Far Cry (2008)

Far Cry Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Far Cry: Actioner nach dem populären Game, in dem Til Schweiger zum rabiaten Kämpfer wird.

Jack Carver (Til Schweiger) stand früher in Lohn und Brot der Special Forces. Den Beruf als Einzelkämpfer hat er längst an den Nagel gehängt, um im tropischen Mikronesien nun einen kleinen Bootsverleih zu betreiben. Als er die Reporterin Valerie (Emmanuelle Vaugier) auf ein abgelegenes Archipel geleitet, versenken Unbekannte sein Boot. Jack kann dem Anschlag knapp entkommen, aber die Journalistin bleibt verschwunden. Die Insel entpuppt sich als Hölle.

Der Games-Knüller aus heimischen Landen wird unter Uwe Bolls erfahrener Hand (“BloodRayne”) zum hitzigen Action-Feuerwerk, bei dem Deutschlands Nummer eins, Til Schweiger, an Traumstränden die Survival-Hölle erlebt und sich seiner “Rambo”-Stärken besinnt.

Jack Carver ist ein ehemaliger Elitesoldat der Special Force. Mittlerweile hat er sich zur Ruhe gesetzt und führt ein beschauliches Leben als Bootsführer an der amerikanischen Westküste. Eines Tages lässt sich die Journalistin Valerie von ihm zu einer Militärinsel bringen. Dort ist ihr Onkel als Colonel stationiert. Doch die Insel birgt ein Geheimnis.

Jack Carver ist ein ehemaliger Elitesoldat der Special Force. Mittlerweile hat er sich zur Ruhe gesetzt und führt ein beschauliches Leben als Bootsführer an der amerikanischen Westküste. Eines Tages lässt sich die Journalistin Valerie von ihm zu einer Militärinsel bringen. Dort ist ihr Onkel als Colonel stationiert. Doch die Insel birgt ein Geheimnis: Ein verrückter Wissenschaftler züchtet dort genetisch modifizierte Superkrieger und ist alles andere als begeistert über den unangemeldeten Besuch.

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Auf DVD & Blu-ray (7)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Achtung: Der Meister des schlechten Geschmacks hat wieder Geld aufgetrieben. Wer keine harten Rauschmittel zur Hand hat, sollte sich den Kinobesuch besser sparen.
  • Schluss mit Häschen, kleinen Kindern und sechs Millionen Kinozuschauern. Til Schweiger ballert jetzt für Uwe Boll Mutanten über den Haufen. Denn Deutschlands umstrittenster Regiekünstler hat sich mal wieder ein Computergame vorgeknöpft.

    Irgendwo auf einer vom Militär hermetisch abgeriegelten Insel züchtet ein teutonischer Mad Scientist genetisch modifizierte Superkrieger für den Meistbietenden. Hermetisch? Nicht für Jack Carver (Schweiger), den trinkfesten Ex-Elitekrieger mit deutschen Wurzeln. Als Journalistin Valerie das sympathische Raubein bittet, sie doch mal eben zu dem mysteriösen Eiland zu transportieren, geht die Sache schon klar. Valerie hörte durch ihren Freund, den auf der Insel stationierten Colonel Max (Ralf Moeller), von den Experimenten des Wahnsinnigen und möchte sich ein Bild vor Ort machen. Als es Ärger gibt, greift Carver ein. Man ist ja schließlich Einzelkämpfer. Und Gentleman.

    Es gibt alles, was man von Boll erwartet. Eine Game-Adaption mal wieder, bevölkert von Abziehbildern statt Charakteren, mit viel Geballer und weniger Gehalt. Ein paar Kleinigkeiten aber sind diesmal anders. Til Schweiger zum Beispiel. Während andere große Namen bei Boll nur gelangweilt den Scheck abholen, hängt sich der einzige deutsche Kinosuperstar richtig rein, hat sichtlich Spaß an Verfolgungsjagden über Stock und Stein, als hätte er auf einen richtigen Actionfilm nur gewartet. Den Szenen sowohl zwischen Schweiger und der Journalistin als auch zwischen Schweiger und einem komischen, dicken Sidekick wohnt gar ein gewisser Charme inne, und das ist etwas, was man von nur wenig Boll-Filmen behaupten kann.

    Die Story ist so schlicht wie erwartet. Grunzende Mutanten und Söldner gegen die Guten. Einer von den Guten wird zum Mutanten umgedreht, was später für die Guten noch von Nutzen ist. Schlichtheit hat ihre Vorteile. Man fühlt sich nach zehn Minuten komplett im Film zu Hause, weiß, dass es hier keine Denksportaufgaben zu lösen gibt, und wartet auf die Schauwerte, die auch kommen. Udo Kier zum Beispiel ist als Superbösewicht mit Faible für Wagner genauso eine Bank wie Natalia Avelon als schöne, aber tödliche rechte Faust des Kunstfreundes. Sieht es nicht viel eindrucksvoller aus, wenn statt eines Wrestling-Monsters eine hübsche, zierliche Frau einen zwei-Meter-Recken umholzt?

    Die Actionszenen sind bei weitem besser montiert als noch zu “Alone in the Dark”-Zeiten. Dafür darf in der ganzen, fast eine halbe Stunde dauernden finalen Auseinandersetzung helles Tageslicht auch den letzten Winkel ausleuchten, und selbst die dramatisch schöne pazifische Küstenlandschaft wird von Boll und seinem Kameramann stets ins rechte Licht gerückt. Der Wermutstropfen, der nicht fehlen darf, geht diesmal auf die Kappe des deutschen Verleihs. Aufgrund von Schnitten für eine FSK-16-Freigabe sieht der geneigte Fan nicht einen der drei zentralen Bösewichte sterben. Die verschwinden einfach, als seien sie offscreen verhaftet worden oder traurig nach Hause gegangen. Für einen Actionfilm ist das tödlich, denn Boll hatte sich natürlich für jeden etwas besonders einfallen lassen. Und das dürfen die Deutschen nicht sehen. Wenn das nicht doch wieder miese Mundpropaganda gibt. Und so unnötige. ab.

Darsteller und Crew

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