Französisch für Anfänger (2006)

Französisch für Anfänger Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 3.7
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Französisch für Anfänger: Heiter-romantisches Feel-Good-Movie über erste Liebe und (Un)Sitten beim deutsch-französischen Schüleraustausch.

Der affektierte Französischlehrer Nouvelleville (Christian Tramitz) hat Teenager Henrik (Francois Göske) alles Französische gründlich ausgetrieben – ausgerechnet jetzt, als sich Henrik über beide Ohren in die schöne Halbfranzösin Valerie (Paula Schramm) verliebt. Aber wozu gibt es Schüleraustauschprogramme, bei denen man dem ungeschätzten Nachbarn so richtig unter den Rock schielen kann. Und siehe da: Bei näherem Hinsehen entpuppt sich Frankreich als gar nicht so uncool.

Wilde Parties, die große Liebe und ein kleiner Clash der Kulturen stehen im Mittelpunkt des Kinoerstlings von Regisseur und Drehbuchautor Christian Ditter.

Der schüchterne Henrik ist in Valerie verliebt, schafft es aber nicht einmal, ihr den Flyer zur Oberstufenparty in die Hand zu drücken. Ihr zuliebe sitzt er bald im Bus zum Austausch nach “la douce France”, genießt ein paar romantische Stunden mit Valerie in Paris und muss dann bei der Ankunft entsetzt sehen, wie sie in die Arme eines französischen Jünglings fällt.

Henrik ist verknallt in die schöne Halbfranzösin Valerie. Ihr zuliebe nimmt er an einem Austauschprogramm teil und lernt all das kennen, was ihn an Frankreich immer schon genervt hat. Aber auch ein kurzes Intermezzo mit Valerie auf dem Zwischenstopp in Paris kann Henrik nicht für den Schock entschädigen, als sich seine Angebetete am Zielort einem feschen Franzosen an den Hals wirft. Nun muss er nicht nur mit seiner verrückt spielenden Gefühlswelt klarkommen, sondern auch mit allerlei landestypischen Sonderbarkeiten.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Französisch für Anfänger“, der Debütfilm von Christian Ditter, ist ein Liebesfilm für Teenager, aber auch eine unterhaltsame Reise ins Nachbarland mit genau beobachteten Unterschieden in der Mentalität. Die Schauspieler sind wie ihre Filmfiguren unter 20. Henrik und sein cooler Freund Johannes lehnen die Gitarrenlieder der Austauschgruppe als kindisch und langweilig ab, entdecken aber in Frankreich in der netten Gemeinschaft mit Rotweinparties die Freuden des Sommers.

    Dass die Austauschschüler öfters ein Lied von Reinhard Mey zweisprachig singen, mutet etwas antiquiert und bemüht an. Als müssten die Maximen der deutsch-französischen Jugendbegegnung buchstabengetreu im Geiste ihrer Erfinder von einst umgesetzt werden. Wie auch die jungen Franzosen eine Spur zu nett auf ihre Gäste zugehen, als handele es sich hier um einen Kirchentag.

    Aber die schöne Landschaft, die Steinhäuser in dem winzigen Dorf in Frankreich und vor allem die täglichen Parties mit Musik, Rotwein und Schmusen zeigen dann doch überzeugend das Potenzial der Horizonterweiterung, die solch ein Schüleraustausch bietet. Wer jemals in Frankreich war, wird schmunzeln, wenn Henrik mit der Bettdecke und ihrem Überzug nicht klarkommt, und natürlich auch darüber, wie der arme Mensch am Redeschwall seiner Gastgeber scheitert.

    Seine Gastfamilie beglückt Henrik mit mehrgängigen Spezialitäten zum Abendessen, die er herunterwürgt, weil er eigentlich längst mit Valerie verabredet war. Die Hausmutter legt ihre nackten Füße auf den Esstisch, wahrscheinlich, um französische Lässigkeit zu demonstrieren. Dieses für Henrik ungewohnte Savoir-Vivre hält ihm auch ständig die junge Charlotte aus der Gastgebergruppe vor: Sex sei zum Ausprobieren da, meint sie, aber Henrik fühlt sich verpflichtet, auf die Liebe fürs Leben zu warten, in dem Fall auf Valerie.

    Nicht nur er, auch andere in der Gruppe drohen an ihrer Schüchternheit zu scheitern und den Wunschpartner im Regen stehen zu lassen. Schön ist, dass die Geschichte auch die Figuren, die nicht zu Wort kommen, im Hintergrund begleitet. Da gibt es den sehr schüchternen deutschen Jungen, der auf den Parties stumm bleibt, aber plötzlich einen lebhaften, vergnügten Gesichtsausdruck bekommt. Gruppenerlebnisse sind in der Fremde manchmal besonders intensiv, und dass diese Teenie-Romanze junge Deutsche nach Frankreich versetzt, hebt diesen Film vom Belanglosen ab.

    Fazit: Teenie-Romanze beim Schüleraustausch mit viel Liebe zum Detail, die Lust auf Frankreich macht.
  • Heiter-romantisches Feel-Good-Movie über das Chaos der ersten Liebe und unbekannte (Un)Sitten beim deutsch-französischen Schüleraustausch in Frankreich.

    20 Jahre nach “La Boum” geht in Frankreich erneut die Post ab mit Partys, nächtlichen Ausflügen und ersten sexuellen Erfahrungen – her mit den kleinen Französinnen und Deutschen! Eine hautnahe Lektion des “Savoir-vivre” für alle die jung oder jung geblieben sind. Henrik gehört zu denjenigen, von denen die neueste bundesweite Jugendstudie behauptet, sie hätten trotz aller Aufklärung Null Ahnung vom anderen Geschlecht. Bei dem schüchternen Schüler hapert es nicht nur im Französisch-Unterricht, sondern auch beim Flirten. Zwar ist er bis über beide Ohren in die hübsche Valerie verliebt, aber er schafft es noch nicht einmal, ihr den Flyer zur Oberstufenparty in die Hand zu drücken. Und dass er Frankreich als “uncool” empfindet, kommt auch nicht gut an: Das Objekt der Begierde ist Halbfranzösin. Die Schmetterlinge im Bauch bringen ihn dazu, sich mit seinem Freund auf die Nachmittage des deutsch-französischen Austauschprogramms zu wagen – mit allem, was er nicht mag: Chansons, Klampfenklängen und Tanzformationen. Doch was tut man(n) nicht alles, wenn das Herzchen heftig klopft? Bald sitzt er im Bus zum Austausch nach “la douce France”, genießt ein paar romantische Stunden mit Valerie in Paris und muss dann bei der Ankunft am Ziel entsetzt sehen, wie sie in die Arme eines französischen Jünglings fällt, während sich die skurrile Gastfamilie darüber amüsiert, dass er (typisch deutsch) den Suppenteller beim Auslöffeln schräg hält und Rotwein ins morgendliche Müsli kippt. Das Parlieren bleibt ihm fremd, ebenso wie die absonderlichen Schlafgewohnheiten der Gallier oder ihr Hang zum stinkenden Käse. Den Avancen einer sexy Französin steht er hilflos gegenüber. Culture-Clash auf der ganzen Linie. Aber die Liebe entpuppt sich mal wieder als Himmelsmacht und wenn der deutsche Jung’ am Ende kapiert, dass er die Initiative ergreifen muss, macht sein Vorbild flugs Schule.

    “Französisch für Anfänger” ist der ultimative Film für alle “Bravo”-Leser, die noch nicht ganz genau wissen, was Sache ist, aber es gerne wissen möchten. Charmant und mit Sympathie für jugendliche Unsicherheiten und Träume inszeniert, lässt der junge Christian Ditter seine beiden Love-Birds François Göske (einfach zum Knuddeln) und Paula Schramm die Höhen und Tiefen des ersten ganz großen Gefühls durchleben und durchleiden. Eine deutsche Initiations-Komödie, erfrischend unprätentiös, amüsant und witzig, die Laune macht. mk.

Darsteller und Crew

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