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Get Smart (2008)

Get Smart Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 4.5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Get Smart: Filmversion der legendären Slapstickserie "Mini- Max", in der Steve Carell in der Titelrolle als inkompetenter Agent 86 gegen die Verbrecherorganisation KAOS antritt.

Maxwell Smart (Steve Carell), Analyst beim US-Spionagedienst “Control”, fällt nicht durch Ambitionen auf – die hat er nur in seinen Träumen, wo er sich als Hotshot an der Seite von Superagent 23 (Dwayne Johnson) sieht. Als das Verbrechersyndikat KAOS die Identitäten der Control-Mitarbeiter offen legt, muss sein Chef (Alan Arkin) ihn befördern und mit Agent 99 (Anne Hathaway) losschicken, die Pläne von KAOS-Kopf Siegfried (Terence Stamp) zu vereiteln.

Als langlebige TV-Serie sorgte “Mini-Max” stets für slapstickhafte 007-Gefühle. Die Albernheiten und Subversivitäten der 60er Jahre werden von Top-Komödiant Steve Carell (“Jungfrau (40), männlich, sucht …”) gewahrt. Peter Segal (“50 erste Dates”) sorgt dazu für turbulente Action.

Maxwell Smart arbeitet beim amerikanischen Geheimdienst CONTROL als Analyst, der sich zu Höherem berufen fühlt. Als es dem Verbrechersyndikat KAOS gelingt, in das Hauptquartier von CONTROL einzudringen und die Namen aller Agenten aufzudecken, bleibt dem Chef keine andere Wahl, als Smart zu befördern und als Agent 86 ins Feld zu schicken. Allerdings nicht, wie von Smart erträumt, an der Seite von Superstar-Agent 23, sondern an der der der hübschen und überaus kompetenten Agentin 99. Ob das allerdings ausreichen wird, um die Weltzerstörungspläne von KAOS-Chef Siegfried zu verhindern, ist ungewiss.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Get Smart“ basiert auf einer von Mel Brooks erdachten TV-Serie aus den 1960ern, die jetzt im modernen Gewand für die große Leinwand adaptiert wurde. Der Film hat eigentlich alles, was eine gute Action-Komödie braucht: gelungene, unverbrauchte Gags, ein aberwitziges Szenario, einen turbulente Handlung, Spezialeffekte, die sympathische Haltung, alles nicht ganz ernst zu nehmen, besonders sich selbst, und zu guter Letzt eine tolle Besetzung mit einem großartigen Hauptdarsteller. Kein alberner Hampelmann, kein derber Schreihals, sondern eine gelungene Mischung aus Gentleman und Schelm, ziemlich trocken, ein wenig tollpatschig und sehr sympathisch. Steve Carell spielt den peniblen, immer Anzug und Krawatte tragenden Geheimagenten Maxwell Smart derart überzeugend, dass man meinen könnte, er sei vorher Buchhalter oder Beamter gewesen. Er setzt seine minimalistische Mimik gekonnt ein und verleiht Szenen durch sein nuanciertes Spiel den nötigen Witz. Und so stocksteif, wie er immerzu wirkt, überrascht seine zwischendurch aufblitzende Agilität umso mehr. Carell deckt mühelos das ganze Spektrum von subtiler Ironie bis Slapstick ab und zeigt, warum er sich nach seinen Beiträgen als Korrespondent in der anarchischen, Emmy-preisgekrönten „The Daily Show mit Jon Stewart“ sowie nach diversen Filmrollen unter anderem in „Little Miss Sunshine“ oder „Evan Allmächtig“ mittlerweile als einer der gefragtesten Komiker Hollywoods etabliert hat.

    Doch auch die Namen, die in den Credits unter dem von Steve Carell stehen, können sich sehen lassen. Der Geheimdienst CONTROL ist mit Alan Arkin, Anne Hathaway und Dwayne „The Rock“ Johnson ansehnlich besetzt – gerade der ehemalige Profi-Wrestler beweist einmal mehr erstaunliches komödiantisches Talent. Auf der Seite von KAOS steht mit Terence Stamp als psychopathischer Beethoven-Kenner Siegfried ebenfalls ein erfahrener Schauspieler vor der Kamera, der immerhin bereits mit Pasolini drehte.

    Aber auch für die kleinen Rollen wurden exquisite Darsteller gecastet. Fans der TV-Serie „Heroes“ werden sich über den Auftritt von Masi Oka alias Hiro Nakamura freuen, der ganz seinem früheren Job bei George Lucas Effektschmiede ILM entsprechend einen typischen Computer-Nerd in den Reihen von CONTROL spielt. James Caan schlüpft in die Rolle des amerikanischen Präsidenten, wurde also erfreulicherweise gewagt gegen den Strich besetzt – er spielt ausnahmsweise keinen Bösewicht, sondern die Figur des Films, die vielleicht das meiste gesellschaftskritische Potenzial hat und einen gelungenen satirischen Kommentar zur aktuellen politischen Lage in den USA abgibt. Denn der Präsident ist einer, der bei einem Klassik-Konzert zu seinen Ehren einschläft und erst richtig gefallen an der Vorstellung findet, wenn der Dirigent bei laufender Aufführung auf der Bühne über den Haufen gerannt wird, und der bei wichtigen Entscheidungen lieber erstmal seinen Vize nach der Meinung fragt. Ähnlichkeiten mit real existierenden Präsidenten sind sicherlich beabsichtigt.

    Schließlich hat in einer Sequenz noch ein ganz großer Komödiant Hollywoods einen kurzen Auftritt, jemand, der eigentlich ein Garant für gute Filme ist. Wer, soll an dieser Stelle nicht verraten werden, weil die Überraschung doch sehr gelungen ist – jedenfalls spielt ein als Baum getarntes Versteck eine wichtige Rolle, und darin ein ziemlich trauriges Gesicht.

    Die Handlung ist ebenso gut wie die Besetzung. Der Film nimmt recht schnell Fahrt auf, zündet dann kontinuierlich gelungene Gags, und zwischendurch gibt es immer wieder waghalsige Action-Sequenzen, während die Agenten 86 und 99 in der aberwitzigen Welt von CONTROL und KAOS unterwegs sind. Schon die Reise zum Einsatzort nach Moskau ist ein großes Vergnügen, und von dort geht es auf konstant hohem Niveau zurück zum turbulenten Finale nach Los Angeles, das ganz im Zeichen von Beethovens „Ode an die Freude“ steht.

    Auf jeden Fall ist „Get Smart“ eine unverkrampfte, unterhaltsame Komödie, die trotz einiger absolut zeitgemäßer Action-Sequenzen einen nostalgischen Charme versprüht. Das liegt an den Bösewichten, die nicht irgendwelche ideologischen oder politischen Ziele verfolgen, sondern ganz klassisch eine Menge Geld erpressen, an anachronistischem Technik-Schnickschnack wie Maxwells Schuh-Telefon, und nicht zuletzt an der Hauptfigur – denn Männer wie Maxwell Smart gibt es heute einfach nicht mehr. Steve Carell ist großartig in dieser Rolle, und er allein ist vielleicht schon Grund genug, diesen Film auf keinen Fall zu verpassen.

    Fazit: Turbulente Action-Komödie voller gelungener Gags und mit einem – Verzeihung! – saukomischen Hauptdarsteller.
  • Der inkompetente Weltenretter Agent 86, TV-Nostalgikern bestens als “Mini-Max” bekannt, will das KAOS beseitigen und sorgt dabei für ein gehöriges solches.

    Remake ist hier das falsche Wort. Hommage wohl auch. Am passendsten wäre im Fall von “Get Smart” vielleicht der Begriff Umrüstung. Oder besser noch Aufrüstung, denn schließlich trieb der Ur-Maxwell, so heißt Mr. Smart mit Vornamen, bereits in den späten 60er Jahren sein Unwesen. Nicht mit silbernem Hammer, sondern als amerikanischer Hightech-Spion in der vergnüglichen satirischen Sitcom gleichen Namens, die man hierzulande griffig “Mini-Max” taufte. Fünf Staffeln bzw. 138 Episoden lang stolperte er durch den Kalten Krieg, gab den Russkis Saures und war dank seines Schuhtelefons – aufgemerkt, Steve Jobs! – stets erreichbar. Don Adams, Darsteller des Ur-Agenten 86, ist 2005 gestorben, den vakanten Posten hat der zur Zeit angesagte Funny Man Steve Carell (“Evan Allmächtig”) übernommen. Seine Partnerin, Agentin 99, spielt Augenweide Anne Hathaway (“Der Teufel trägt Prada”) und gemeinsam arbeiten sie für CONTROL, einen ganz geheimen Geheimdienst unter der Leitung des übellaunigen Chefs (Alan Arkin). Soweit die Guten. Auf der anderen Seite stehen die besonders bösen Bösen, die nach der Weltherrschaft strebenden Bombenleger von KAOS, deren finsterer, ebenfalls übellauniger Kapo auf den klingenden Namen Siegfried – neue Feinde braucht das Land – hört und vom britischen Leinwand-Urgestein Terence Stamp mit viel Spaß am Chargieren gegeben wird.

    Bleibt die Frage ob, um im Jargon zu bleiben, die (alten) Späße (noch) zünden. Tun sie. Denn während sich die kreativen Köpfe der Erfolgsserie, niemand Geringerer als die genialen Anarcho-Witzbolde Mel Brooks und Buck Henry, einst höchst verschlagen über große Politik und kleine politische Strippenzieher lustig machten, behalten die Autoren des Kinofilms, Tom J. Astle und Matt Ember (“Zum Ausziehen verführt”), eher die an Oberflächenreizen interessierte Popcorn-Zielgruppe fest im Auge. Das heißt Peter Segal (“50 erste Dates”) inszenierte eine ganz geradlinige, erstaunlich zotenarme Agentenfilm-Persiflage mit den üblichen Wie-blöde-kann-man-sich-denn-noch-anstellen-Momenten und all den Wunderwaffen, die sich noch im Prüfungsstadion für James Bond befinden. Und, um ganz auf Nummer sicher zu gehen (vielleicht verirren sich ja ein paar Senioren im Multiplex in den falschen Saal), gibt es auch noch klassische Brooks’sche Figuren, die auf Namen wie Shtarker oder Noodnik Shpilkes hören. Der Rest besteht aus gut gemachter Action – das (überlange) Finale findet auf einem dahinrasenden Zug statt -, einem herrlich selbstironischen Dwayne “The Rock” Johnson als Agent 23 sowie dem erfrischend cleveren Spiel von Ms. Hathaway, die im silber-glitzernden Abendkleidchen mit Louise-Brooks-Frisur ebenso zu überzeugen weiß wie im schwarzen Ledermantel mit gezückter Automatik als Accessoire. Ur-99 Barbara Feldon wäre stolz auf sie – und Maxwell ist smart genug, sich in bester Bond-Manier final-maximal mit ihr zu amüsieren. geh.

Darsteller und Crew

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