Fast & Furious Five (2011)

Originaltitel: Fast Five
Fast & Furious Five Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Fast & Furious Five: Teil fünf der Actionreihe mit Vin Diesel, in der Dominic Toretto, Schwester Mia und Kumpel Brian in einem Wahnsinnscoup den Drogenbaron Rios um sein Vermögen bringen wollen.

Von Schwester Mia und Kumpel Brian auf dem Weg ins Gefängnis befreit, sammelt Streetracer-Legende Dominic Toretto in Rio seine Kräfte. Mit Hilfe alter Freunde will das Toretto-Trio endlich ein friedliches Leben in Freiheit führen. Der Schlüssel dazu sind 100 Millionen Dollar, die das Dream-Team dem Drogenbaron Rios stehlen will. Dumm nur, dass dieses Vermögen in einem schwer bewachten Polizeirevier deponiert ist, und die Streetracer von den Killern des Gangsters und vom gefürchtetsten Jäger des FBI verfolgt werden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Aus Befürchtung, dass Fans den Originaltitel "Fast Five" nicht der beliebten Serie zuordnen könnten, wurde in Europa schnell ein "Fast & Furious Five" daraus gemacht. Wobei nach den ersten fünf Minuten des Filmes sowieso Klarheit darüber herrscht, in welchem Genre wir hier gelandet sind.

    Schnelle Schnitte, Close Ups auf Gaspedal und Kupplung, irrsinninge Fahrmanöver, Explosionen, Vin Diesels Oberarme und Paul Walkers wild blitzende blauen Augen - alles klar, wir wissen was uns erwartet.

    Noch bevor der Titel über die Leinwand rast, gibt es Hinweise darauf, dass der fünfte Teil noch schneller und noch wilder werden wird. Und spätestens bei dem absurden Raubmanöver in einem fahrenden Zug werden diese Vermutungen bestätigt. Ohne zu viel vorneweg zu nehmen - das Lachen über die abstrusen Handlungen bleibt einem ob der Spannung im Hals stecken.

    Denn eines muss man an dieser Stelle festhalten - "Fast & Furious" weiß, dass ihr Universum fernab von realistischer Berichterstattung liegt. Und falls hier tatsächlich Abstriche in Sachen Glaubwürdigkeit gemacht werden, sind sie etwa so gut zu sehen wie Kaugummi an den rotierenden Hinterrädern von Brians Rädern. Aber, und hier kommt das große Aber - das ist uns völlig egal. In der Annahme, dass sich Freunde der leisen Unterhaltung sowieso von diesem Film fernhalten werden, darf hier alles aufgeboten werden, was den Adrenalin- und Benzin-gläubigen Fan glücklich macht.

    Der fünfte Teil wartet mit einem Novum auf. Nachdem die beiden Stars der Serie Brian (Paul Walker) und Dom (Vin Diesel) im vierten Teil endlich wiedervereinigt wurden, kämpfen sie im fünften Teil erstmalig auf einer Seite. Es geht darum, einen letzten gemeinsamen großen Coup zu machen. Dass dies der letzte Streich sein wird, darf angezweifelt werden. Bleibt man während des Abspanns ein wenig länger sitzen, gibt es einen Fingerzeig darauf, wie der sechste Film der Serie aussehen könnte.

    Nichtsdestotrotz werden im fünften Teil altbekannte Helden der letzten Teile zusammen getrommelt. Von Roman (Tyrese Gibson), Tej (Ludacris), Han (Sung Kang) und Gisele (Gald Gadot) bis zu Leo (Tego Calderon) und Santos (Don Omar) sind alle wieder mit am Start. Dazu kommt der geniale Schachzug, Dwayne („The Rock“) Johnson als irrsinnigen Gegner der Crew aufzustellen. Die Showdowns zwischen ihm und Vin Diesel kann man schon jetzt als episch bezeichnen.

    Und die Geschichte? Die logischen Lücken in der Geschichte fallen kleiner aus, als erwartet. Natürlich kann man viele der Wendepunkte hinterfragen. Aber seien wir doch mal ehrlich - das ganze Testosteron und Adrenalin hat uns an diesem Zeitpunkt des Filmes schon so schwummrig gemacht, dass man einen Ausflug zum Mittelpunkt der Erde (alles schon vorgekommen) als notwendig ansehen würde. Falls dort ein Dodge Charger wartet.

    Fazit: Man wird beim fünften Teil der Saga wissen worauf man sich einlässt. Alle Fans werden mit einem atemraubenden Erlebnis belohnt.
  • Mit erhöhter Drehzahl und einem All-Star-Veteranentreffen rast das Bolidenfranchise in die fünfte Runde und bringt atemloses Action-Entertainment ins Ziel.

    Oscars für mimische Bestleistungen sind auch bei dieser Fortsetzung so wahrscheinlich wie eine Gefühlsregung in der Cool & Kantig-Mimik ihres Stars, doch Vin Diesels Drive & Destruct-Franchise definiert Erfolg nach anderen Kriterien: Zerstörung ist Zweck, Bodenhaftung obsolet für Action und Dramaturgie, und die Chassis der Fahrzeuge sind so eindrucksvoll wie die ihrer Fahrer (-innen). “Fast & Furious Five”, wie schon die letzten beiden Teile inszeniert von Justin Lin, hält sich eisern an diese Regeln und reduziert mit Over-the-Top-Attitüde die Vorgängerfilme zu verblassten Erinnerungen.

    Mit dem Opener, der Befreiung des ins Gefängnis überführten Toretto (Diesel) durch Schwester Mia (Jordana Brewster) und Ex-FBI-Agent O’Conner (Paul Walker), wird das Trio Original wiedervereint und der realitätsfreie Raum als Schauplatz etabliert, wenn der ausgebremste Transportbus nach gefühlten 25 Überschlägen zum Stillstand kommt und Toretto ohne eine Schramme in die Freiheit entlässt. In der nächsten Sequenz begegnen sich “City of God” und “Apocalypse Now”, wenn O’Conner und Freundin Mia einen alten Kumpel Torettos aufsuchen, der als Captain Kurtz, umgeben von schwer bewaffneten Einheimischen, in den Favelas von Rio residiert. Nach einer lustvoll überdrehten Actionsequenz, in der drei Sportwagen vom Toretto-Trio aus einem fahrenden Zug gestohlen werden, findet der Plot seinen Fokus. In einem der Wagen entdeckt Toretto einen Chip, hinter dem der Drogenbaron Rios und die gefürchteste Kampfmaschine des FBI, gespielt vom willkommenen Neuzugang Dwayne Johnson, her sind. Mit Hilfe des Chips und einem erweiterten Team, das vertraute Gesichter aus den ersten Teilen zum All-Star-Team zusammenführt, provoziert Toretto den Drogengangster, seine Geldreserven in Höhe von 100 Millionen Dollar an einem Ort zu bündeln – in einem monströsen Supersafe. Weil dieser sich in einem schwer bewachten Polizeirevier befindet, mutiert “Fast & Furious Five” zeitweilig zu “Ocean’s 14″, inklusive entspanntem Humor, für den vor allem die Franchise-Rückkehrer Ludacris und Tyrese Gibson sorgen.

    Auch wenn sich weibliche Fahrgestelle gelegentlich bildfüllend über die Leinwand schieben, dominieren männliche Attraktionen den Film – von relaxten Buddy-Witzen über Muscle Shirts und Muscle Cars bis hin zum Duell zwischen Johnson und Diesel, das den legendären Fight zwischen King Kong und T-Rex fortzusetzen scheint. Getoppt werden die dynamischen Actionsequenzen von der finalen Destruktionsorgie, wenn der Safe im Schlepptau zweier Wagen durch die Straßen Rios rauscht und gut 200 Autos auf den Schrottplatz schickt. Etwas überlang wirkt der Film, weil er selbst nach dieser Boys-with-Toys-Apotheose nicht zum Ende kommt, doch stets macht er den Franchise-Fans deutlich, dass er zwar offiziell mit Diesel fährt, aber doch Super getankt hat. kob.

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