Gebürtig (2002)

Gebürtig Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Gebürtig: Drama um einen jüdischen Emigranten aus New York, einen deutschen Journalisten und einen Kabarettisten, die in Wien von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.

Auf Drängen der Journalistin Susanne (Ruth Rieser) kehrt der jüdische Emigrant und Holocaust-Überlebende Hermann Gebirtig (Peter Simonischek) in seine Heimatstadt Wien zurück, um als Zeuge im Gerichtsprozess gegen einen KZ-Büttel auszusagen. In der “Hauptstadt des Vergessens” macht er die Bekanntschaft des deutschen Journalisten Konrad Sachs (Daniel Olbrychski), dessen Vater einst als Arzt in Diensten der Nazis Menschenversuche unternahm.

“Gebürtig” ist eine episodische Bestandsaufnahme sogenannter Vergangenheitsbewältigung an Beispielen diverser Einzelschicksale, verbunden durch eine fiktive Spielhandlung frei nach Robert Schindels gleichnamiger Novelle.

Hermann Gebirtig, nach New York emigrierter, jüdischer Schlagerkomponist, wird von einer Journalistin überredet, in seine Heimat Wien zu reisen, um gegen einen ehemaligen KZ-Aufseher auszusagen. Dort wird zugleich der deutsch-jüdische Kabarettist Danny Demant, Ex-Freund der Journalistin, als Komparse in einem Film über Auschwitz engagiert und trifft dabei auf den Hamburger Journalisten Konrad Sachs, der über die Dreharbeiten berichtet und sich der Tatsache stellen muss, Sohn eines hochrangigen SS-Arztes zu sein.

Österreich, 1987. Die Waldheim-Affäre erschüttert gerade die Alpenrepublik, als die Journalistin Susanne Ressel den New Yorker Juden Hermann Gebirtig bittet, in seine Heimatstadt Wien zurückzukehren, um als Zeuge gegen einen KZ-Aufseher auszusagen. Zur selben Zeit lernt der jüdische Filmkomparse Danny Demant den Journalisten Konrad Sachs kennen, der mit der Schuld nicht fertig wird, Sohn eins KZ-Arztes zu sein. Zusammen mit Susanne, Danny und Hermann findet er jedoch letztlich Versöhnung mit der Vergangenheit.

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Kritikerrezensionen

  • Die österreichisch-deutsche Koproduktion von Robert Schindel und Lukas Stepanik, basierend auf Schindels aufsehenerregendem Romandebüt, eröffnete das Max-Ophüls-Filmfestival 2004. Die Literatur-Verfilmung erzählt mit Melancholie und Humor, provokant und leidenschaftlich von dem steten Spannungsverhältnis zwischen Juden und Nichtjuden und der nicht abzuschüttelnden Last der Vergangenheit.

Darsteller und Crew

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