Freunde mit gewissen Vorzügen (2011)

Originaltitel: Friends with Benefits
Freunde mit gewissen Vorzügen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Kritikerwertung (1)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Freunde mit gewissen Vorzügen: Romantische Komödie mit Justin Timberlake und Mila Kunis als beste Freunde, die nicht gemeinsamen Sex, wohl aber eine Beziehung miteinander fürchten.

Dylan ist neu in New York, doch Jamie, die ihn aus Kalifornien für einen Traumjob nach Manhattan und aus seiner Reserve gelockt hat, sorgt für schnelle Akklimatisation. Der aufstrebende Art Director und die quirlige Headhunterin landen schnell zusammen im Bett, wollen aber trotz gelegentlichem Spaßsex nur beste Freunde bleiben. Beider Bindungsphobien machen sie blind dafür, wie perfekt sie tatsächlich zusammenpassen, und bewirken schließlich, dass auseinanderbricht, was eigentlich zusammengehört.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Spritzige, schlagfertige Dialoge kennzeichnen diese romantische Komödie, in der die beiden Hauptfiguren behaupten, ohne Romantik und Liebe auszukommen. Justin Timberlake als Dylan und Mila Kunis als Jamie nehmen in ihren witzigen Wortgefechten so gut wie alles auf die Schippe. Spaßorientiert wie sie sind, wagen sie sogar das Experiment, als gute Freunde auch Sex miteinander zu haben und die Unumgänglichkeit gefühlsmäßiger Komplikationen komplett in Frage zu stellen.

    In Gegenwart von Dylan und Jamie entsteht schnell eine lockere Atmosphäre, in der kaum etwas ernst genommen werden muss. Regisseur Will Gluck und seine Co-Autoren des Drehbuchs überraschen mit originellen Einfällen, die sogar den so ähnlich scheinbar schon tausendmal gefilmten Sexszenen eine ungewöhnliche Note geben. Denn weil sie nur gute Freunde sind und gar nicht verliebt, unterhalten sich Dylan und Jamie beim Sex. Außerdem müssen sie nicht besonders auf ihr Image achten und schlittern deshalb auch in unvorteilhafte Situationen.

    Ständig wird über etwas gespöttelt, was sonst normalerweise wenig hinterfragt wird. Wenn Dylan und Jamie vor dem Fernseher sitzen, macht er sich lustig über die stereotype Filmmusik. Modernes wie Apps und Flashmobs wird unterhaltsam in die Handlung eingebunden. Woody Harrelson, der einen schwulen Kollegen Dylans spielt, darf sogar über die schwindende Wirtschaftskraft Amerikas Witze reißen. Jamie animiert Dylan gelegentlich dazu, ein wenig über die Stränge zu schlagen und so sitzen die beiden anlässlich ihres Besuches in Los Angeles auch mal auf einem O im weißen Hollywood-Schriftzug in den Hügeln.

    Je besser sich das unromantische Paar kennen lernt, desto mehr spielen auch Familienangehörige eine Rolle. Jamie hat eine flippige Mutter, die sich gemäß ihrem Siebziger-Jahre-Ideal der freien Liebe nicht mehr genau erinnern kann, wer Jamies Vater war. Patricia Clarkson spielt diese Frau, die sich von Zeit zu Zeit in der Wohnung der Tochter einquartiert und ihr liebevolle Ratschläge gibt. Dylan hat einen Vater, der an Alzheimer im Anfangsstadium leidet. Richard Jenkins spielt den Mann, der Dylan mit seinen Eigenheiten in peinliche Situationen bringt, aber dennoch die meiste Zeit gar nicht weggetreten ist.

    Die vielen frischen Einfälle dieser Komödie kaschieren ihre konventionelle Struktur. Zwei ungewöhnlich erfolgreiche, dazu junge und attraktive Personen mit viel Zeit für die schönen Seiten des Lebens geben sich aufgeklärt und fortschrittlich auch in Gefühlssachen. Aber auch sie müssen eine Entwicklung durchlaufen, in der sie sich ihren schwachen Punkten stellen und sorgsam gepflegte Fassaden durchbrechen, sonst haben sie den Hauptgewinn in dieser Geschichte nicht verdient. Mit Charakterdarstellung und emotionaler Tiefe befasst sich der Film weniger, dafür hat aber sein Oberflächenglanz mit den flüchtigen Inspirationen einen besonderen Reiz.

    Fazit: Spritzig freche Dialoge prägen diese Beziehungskomödie mit Justin Timberlake und Mila Kunis.
  • ” Hollywoods Sexsymbole Justin Timberlake und Mila Kunis werden zum romantisch-komischen Traumpaar.

    Beste Freunde zu sein, das heißt in RomComs längst Spaßsex ohne Partnerstreit, horizontale Entspannung ohne Gefühlskrämpfe. Ein Irrtum, dem auch Mila Kunis erliegt, die spätestens seit “Black Swan” zu Hollywoods schärfsten weiblichen Waffen zählt. Als New Yorker Headhunter Jamie darf sie ihr komisches Talent, entdeckt im Sitcomhit “Die wilden 70er”, voll ausspielen und sich Dylan (Mädchenschwarm Justin Timberlake, “The Social Network”), einen kalifornischen Blogger, angeln. Sie befördert ihn zum Art Director – und direkt in ihr Bett . Beide haben enttäuschende Erfahrungen gesammelt und brauchen nun Sex statt Emotionen. Dass sie füreinander bestimmt sind, wollen sie trotz klarer Anzeichen nicht wahrhaben. Geniale Pointen liefern die skurrilen Nebenfiguren, von besten Kumpels wie Woody Harrelson (“2012″) bis Müttern wie Patricia Clarkson (“Einfach zu haben”), Väter wie der alzheimergeplagte Richard Jenkins (“Burn After Reading”) sorgen für nachdenkliche Momente. Aber: Sie helfen nicht weiter. Den Weg zum Traumpaar müssen Timberlake und Kunis schon selbst finden, er mit Charme, sie mit Temperament. Sie sind wohl die letzten im Kinosaal, die in dem formidablen Date-Movie ihre Zuneigung zueinander entdecken. Neue Gags wie spezielle Apps und Flashmobs schlagen ein, vor allem aber sind es die gefühlsechten, intimen Nahaufnahmen, in denen diese Freunde dank unwiderstehlicher Chemie ihre gewissen Vorzüge voll entfalten dürfen.

Darsteller und Crew

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