlichen Elementen aus klassischen und gängigen Exorzismus-Schockern. Diese Mischung ziehen sie respektlos-rüpelhaft durch den Sexhumor-Kakao und geben eine großzügige Portion von Bad-Taste-Einlagen bei, die vorrangig aus schier endlos aufgebauschten Pupswitzen bestehen. Inszeniert wurde die weitgehend improvisiert wirkende Verballhornung vom Newcomer Mike Tiddes, der die “Paranormal Activity”-Reihe kompetent zu kopieren versteht.

Malcolm (Wayans) lässt seine Freundin Kisha (Essence Atkins blödelte schon bei “Dance Flick” mit) bei sich einziehen. Ihr gemeinsames neues Leben dokumentiert er auf Schritt und (Fehl)Tritt mit seinem Camcorder. Schon in der ersten Nacht geschehen unerklärliche Ereignisse, und alsbald stellt sich heraus dass das junge Paar von einer lüsternen bisexuellen Wesenheit heimgesucht wird. Als ihr ungebetener Hausgast immer zudringlicher wird, holen sie sich Hilfe ins Haus. Ein schwuler Hellseher ist allerdings nur daran interessiert Malcolm zu verführen, und ein Reality-TV-Ghostbuster (David Koechner) sowie ein moralisch gestrauchelter Exorzist (Cedric The Entertainer) können ebenfalls keine konkrete Hilfe anbieten. Die Übergriffe eskalieren schließlich bis zum frenetisch frotzelnden Finale.

Produktionstechnisch kann sich die Geisterhaus-Posse durchaus mit dem persiflierten “Paranormal Activity” messen, auch in punkto spukiger Soundeffekte steht nichts nach. Beide Hauptdarsteller mühen sich wacker die Gag-Trefferquote hochzuschrauben, doch für jeden gelungenen Witz finden sich unverhältnismäßig mehr, die flach und forciert ausfallen. Das angepeilte junge Genrepublikum wird die aggressiv-anzüglichen Albernheiten des munter zerstreuten Spuk-Spott-Thrillers dennoch zu schätzen wissen. ara.

Malcolm lässt seine Freundin Kisha bei sich einziehen. Ihr gemeinsames neues Leben dokumentiert Malcolm nun auf Schritt und (Fehl)Tritt mit seinem Camcorder. Schon in der ersten Nacht geschehen unerklärliche Ereignisse, und alsbald stellt sich heraus dass das junge Paar von einer lüsternen bisexuellen Wesenheit heimgesucht wird. Als ihr ungebetener Hausgast immer zudringlicher wird, holen sie sich Hilfe ins Haus. Doch keiner kann ihnen konkrete Hilfe anbieten. Die Übergriffe eskalieren schließlich bis zum frenetisch frotzelnden Finale.

Malcolm lässt seine Freundin Kisha einziehen. Eine tiefgreifende Änderung im Leben des überzeugten Junggesellen. Ihr neue Existenz mitsamt immergeiler weißer Nachbarn dokumentiert Malcolm nun auf Schritt und (Fehl-)Tritt mit seinem Camcorder. Schon in der ersten Nacht geschehen unerklärliche Ereignisse, und alsbald stellt sich heraus, dass das junge Paar von einem handfesten Spuk heimgesucht wird. Als ihr ungebetener Hausgast immer zudringlicher wird, holen sie sich Hilfe ins Haus. Doch nun eskaliert das Geschehen erst recht.

Ein junges Paar zieht gemeinsam in ein neues Heim und wird dort von einem hartnäckigen Spuk behelligt. Rohe Situationskomik und Bad-Taste-Humor sind Trumpf in einer typischen Genreparodie von Marlon Wayans.

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