Fußball ist unser Leben (1999)

Fußball ist unser Leben Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Fußball ist unser Leben: Fußball ist das Leben für Hans Pollak und seine Kumpels vom Schalke-Fanclub. Vergnügliche Ruhrpottkomödie.

Fußball ist das Leben der vier Kumpels Hans, Mike, Theo und Bernie, aber längst nicht die Welt. Denn Hans, arbeitslos und hoch verschuldet, verwettet sein Haus auf das nächste Tor des koksenden Star-Stürmers Dios. Das geht schief. Mutter, Kind und heranwachsender Sohn verlassen den Pechvogel. Und der schmiedet den verzweifelten Plan, Dios zu kidnappen.

Hans, Mike, Bernie und Theo bilden den harten Kern des Schalke 04-Fanclubs “Dios Knappen Gelsenkirchen”. Ihr “Gott” ist der Stürmer-Star Pablo Antonio Di Ospeo, genannt Dios. Der jedoch ist faul, Kokain-süchtig, hat Ladehemmung und will zu Inter Mailand wechseln. Das ist zuviel für Hans, der im Affekt sein Haus aufs nächste Tor von Dios gesetzt hat. Kurzerhand entführt der Ober-Fan daraufhin im Vollrausch sein Idol, um diesem wieder “Schalker Kampfgeist” beizubringen. Doch dies ist leichter gesagt als getan…

Fußball ist das Leben für Hans Pollak (Uwe Ochsenknecht) und seine Kumpels vom Schalke-Fanclub. Als Hans von seinem Lieblingsspieler Dios eine Abfuhr erhält, entführt er ihn kurzerhand.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit der kurzweiligen Heiterkeit eines unterhaltsamen Fernsehfilms kommt diese Ruhrgebietskomödie daher und als erste Pro 7 Kinoproduktion im eigenen, neu gegründeten Verleih auf die großen Leinwände. Auch wer kein Fan von Schalke 04 ist, findet in dieser Geschichte von Männerfreundschaft, Frauenfrust, Suffköppen und Absteigern, sturen Vätern und aufmüpfigen Söhnen reichlich Gelegenheit für unkompliziertes Vergnügen. Regisseur Tomy Wigand hat ein gutes Gespür für stimmiges Lokalkolorit, Ton und Typisierung im Kohlenpott sind prächtig getroffen bis aufs letzte i-Tüpfelchen der Dialektfärbung.

    Fußball ist zwar das Leben der vier Kumpels Hans (Uwe Ochsenknecht), Mike (Ralf Richter), Theo (Walter Gontermann) und Bernie (Michael Sideris), aber längst nicht die Welt. Daran lassen die Drehbuchautoren Mathias Dinter und Martin Ritzenhoff ebenso wie Regisseur Wigand keinen Zweifel. Denn die Probleme, die sie kriegen, spielen sich weit außerhalb des grünen Rasens ab. Das beginnt schon gleich nach den Titeln mit der hektischen Kontrastmontagesequenz zwischen Kreißsaal und Stadion. Das Baby, das im Moment des dramatischen Tors gegen Schalke auf die Welt kommt, wird mitsamt seiner Mutter dem glücklichen Vater das sorglose Fan-Leben nicht gerade leichter machen. Denn Hans, arbeitslos und hoch verschuldet, verwettet mit dem Mut zwischen Suff und Verzweiflung sein Haus auf das nächste Tor des argentinischen Star-Stürmers Dios (Oscar Ortega Sanchez), der allerdings mehr auf Koks und dem Absprung zu Inter Mailand aus ist. Die Rechnung kann also nicht aufgehen, Mutter und Kind verlassen den programmierten Katastrophen-Kandidaten, dessen heranwachsender Sohn bei der Gelegenheit ebenfalls die Kurve kratzt und lieber mit seiner Freundin turtelt, sowieso Künstler und nicht Fußballer werden will. In Gelsenkirchen ist schon bald die Welt nicht mehr in Ordnung. Und schon bald wird Hans klar, daß nicht nur der Schalker Kampfgeist hin ist, sondern auch seine Ehe und sein Familienleben.

    So liegt der Schalk dieser Schalke-Schnurre eigentlich darin, daß es gar nicht so sehr um Fußball geht, sondern um die alltäglichen Dinge des Lebens in lustiger Pointierung guter alter TV-Tradition à la Millowitsch, Ohnsorg-Theater, Komödienstadl. Der spezifische Ruhrgebiets-Humor, der bereits in der Diktion, dem sprachlichen Duktus zwischen Poltern und genüßlichem Intonieren beginnt, ist in seiner bodenständigen direkten, vitalen Art eine Lebenseinstellung. Ideal, um emotionale Kinosituationen kommentierend zu brechen. So versteht sich auch die Entführung und Geiselnahme des argentinischen Stürmers als spielerisch realistische Bizarrerie und nicht als dramatischer Thriller-Effekt. Und es macht Spass, wie Uwe Ochsenknecht, Ralf Richter und die anderen alle den lokalen Dialekt brillant und absolut fehlerfrei beherrschen, fast verinnerlichen. Das macht gute Laune und die coole Kohlenpott-Posse vielleicht sogar zum Geheimtip. fh.

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