Freche Mädchen (2008)

Freche Mädchen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Freche Mädchen: Leichte Komödie um erste Liebe, Eifersucht und Freundschaft dreier frecher Mädchen.

Die unzertrennlichen Freundinnen Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) machen die ersten schmerzhaften Erfahrungen mit Jungs: Legasthenikerin Mila verliebt sich in einen Referendar, der prompt mit ihrer Mutter (Anke Engelke) ins Bett hüpft. Gesangstalent Hannah wird von ihrem Freund zum Joggen gedrängt. Kati ist ausgerechnet in Brian (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) verschossen, der die Klassenzicke abschleppt.

Sechs Millionen Leser fand die gleichnamige Mädchenbuchreihe, deren drei Heldinnen nun in einer schwungvollen und mit Stars veredelten Komödie um Freundschaft und erste Liebe die Leinwand erobern. Ute Wieland (“FC Venus”) trifft das Lebensgefühl der jungen Generation.

Gesangstalent Hanna möchte an einer Castingshow teilnehmen, ihrem Freund ist es lieber, wenn sie als Läuferin Erfolg hat. Kati ist immer in die Falschen verknallt, u.a. den neuen Brian, der eine Band hat und sich an die Klassenzicke heranmacht. Legasthenikerin Mila findet einen Referendar süß, der steht aber auf ihre Mutter.

Gesangstalent Hanna möchte an einer Castingshow teilnehmen, aber ihr Freund findet das gar nicht gut, sie soll lieber mit ihm als Läuferin zu sportlichen Ehren kommen. Kati verknallt sich erst einmal in einen Klassenkameraden und entdeckt dann ihr Herz für den Neuzugang Brian, der aus einem Gedicht Mila einen Song für seine Band macht und dreist die Klassenzicke abschleppt. Und Mila verliebt sich in einen jungen Referendar, der sich ausgerechnet an ihre Friseusen-Mama herangemacht hat. Die erste Liebe hat’s in sich.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • So frech sind diese Mädchen eigentlich gar nicht. Die drei Freundinnen Mila, Hanna und Kati stammen aus halbwegs geordneten, modernen Verhältnissen, sie ziehen sich vernünftig an, rauchen und trinken nicht, halten sich sogar bei den relativ exzessiven Partys ihrer Klassenkameraden zurück und benehmen sich höflich und respektvoll gegenüber den Erwachsenen. Vorbildliche Kinder also, keine frechen Gören.

    Selbst, dass sie ihrer Deutschlehrerin ein Brechreiz erzeugendes Gebräu als vermeintlichen Liebstrunk in den Punsch geben, kann man ihnen nicht wirklich übel nehmen – durch den nicht ganz uneigennützigen, aber im Grunde gut gemeinten Streich nehmen die Dinge schließlich nur ihren natürlichen Lauf.

    Nein, richtig frech sind die Mädchen nicht. Aber clever. Und die gerade mal 16 Jahre junge Emilia Schüle versprüht in ihrer ersten großen Kinorolle eine Menge Charme. Sie spielt die zentrale Figur der Geschichte; was der Zuschauer präsentiert bekommt, wird aus Milas Perspektive erzählt – und von ihr selbst immer wider sehr sympathisch aus dem Off kommentiert.

    Futter für diese Kommentare liefern die turbulenten Ereignisse und eindrücklichen Figuren in ihrem Umfeld. Ihre chaotische Mutter etwa, souverän gespielt von Anke Engelke. Dass die ausgerechnet mit dem knackigen Referendar Winter anbandelt, sorgt für einige Aufregung in Milas Leben. Dabei spielt ein romantisches Liebesgedicht eine wichtige Rolle, dass sie ihrem Schwarm anonym hatte zukommen lassen – soweit ein Gedicht der einzigen Legasthenikerin der Klasse anonym sein kann.

    Überhaupt kann Mila sich oft nur wundern über die Erwachsenen, vor allem über die Pauker. Da predigt der cholerische Mathe-Lehrer (grandios: Armin Rohde) immer wieder „Die ganze Welt ist Mathematik“, im Deutschunterricht heißt es dann ebenso überzeugt „Die Welt ist Sprache“, und der Sportlehrer schließlich verkündet voller Stolz „Die Welt ist Bewegung“. Da soll sich noch einer auskennen.

    Jungen Protagonisten und renommierte Sidekicks – diese Konstellation funktioniert in „Freche Mädchen“ ganz wunderbar. Gerade Emilia Schüle wirkt in ihrer ersten Hauptrolle erfrischend natürlich. Ein bisschen mehr Erfahrung bringt Selina Shirin Müller mit, eine hervorragende Sängerin, die bereits mit zwölf Jahren am „Kiddy Contest 2005“ des österreichischen Fernsehsenders ORF teilnahm und 2006 den KIKA-Gesangswettbewerb „Beste Stimme gesucht!“ gewann. Und natürlich Wilson Gonzales Ochsenknecht, der wie Jonathan Beck – Sohn des Schauspielers Rufus Beck – schon von Familien wegen für den Job vor der Kamera prädestiniert ist.

    Abgerundet wird das Ensemble mit deutschen Film- und Fernsehgrößen wie Anke Engelke, Armin Rohde, Piet Klocke, Anna Böttcher und Christian Tramitz in einer Gastrolle. Schön ist, dass die großen Namen ihren bisher eher unbekannten, jungen Kollegen zu keinem Zeitpunkt die Show stehlen.

    Denn „Freche Mädchen“ ist ganz klar ein Film für ein jüngeres Publikum, und dementsprechend stehen die Teenager voll im Mittelpunkt. Schließlich basiert er auch auf der erfolgreichsten Mädchenbuchreihe auf dem deutschen Markt: Die Serie „Freche Mädchen – freche Bücher!“ der Autorin Bianka Minte-König wurde in 22 Sprachen übersetzt, bei insgesamt 7 Millionen verkauften Exemplaren.
    Dabei kommt der Film glücklicherweise weitgehend ohne störende Klischees oder pseudocoole Viva-Manierismen aus. Er zeichnet ein durchweg sympathisches Bild von der Generation, um die sich alles dreht.

    Zudem gelingt es der Regisseurin Ute Wieland, eine unterhaltsame, kurzweilige und immer wieder überraschende Geschichte zu erzählen. „Freche Mädchen“ ist zwar nicht eben „großes Kino“ oder ein „bedeutsamer Film“, aber das war wahrscheinlich auch nicht der Anspruch. Nett anzusehen ist er allemal – selbst, wenn man keine 14 mehr ist.

    Fazit: Nette Geschichte über drei (allerbeste) Freundinnen, in der gerade die jungen Darsteller überzeugen.
  • Die drei Teenies Mila, Hanna und Kati erleben erstmals Schmetterlinge im Bauch und sind ganz schön überfordert mit ihren Gefühlen für die nicht immer ganz so “süßen Jungs”.

    Dieser Film war schon lange fällig. Seit 1998 gibt es die erfolgreiche Mädchenbuchreihe “Freche Mädchen – freche Bücher” von unterschiedlichen Autoren. Bisher gingen sechs Mio. Exemplare über die Ladentheke. Ganz vorne dabei sind die drei Heldinnen von Bianka Minte-König Mila, Hanna und Kati. Die schaffen es jetzt mit Schwung auf die Leinwand und lassen ihre Altersgenossinnen mitleiden und mitlieben.

    Sie sind beste Freundinnen, da gibt es keine Geheimnisse. Gesangstalent Hanna möchte an einer Castingshow teilnehmen, ihr Freund findet das gar nicht gut, sie soll lieber mit ihm als Läuferin zu sportlichen Ehren kommen. Kati verknallt sich erst einmal in einen Klassenkameraden, der ihr die Pausenbrote wegfrisst, statt zu küssen und entdeckt dann ihr Herz für den Neuzugang Brian (zur Abwechslung mal Wilson Gonzalez Ochsenknecht), der aus einem Gedicht, das Mila geschrieben hat, einen Song für seine Band macht und dreist die Klassenzicke abschleppt. Und Mila, die eigentlich noch keine Beziehung möchte und als Legasthenikerin zum “Rechtsschreibproblem auf zwei Beinen” wird, verliebt sich in einen jungen Referendar, der es nächtens ausgerechnet mit ihrer Friseusen-Mama treibt (Anke Engelke). Die erste Liebe hat’s in sich und tut am meisten weh, das müssen die Mädels erkennen.

    Emilia Schüle, Selina Shirhin Müller und Henriette Nagel sind Mädchenpower pur, gehen durch Eifersuchtskrisen und halten dennoch zusammen. Ute Wieland vermischt Wirklichkeit mit Traumsequenzen und visualisierten Wünschen, da brennt in Milas Vorstellungswelt mal die Schule oder der junge Pädagoge macht ihr deutliche Avancen. Das Aufwachen ist ernüchternd. Die Lehrer sind zwar durchweg Karikaturen von einfachem Geist (allen voran “Mathematiklehrer” Armin Rohde), das sollte zwölf bis 14-Jährigen aber riesig gefallen. Der Film ist exakt auf die Zielgruppe, sehr junge Mädchen in der Pubertät, zugeschnitten. Wenn das Trio einen Zaubertrank braut, um eine Lehrerin unter die Haube zu kriegen, ist das ein Spaß, den sich jeder Schüler gerne mal erlauben würde. “Freche Mädchen” transportiert keine Botschaft wie “Die Welle”, sondern gibt den Teenies Zucker und trifft – wenn es um die Verwirrung der Gefühle geht – voll ins Schwarze. Und wer jetzt ob eines “pädagogisch wertvollen” Jugendfilms ins Grübeln kommt, sollte sich an seine Teenie-Zeit erinnern, himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt und immer in den falschen Jungs “verschossen”. mk.

Darsteller und Crew

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