Geiselfahrt ins Paradies (1998)

Geiselfahrt ins Paradies Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Geiselfahrt ins Paradies: Ein dilettantischer Räuber, dem sich zwei Geiseln aufgedrängt haben, flieht vor seinen Verfolgern auf eine Nordseeinsel.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Schnaps im Wasserkessel” hieß ein Dokumentarfilm, für den Hans-Erich Viet vor Jahren ausgezeichnet wurde. Mit einiger Verspätung zeigt die ARD nun endlich Viets szenisches Debüt, und auch hier spielt Schnaps eine nicht unerhebliche Rolle.

    “Alkohol muss einfach wieder zum Erlebnis werden!”, fordert ein Spirituosenhersteller gleich zu Beginn in einem flammenden Plädoyer. Leider ist dieser Auftritt für den großartigen Hermann Lause auch sein letzter, denn mit der Ansprache verabschiedet sich der Chef von dreien seiner Mitarbeiter. Gerade Hubert (Hubertus Hartmann) trifft der Rauswurf tief, denn er spart zwecks späterer Heirat emsig für ein Ticket nach China. Kurz entschlossen überfällt er eine Lottokasse und macht unverhoffte Beute: Die Kassiererin (Gesa Badenhorst) steckt ihm auch den frischen Gewinn ihres Chefs von einer illegalen nächtlichen Pokerpartie zu und nutzt die Gelegenheit, um samt Tochter ein spannendes neues Leben zu beginnen. Ihre Flucht führt das Trio schließlich auf eine Nordseeinsel und in die Obhut eines leicht kauzigen Hotelbesitzers, in dem alle drei einen unverhofften Gönner finden: Der weise Alte hilft dem Glück des Trios kräftig auf die Sprünge.

    Viet inszeniert sein Debüt mit manch’ schrägem Dialog und viel Liebe zu seinen skurrilen Figuren. Selbst der schmierige Chef der Lottokasse hat seine guten Seiten, zumal Armin Rohde die Figur wie stets für eine seiner unnachahmlichen Interpretationen nutzt. Eher schmerzlich ist hingegen das Wiedersehen mit Horst Frank, der aus seiner kleinen, aber feinen Rolle als Hotelier – eine seiner letzten – eine wunderschöne Miniatur macht. Wie dankbar offenbar auch Viet für Franks Engagement war, zeigt eine kleine Hommage am Rande: Da darf der verknautschte ältere Herr in aller Seelenruhe einen alten TV-Krimi anschauen; Bösewicht, natürlich: Horst Frank. tpg.

Darsteller und Crew

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