Für immer Shrek (2010)

Originaltitel: Shrek Forever After
Für immer Shrek Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Für immer Shrek: Viertes vergnügliches Abenteuer mit dem grünen Oger in der Midlife-Crisis, der durch einen magischen Deal sein Glück und das des Königreichs riskiert.

Drei Kinder, viele Freunde und eine Frau, die umsorgt und geliebt werden wollen, lassen dem Oger keine Zeit für alte Zeiten. Da kommt das Angebot von Rumpelstilzchen gerade recht, aber nicht ohne Nebenwirkungen. Einen Tag darf der Oger richtig Shrek-lich sein, doch dafür bekommt Rumpelstilzchen einen Tag aus Shreks Leben. Er wählt den Geburtstag, womit es Shrek nie gegeben hat und das Königreich Weit Weit Weg zu Rumpels düsterem Reich wird. Es sei denn, Shrek kann den Zauber rückgängig machen – in nur einem Tag.

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Kritikerrezensionen

  • Als Shrek vor neun Jahren die Filmbühne betrat, war es um den Animationsfilm noch nicht allzu gut bestellt. Zwar hatte es bereits Erfolgstitel gegeben – man denke zum Beispiel an "Toy Story" oder "Antz" – doch dem unkonventionellen Shrek war es zu verdanken, dass sich der Animationsfilm endgültig aus der Kinderfilmnische befreite und vielen erfolgreichen Nachkommen den Weg ebnete.

    So gesehen kann sich der grüne Oger nun sorglos zur Ruhe setzen, was er mit "Für immer Shrek" auch endgültig tut. Und dass der vierte Teil der Shrek-Serie nun entgegen früherer Behauptungen doch der letzte ist, ist auch ganz gut so. Denn der einst so frische Wind, den Shrek ins Animationsfilmgenre brachte ist abgeflaut.

    Während man in den Vorgängern noch durch eine große Gagdichte, viel Ironie und jeder Menge Filmzitaten und popkulturellen Referenzen unterhalten wurde, scheint dem Oger in "Für immer Shrek" das Lachen gehörig vergangen zu sein. Um den Spaßfaktor dennoch auf ähnliche Höhen zu bringen, wurde der Film in 3D-Technik realisiert. Ein Gimmick, das in diesem Fall zwar nicht wirklich notwendig aber doch gut umgesetzt und unterhaltsam ist.

    Mit Rumpelstilzchen und dem Rattenfänger werden zwei neue (böse) Figuren eingeführt, die jedoch nicht an die Klasse von Lord Farquaad, der guten Fee oder Prinz Charming heranreichen. Die meisten Lacher dürfte wohl der gestiefelte Kater für sich verbuchen, der in "Für immer Shrek" zu einem überfütterten Stubentiger mit rosa Schleifchen um den Hals verkommen ist. Da ist es doch ganz gut, dass man ausgerechnet ihm nächstes Jahr mit "Puss in Boots" einen eigenen Film widmen will. In die Wehmut des Abschieds mischt sich also gleich wieder ein wenig Vorfreude.

    Was die Handlung selbst angeht, so ist dem Entwicklerteam um Mike Mitchell zwar nichts wirklich Innovatives eingefallen, doch gelingt es ihnen, der Gesamterzählung einen in sich geschlossenen Rahmen zu geben. Immerhin muss Shrek selbst noch einmal ganz an den Anfang seiner eigenen Geschichte reisen, um ihr Ende wiederherzustellen. Auf diese Weise schließt sich der Kreis, was "Für immer Shrek" zu einem netten Abschiedsgeschenk für seine Fans macht.

    Fazit: "Für immer Shrek" ist zwar kein frischer und innovativer Hit, aber doch der gelungene Abschluss einer Erfolgsserie, den man der Vollständigkeit halber nicht verpassen sollte.
  • In seinem vierten Animationsabenteuer, das sein Leben auf den Kopf stellt, ist der grüne Oger erstmals dreidimensional und ein unverändert unwiderstehlicher Spaßgarant.

    Wie schon die glänzende Oger-Ouvertüre beim Start in den amerikanischen Kinos zeigte, beschränken sich die Ermüdungserscheinungen des domestizierten Shrek-lichen ausschließlich auf sein Leben im Königreich Weit Weit Weg. Jeder Tag mit seiner Liebe Fiona, den drei jungen Kindern, den vielen Freunden und Touristen, die den gezähmten König des Sumpfs bestaunen, bietet Pflichten im Akkord und eine Überdosis bürgerlichen Glücks, die den gemütlichen Grünen schließlich rot sehen lassen. Gerade als Shrek, von der Alltagsroutine erdrückt, ein furchterregender Brüller wie in seinen Shrek-lichsten Zeiten entfuhr, begegnet er dem meisterlichen Intriganten Rumpelstilzchen, der nach seiner Einführung in “Shrek der Dritte” nun eine Hauptrolle als Repräsentant des Bösen übernimmt. Der giftige Knirps, in dem sich Züge von Jago und Amadeus vereinen, macht Shrek dafür verantwortlich, ihm den Weg auf den Thron des Königreichs verwehrt zu haben und bietet ihm einen durchtriebenen Deal an, auf den sich der arglose Oger einlässt. So darf Shrek für einen ganzen Tag noch einmal der Alte sein und, vom Harmoniegesäusel der Carpenters musikalisch begleitet, Chaos und sanften Schrecken stiften. Doch der Preis für dieses Fun-Fenster im Familienstress ist hoch, denn als Gegenleistung muss Shrek einen Tag aus seinem Leben abtreten. Weil er Rumpelstilzchen fahrlässig die Auswahl überlässt, entscheidet sich der magische Fädenzieher für Shreks Geburt.

    In klassisch Capraesker Tradition erlebt nun der Oger an seinem vermeintlichen Glückstag, wie sich Weit Weit Weg ohne ihn zu einer düsteren Diktatur entwickelt hat, in der Rumpel und seine Hexenarmee die Oger in den Widerstand getrieben haben, der von Fiona angeführt wird. Weil Shrek nur einen Tag Zeit hat, den Fluch rückgängig zu machen und damit auch selbst weiterleben zu können, gibt das dem vierten Teil eine dramatische Dynamik, während der Fakt, dass keiner den Shrek-lichen hier kennt, es ermöglicht, alte Freunde neu erobern zu müssen – von Fiona, über den Esel bis hin zum Gestiefelten Kater, der hier als phlegmatische Kalorientonne Garfield Konkurrenz macht. Dieses clevere Recycling bringen Witz, die erstmals dreidimensional und auf Cinemascope gestreckten Bilder darüber hinaus einen visuellen Bonus in diese sehr unterhaltsame und temporeiche Fortsetzung ein, die zeigt, dass das Kinoleben des Shrek-lichen längst nicht enden muss. “Für immer Shrek” braucht also ein Ausrufezeichen! kob.

Darsteller und Crew

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