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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (2016)

Originaltitel: Fantastic Beasts and Where to Find Them
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind Poster
Userwertung (260)
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Kritikerwertung (2)
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Filmhandlung und Hintergrund

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Spinoff von "Harry Potter", mit dem die Autorin der Buchvorlagen ihr Debüt als Drehbuchautorin gibt.

Als der exzentrische und abenteuerlustige Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) Ende der 1920er in die USA einreist, ahnt er noch nicht, welche Abenteuer auf ihn warten. Ursprünglich wollte er die magischen Tierwesen des Kontinents erforschen und einige davon in seinem vielseitigen Koffer mitnehmen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm, denn der weltweit gesuchte Verbrecher und Zauberer Gellert Grindelwald ist los. Die Stimmung in New York ist mehr als angespannt, da mysteriöse Attacken drohen, die magische Gemeinschaft auffliegen zu lassen. In diesen unsicheren Zeiten trifft Scamander auf die suspendierte Aurorin Tina (Katherine Waterston) und den Nicht-Magier Jacob (Dan Fogler). Als Newt seinen wertvollen Koffer mit dem Nicht-Magier vertauscht, nimmt das Unheil seinen Lauf.

“Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” Hintergründe

“Harry Potter”-Fans kennen Newt Scamander bereits seit dem ersten Hogwarts-Schuljahr, wo er als Autor eines der Schulbücher erwähnt wird. Den wenigen bisher bekannten Informationen nach handelt es sich bei dem Zauberer um einen Hufflepuff-Schüler, sowie Mitarbeiter des Ministeriums für Zauberei. Über fünf Kontinente soll er die fantastischen Tierwesen erforscht haben. Die Ergebnisse dieser Reise können Harry und seine Mitschüler in der 70 Jahre später stattfindenden Saga nachlesen. Joanne K. Rowling, Autorin der “Harry Potter”-Buchreihe, veröffentlichte bereits im Jahr 2001 das gleichnamige Lexikon der magischen Tierwesen und ließ die Erlöse der Hilfsorganisation Comic Relief zukommen. Für das neueste Abenteuer des “Harry-Potter”-Franchise gibt sie ihr Drehbuchdebüt. In Nebenrollen sind zudem Sängerin Alison Sudol, Colin Farrell  und “The Flash”-Darsteller Ezra Miller zu sehen. Die Inszenierung wurde von David Yates übernommen, der bereits die letzten vier “Harry Potter”-Filme gedreht hat.

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Kritiken und Bewertungen

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    USA, 1926. Das Land ist gespalten in zwei unterschiedliche Welten. Auf der einen Seite die Zauberer, Hexen, Magier. Und auf der anderen Seite die "No-Majs" oder auch "Muggel", also Menschen, die nichts Magisches in sich tragen und diesen Künsten skeptisch und feindselig gegenüber stehen. Also verstecken sich die Zauberer vor den No-Majs und versuchen, wenn möglich, nicht groß aufzufallen. Und genau in dieses fragile Gebilde bricht eines Tages der britische Zauberprofessor Newt Scamander, mit einem Koffer in der Hand, in dem sich phantastische Tierwesen aus der ganzen Welt befinden. Das wäre kein Problem, wenn die Tierwesen auch schön im Koffer bleiben würden. Doch genau das tun sie nicht. Und schon bald muss Newt Scamander nicht nur seine entlaufenen Tierwesen einfangen. Er wird dazu von der eifrigen und neugierigen Agentin Tina Goldstein verfolgt, die für das Zauberei-Ministerium arbeitet, in dem längst nicht alle an einem Strang ziehen. Und als der Bäcker Jacob Kowalski, seines Zeichens unschuldiger No-Maj, auch noch in die ganze Sache verwickelt wird, verliert Scamander so langsam die Kontrolle. Fünf Jahre ist es her, dass Regisseur David Yates und sein Produktionsstab den Zuschauer in die magische Welt der J.K. Rowling entführt haben. Und dennoch entsteht schon in den ersten Minuten dank der atemberaubenden Effekte das Gefühl, man habe diese Welt der fremden Wesen, der Gefahr und der unendlichen Kraft der Fantasie nie verlassen. Zeitlich spielt die Geschichte, für die J.K. Rowling erneut die Vorlage lieferte und erstmals auch das Drehbuch verfasste, siebzig Jahre vor HARRY POTTER. Doch clever werden Zitate eingewoben, Hinweise auf den späteren Verlauf der Geschichte gesetzt, spannende Konflikte etabliert und ein Spannungsbogen mit überraschendem Schlussclou vorbereitet. Dennoch ist der Film auch ein eigenständiges Abenteuer, das mit liebevoll gezeichneten und mitreißenden Charakteren überzeugt, die von einem großartigen Cast voller Spielfreude verkörpert werden. PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND ist ein visuell atemberaubendes und begeisterndes neues Kapitel aus einem magischen Universum, bei dem Effekte und Geschichte gleichsam faszinieren. Ein berauschendes Fantasy-Abenteuer für Fans von Harry Potter. Aber selbstverständlich auch für Neueinsteiger, No-Majs und Muggel.

    Jurybegründung:

    Die Fans der Harry Potter-Saga können sich glücklich schätzen, denn mit diesem Film kehrt die magische Welt von J. K. Rowling zurück ins Kino. Die Autorin selbst hat das ausgezeichnete Drehbuch für das Spin-off geschrieben, das 1926 in New York angesiedelt ist und die Entstehungsgeschichte des Lexikons "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind", das später in der Schulbibliothek von Hogwarts stehen wird, erzählt.

    Die Jury fand es klug, dass die Harry Potter-Geschichte nicht als Sequel fortgeführt, sondern das Universum erweitert wird. Die Produzenten und Regisseur David Yates griffen bei der Herstellung auf das exzellente Kreativteam der Harry Potter-Filme zurück, gedreht wurde im Warner Bros. Studio in London-Leavesden, das zehn Jahre lang die Heimat der Harry Potter-Filme war.
    Meisterlich sind Kamera, Sounddesign, Ausstattung, Kostüme und die visuellen Effekte. Der Schauwert dieses Films ist deshalb so grandios, weil alle Ebenen perfekt ineinandergreifen, und VFX-Technik, Ton und Musik, alle von höchster Qualität, immer im Dienst der Geschichte bleiben. Die Schauspieler sind bis in die kleinste Nebenrolle großartig besetzt. Heraus ragen Oscar-Preisträger Eddie Redmayn als Magiezoologe Newt Scamander und Dan Fogler als 'normaler' No-Maj (amerikanisch für Muggel) Jacob Kowalski. Die magischen Tierwesen sind mit unglaublich vielen liebevollen Details ausgestaltet und gewinnen stark durch die 3D Tiefe, die das Kinoerlebnis steigert. Technisch brillant und durch 3D fast körperlich zu greifen ist auch das "Obscurus" gestaltet, das als dunkler Schwarm durch New York zieht, Straßenzüge verwüstet und Hochhäuser einstürzen lässt.

    Auch wenn die Helden den Kampf gegen das Böse führen müssen, ist der Film an keiner Stelle zu düster und gruselig, er ist beste Unterhaltung für die ganze Familie. Man freut sich, wenn die guten Zauberer am Ende das zerstörte New York mit ihren Zauberstäben blitzschnell wiederherstellen. Die Jury lobt ausdrücklich die sehr gute deutsche Synchronfassung bis hin zu den übersetzten Schlagzeilen der Zeitungen.
    PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND ist Fantasy-Kino auf höchstem künstlerischen und technischen Niveau. Die Jury vergibt einstimmt das Prädikat "besonders wertvoll" und freut sich auf die Fortsetzung, die im Ende der Geschichte bereits angelegt ist.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Magiezoologe Newt Scamander verschlampt im News York der späten 20er einige „Phantastische Tierwesen“ – und führt uns bei der Suche zurück in eine zauberhafte Welt, die wir seit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ schmerzhaft vermisst haben. » zur ausführlichen Kritik 

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