Freche Mädchen (2008)

Filmhandlung und Hintergrund

Die drei Teenies Mila, Hanna und Kati erleben erstmals Schmetterlinge im Bauch und sind ganz schön überfordert mit ihren Gefühlen für die nicht immer ganz so “süßen Jungs”.

Dieser Film war schon lange fällig. Seit 1998 gibt es die erfolgreiche Mädchenbuchreihe “Freche Mädchen – freche Bücher” von unterschiedlichen Autoren. Bisher gingen sechs Mio. Exemplare über die Ladentheke. Ganz vorne dabei sind die drei Heldinnen von Bianka Minte-König Mila, Hanna und Kati. Die schaffen es jetzt mit Schwung auf die Leinwand und lassen ihre Altersgenossinnen mitleiden und mitlieben.

Sie sind beste Freundinnen, da gibt es keine Geheimnisse. Gesangstalent Hanna möchte an einer Castingshow teilnehmen, ihr Freund findet das gar nicht gut, sie soll lieber mit ihm als Läuferin zu sportlichen Ehren kommen. Kati verknallt sich erst einmal in einen Klassenkameraden, der ihr die Pausenbrote wegfrisst, statt zu küssen und entdeckt dann ihr Herz für den Neuzugang Brian (zur Abwechslung mal Wilson Gonzalez Ochsenknecht), der aus einem Gedicht, das Mila geschrieben hat, einen Song für seine Band macht und dreist die Klassenzicke abschleppt. Und Mila, die eigentlich noch keine Beziehung möchte und als Legasthenikerin zum “Rechtsschreibproblem auf zwei Beinen” wird, verliebt sich in einen jungen Referendar, der es nächtens ausgerechnet mit ihrer Friseusen-Mama treibt (Anke Engelke). Die erste Liebe hat’s in sich und tut am meisten weh, das müssen die Mädels erkennen.

Emilia Schüle, Selina Shirhin Müller und Henriette Nagel sind Mädchenpower pur, gehen durch Eifersuchtskrisen und halten dennoch zusammen. Ute Wieland vermischt Wirklichkeit mit Traumsequenzen und visualisierten Wünschen, da brennt in Milas Vorstellungswelt mal die Schule oder der junge Pädagoge macht ihr deutliche Avancen. Das Aufwachen ist ernüchternd. Die Lehrer sind zwar durchweg Karikaturen von einfachem Geist (allen voran “Mathematiklehrer” Armin Rohde), das sollte zwölf bis 14-Jährigen aber riesig gefallen. Der Film ist exakt auf die Zielgruppe, sehr junge Mädchen in der Pubertät, zugeschnitten. Wenn das Trio einen Zaubertrank braut, um eine Lehrerin unter die Haube zu kriegen, ist das ein Spaß, den sich jeder Schüler gerne mal erlauben würde. “Freche Mädchen” transportiert keine Botschaft wie “Die Welle”, sondern gibt den Teenies Zucker und trifft – wenn es um die Verwirrung der Gefühle geht – voll ins Schwarze. Und wer jetzt ob eines “pädagogisch wertvollen” Jugendfilms ins Grübeln kommt, sollte sich an seine Teenie-Zeit erinnern, himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt und immer in den falschen Jungs “verschossen”. mk.

Die unzertrennlichen Freundinnen Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) machen die ersten schmerzhaften Erfahrungen mit Jungs: Legasthenikerin Mila verliebt sich in einen Referendar, der prompt mit ihrer Mutter (Anke Engelke) ins Bett hüpft. Gesangstalent Hannah wird von ihrem Freund zum Joggen gedrängt. Kati ist ausgerechnet in Brian (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) verschossen, der die Klassenzicke abschleppt.

Sechs Millionen Leser fand die gleichnamige Mädchenbuchreihe, deren drei Heldinnen nun in einer schwungvollen und mit Stars veredelten Komödie um Freundschaft und erste Liebe die Leinwand erobern. Ute Wieland (“FC Venus”) trifft das Lebensgefühl der jungen Generation.

Gesangstalent Hanna möchte an einer Castingshow teilnehmen, ihrem Freund ist es lieber, wenn sie als Läuferin Erfolg hat. Kati ist immer in die Falschen verknallt, u.a. den neuen Brian, der eine Band hat und sich an die Klassenzicke heranmacht. Legasthenikerin Mila findet einen Referendar süß, der steht aber auf ihre Mutter.

Gesangstalent Hanna möchte an einer Castingshow teilnehmen, aber ihr Freund findet das gar nicht gut, sie soll lieber mit ihm als Läuferin zu sportlichen Ehren kommen. Kati verknallt sich erst einmal in einen Klassenkameraden und entdeckt dann ihr Herz für den Neuzugang Brian, der aus einem Gedicht Mila einen Song für seine Band macht und dreist die Klassenzicke abschleppt. Und Mila verliebt sich in einen jungen Referendar, der sich ausgerechnet an ihre Friseusen-Mama herangemacht hat. Die erste Liebe hat’s in sich.

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