G-Force - Agenten mit Biss (2009)

Originaltitel: G-Force
G-Force - Agenten mit Biss Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

G-Force - Agenten mit Biss: 3D-animierter Actionfilm über ein Agententeam aus Meerschweinchen, das in geheimer Mission gegen einen größenwahnsinnigen Verbrecher vorgeht.

Modernste Entwicklungen in der Verbrecherbekämpfung ermöglichen es, auch Tiere als Agenten in geheimer Mission einzusetzen. Der Regierung ist dabei mit dem Agententeam G-Force ein Durchbruch gelungen: Fünf Meerschweinchen sollen den superreichen Schurken Leonard Saber zur Strecke bringen, der mit einem grotesken Vorhaben die Welt zerstören will. Doch noch bevor sie den Auftrag ausführen können, geraten die Meerschweinchen-Agenten Darwin, Juarez und Blaster mit den Kollegen Maulwurf Speckles und Fliege Mooch selbst in große Gefahr, als sie an eine Tierhandlung ausgeliefert werden sollen.

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Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Da können die Großen nur staunen, wenn Meerschwein Darwin und sein G-Force-Team aus Nagern und Insekten die härtesten Fälle knacken! Diese ungewöhnlichen und smarten Superspione sind ihren menschlichen FBI-Kollegen in Sachen Schnelligkeit und Cleverness und mit einer Menge cooler Sprüche weit überlegen, wenn es darum geht, in einem geheimen Regierungsprojekt gegen das Verbrechen anzutreten. Die rasante Mischung aus Realfilm, animierten Tieren und tollkühnen Action-Effekten in bester Hollywoodmanier ist zugleich eine turbulente Agentenparodie und ein tierischer Spaß für Kids. Vor allem in 3D ist G-FORCE - AGENTEN MIT BISS ein abgefahrenes Sehvergnügen!

    Jurybegründung:

    Die vier famos animierten Nagetiere des G-Force-Teams sind die Helden des Films. Sie erleben tolle Abenteuer, geraten in ausweglose Lagen und wieder heraus; sie dienen dem Vaterland, retten die Welt und treten für einen Wertekanon ein, der Freundschaft, Brüderlichkeit, Familie, Ehre, Heldenmut usw. umfasst und zu den traditionellen Diskursen gehört, die prägend für die Gesellschaft sind.

    Ausschlaggebend für die abwechslungsreiche Geschichte sind jedoch die Effekte, die auf Spannung, Action und Fantasie hinauslaufen und das Genre bestimmen. Das Design begnügt sich keineswegs mit einem infantilem Surrogat, sondern es wird höchster Produktions-Standard angestrebt. Hier zeigt sich, was mit technischen Mitteln, perfekter Durchführung, hoher Professionalität und mit einem enormen Gestaltungsaufwand zu erreichen ist.

    Allerdings konnte die Jury keine wirklich herausragenden Innovationen erkennen. Viele Szenen sind ambivalent. Obwohl allerhand konventionelle Versatzstücke, lustige Episoden und fiktionale Fantasiegespinste sich aneinanderreihen, sind auch einige ernstzunehmende Elemente integriert. Das betrifft beispielsweise die Kritik am Streben nach globaler Marktbeherrschung oder an Tierexperimenten. Bemerkenswert ist auch die Wendung, dass der Maulwurf sich als Gegenspieler erweist, dessen Motivation darin besteht, sich am Superschädling Mensch zu rächen, der Wühltiere erbarmungslos ausrottet, weil sie die Schönheit gepflegter Rasenflächen stören. Freilich muss der Maulwurf schließlich seinen Fehler einsehen und darf dem glücklichen Ausgang nicht im Wege stehen.

    Am Ende einer ausführlichen Diskussion, in der auch Skepsis zum Ausdruck gebracht wurde, stimmte die Mehrheit der FBW-Jury dafür, das Prädikat wertvoll zu vergeben.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • „G-Force“ ist der „lebende“ Beweis, dass selbst Meerschweinchen einer Bayhem-Behandlung unterzogen werden können. Trotz der süssen Minihelden: hohles Krach-Business as usual.
  • Actiongeladene Familienkomödie um ein Superagententeam von sprechenden Meerschweinchen, in der unter der Fittiche von Überproduzent Jerry Bruckheimer erstmals die neue Disney-Digital-3-D-Technik in einem Realfilm verwandt wurde.

    Niedliche Nagetiere rangieren in Hollywoods Unterhaltungsnahrungskette für Kinder weiterhin ganz weit oben, wie diese neueste überdrehte Kiddiekomödie nach Hits wie “Ratatouille” und ” Despereaux” zeigt. Dabei handelt es sich in jeder Hinsicht um ein typisches Bruckheimer-Projekt – abgesehen davon, dass der Erfolgsproduzent seine Talente erstmals für einen reinen Kinderfilm einsetzt. Als Regisseur gibt der langjährige visuelle Effekteleiter Hoyt T. Yeatman (arbeitete an Bruckheimer-Blockbuster wie “Con Air” und “The Rock” und erhielt überdies einen Oscar für “Abyss”) sein Debüt. Keine schlechte Wahl, da das Hauptaugenmerk ohnehin auf ausgefeilten visuellen Effekten ruht. Auch beim Drehbuch griff Bruckheimer auf bewährte Mitstreiter zurück: Das Ehepaar Wibberly, das schon die “National Treasure”-Reihe glatt polierte, sorgt für den rechten Big-Budget-Schliff und pfiffige Oneliner. Auch bei der Besetzung der Sprechrollen im Original ist mit Nicolas Cage und Steve Buscemi die Verbindung zum Produzenten unübersehbar.

    Die G-Force-Gang besteht aus den drei bestens ausgebildeten Meerschweinchen Darwin, Blaster und Juarez, der Fliege Mooch und dem Maulwurf Speckles, die über eine High-Tech-Ausrüstung verfügen, die auch die menschlichen Soldaten von “G.I. Joe” neidisch machen würde. Bei einer Dinnerparty des Fabrikanten Leonard Saber erlebt man sie erstmals in Aktion – ein überzeugender Auftakt. Der Crew gelingt es in einem mutigem Einsatz, wichtiges Beweismaterial zu erlangen, das Saber überführen soll, unlauter nach der Weltherrschaft zu trachten. Doch als sie die Computerdiskette zu ihrem Leiter, dem tierlieben Wissenschaftler Ben (Zach Galifianakis aus “Hangover”), im Hauptquartier bringen, scheint nichts inkriminierendes gespeichert zu sein. Bens vorgesetzter FBI-Agent Kip Killian (Will Arnett) signalisiert dem Team somit das Aus. Die vierbeinigen Gesetzeshüter landen allesamt in einer Tierhandlung, wo die Entehrten Bekanntschaft mit dem fetten Meerschweinchen Hurley und einem hinterlistigen Hamster machen.

    Bei der anschließenden Fluchtsequenz und der Adoption von Juarez und Blaster durch zwei aggressive Geschwister kommen die 3D-Effekte zu besonders effektivem Einsatz. An dieser Stelle wird gewitzt-geschickt und ohne erhobenem Zeigefinger eine Botschaft gegen Tierquälerei eingebaut, bevor es mit der turbulenten Nonstop-Action weitergeht. Weitere eingestreute pädagogische Perlen umfassen das Unterstreichen vom unerschütterlichen Glauben an sich selbst, der Entwicklung von gesundem Selbstvertrauen, der Bedeutung von Vergebung und dem Streben, Unrecht wieder gutzumachen. Insgesamt dominiert jedoch ein locker-leichtherziger Ton, wobei sich auch ein paar amüsante Gags für Erwachsene finden. Beim Finale braut sich dann noch eine “Transformers”-inspirierte Attacke von Küchengeräten zusammen, mit der ebenso wie mit den Extremsport-angehauchten Actioneinlagen (ein Skateboard, Autoreifen und eine High-Speed-Hamsterkugel – “Bolt” lässt grüßen – dienen als Abenteuer-Accessoires) abgedeckt wird, was hyperaktiven Kiddies wichtig sein dürfte. Mag die Geschichte an sich auch ein bisschen dünn sein, der Spaß des Familienpublikums an dieser charmanten Vierbeinerversion von “Spy Kids” ist gewährleistet. ara.
  • Meerschweinchen sind alles Mögliche: pelzig und ziemlich süß, beliebte Haustiere vor allem bei jüngeren Tierfreunden, und – das mag den einen oder anderen vielleicht schockieren – eine Delikatesse in Südamerika. Aber haben sie das Zeug zum Helden? Kann ein Agenten-Film funktionieren, in dem computeranimierte, sprechende Meerschweinchen die Hauptrolle spielen?

    Um es kurz zu machen: ja, es kann! Erst recht, wenn der Film von Disney kommt. Tierische Helden sind da Gang und Gebe, und "G-Force – Agenten mit Biss" reiht sich ein in eine Filmtradition von "Susi und Strolch" und "Aristocats" über "Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei" bis hin zu "Ratatouille". Mit einem entscheidenden Unterschied: In "G-Force" spielen die animierten Nager vor realen Hintergründen und mit echten Schauspielern.

    Dass die den Protagonisten nicht die Show stehlen, liegt vor allem daran, dass die G-Force ganz schön cool ist. Darwin, Blaster, Juarez und Speckles – im Original übrigens von Nicolas Cage gesprochen, in der deutschen Version von Götz Otto synchronisiert – haben Charakter, sind nie um einen guten Spruch verlegen und wachsen einem im Laufe des Films ans Herz. Ehrlich! Regisseur Hoyt H. Yeatman und das Drehbuchautoren-Ehepaar Marianne und Cormac Wibberley erzählen eine spannende Geschichte um sympathische Figuren – was will man mehr. Selbst das etwas einfach gestrickte Meerschweinchen Hurley, dass später zur G-Force stößt und ganz klassisch die Funktion des Sidekicks übernimmt, produziert mehr Lacher, als man zunächst denkt. Es gelingt sogar, den spätestens seit Bond für Agentenfilme obligatorischen Love Interest nachvollziehbar zu inszenieren. Juarez ist eben ein heißes Meerschweinchen, und da stellt sich für die Kollegen natürlich die Frage, ob ihr Interesse nun Darwin oder Blaster gilt.

    Aber keine Sorge, "G-Force" hat auch etwas für Jungs – auch große – zu bieten. Eine spannende Agentenstory eben, jede Menge Action und mehr als genug High-Tech-Schnickschnack. Die Ausrüstung der G-Force ist ziemlich beeindrucken, und natürlich sind die kleinen Agenten bestens im Gebrauch der Technik geschult. Speckles knackt jede noch so komplizierte Firewall, selbst Darwin hackt Computer versiert, indem er im Vier-Pfoten-System auf übergroßen Tastaturen tippt, und Mooch, das fliegende Auge der G-Force, ist mit hochauflösenden High-Tech-Kameras in Fliegengröße ausgestattet.

    Die High-End-Technik setzt sich im Kino fort. Nicht nur, was die Special Effects betrifft, kann sich "G-Force" sehen lassen: in ausgewählten Häusern läuft der Film zudem in 3D. Wer die Möglichkeit hat, die tierischen Agenten so zu sehen, sollte die Gelegenheit ergreifen – es ist einfach toll, wenn Smooch plötzlich aus dem Augenwinkel scheinbar von hinter dem Zuschauer ins Bild fliegt. Auch die Computeranimationen sind sehr aufwendig: in einer ziemlich gewitzten Pressemeldung zu den Visual Effects des Films wird unter der Überschrift "Fell-Fun-Facts" detailliert aufgeschlüsselt, wie viele "Shots" jedes der Meerschweinchen vor der virtuellen Kamera stand und wie viele Haare pro Charakter gerendert werden mussten. Die Gesamtsumme der gerenderten Haare für den kompletten Film wird dabei auf 271.955.886.586 beziffert.

    Fazit: Aufwendige Animationen und Special Effects, jede Menge Action, eine gute Portion Humor und eine spannende Agentenstory um die coolsten Meerschweinchen der Filmgeschichte machen aus "G-Force – Agenten mit Biss" einen gelungenen Film für die ganze Familie.
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Darsteller und Crew

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