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Fanboys (2007)

Fanboys Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Fanboys: Komödie über vier "Star Wars"-Fans, die bei George Lucas einbrechen, um "Episode 1" als Erste sehen zu können.

Eigentlich war es eine Schnapsidee, auf einer Party geboren. Doch weil sein krebskranker Kumpel nur noch wenige Monate zu leben hat, setzt Eric sie in die Tat um. So brechen vier von der “Star Wars”-Trilogie besessene Freunde zu einer 2000-Meilen-Expedition zur Skywalker Ranch auf. Dort arbeitet Mastermind George Lucas am Feinschliff seines Comebacks “Episode 1″. Um diesen heiligen Gral als Erste sehen zu können, nehmen die Fanboys Konfrontationen mit Bikern, verachteten Trekkies und Lucas’ Sicherheitsdienst in Kauf.

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Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Fanboys“ von Regisseur Kyle Newman schickt ein paar hartgesottene „Star Wars“-Anhänger auf einen Roadtrip quer durch das Land. Sie haben zwar das sehr konkrete Ziel, an die Kopie des noch nicht erschienenen „Episode 1“ auf der Skywalker-Ranch von Regisseur George Lucas zu kommen. Doch weil die jungen Freunde aus der Provinz schon mal unterwegs sind, wollen sie auch möglichst viel erleben. Diese Abenteuer haben spätpubertären Charakter und werden eher lieblos abgespult. Einzig die Fangemeinde von „Star Wars“ dürfte etwas zum Schmunzeln haben, weil zum Alltag von Hutch, Eric, Linus und Windows ständig Zitate und Anspielungen aus diesem Universum gehören.

    Die vier Freunde seit der Highschool-Zeit, die sich noch nicht wirklich erwachsen fühlen, sind sehr unterschiedlich. Nur Eric, gespielt von Sam Huntington, hat eine ernstzunehmende berufliche Position. Aber insgeheim zeichnet er doch am liebsten Comics. Der von Dan Fogler gespielte Hutch sieht aus wie ein Rocker und wohnt in der Garage seiner Mutter. Wie der schlaksige Brillenträger Windows, den Jay Baruchel darstellt, verkauft er Comicheftchen, und der von Chris Marquette gespielte Linus ist der nette Junge, der zunehmend von seiner Krankheit niedergedrückt wird. Auch eine junge Frau gehört zu diesen Fanboys, zumindest halb, weil sie sich einreden, sie sei irgendwie mehr ein Junge. Diese von Kristen Bell dargestellte Zoe ist in Windows verknallt, der das aber lange nicht merkt.

    Eine Autopanne in der Wildnis, eine von Drogen erleuchtete Nacht, der Zwischenstopp im Knast und das Problem mit den Blondinen in Las Vegas gehören zu den Meilensteinen dieses Trips, die schnell wieder im Rückspiegel verschwinden. Die Inszenierung des kindischen Draufgängertums ist doch sehr beeilt, die Figuren werden halb vorgestellt und dann durch eine Reihe von Komikauftritten bugsiert, denen sowohl Timing wie auch der Humor an sich nicht gelingen. Die Charaktere erhalten keinen Raum für eine nuancierte Darstellung, die Sympathie wecken könnte.

    In Kontrast zu diesen hingehudelten kleinen Abenteuern steht der an Zitaten aus der einschlägigen Filmwelt reiche Schlagabtausch der „Star Wars“-Fans mit den Feinden aus dem „Star Trek“-Lager. Hier gibt es durchaus witzige Einfälle, wenn es um die wunden Punkte der jeweiligen Gemeinde geht, um schwarze Schafe und heilige Kühe. William Shatner hat einen wichtigen Gastauftritt. Und die Flucht vor den Wachleuten durch die vielen Räume der Skywalker-Ranch bietet auch ein paar Überraschungen.

    Fazit: Reichlich pubertäre Handlung, deren komisches Kernstück der Konflikt zwischen „Star Wars“- und „Star Trek“-Fans ist.
  • Road Movie über vier fanatische “Star Wars”-Jünger, die auf- und einbrechen, um “Episode 1″ als Erste sehen zu können.

    Filme über Geeks, die dem Kino und ihrer Religion “Star Wars” huldigen, stehen unter keinem guten Stern. Patrick Read Johnsons “77″ wartet seit zwei Jahren auf die Veröffentlichung, ebenso lang lag “Fanboys” im Archiv Harvey Weinsteins. Die Prämisse von Kyle Newmans Regiedebüt hat Kultpotenzial, doch mehr als eine liebenswerte Komödie steht letzlich nicht auf der Habenseite, weil es an Budget, erzählerischer Geschlossenheit und Mut zu größerer Verrücktheit fehlt.

    2000 Meilen östlich von San Francisco entscheidet sich Eric, der den Autohandel seines Vaters übernehmen soll, für ein Abenteuer. Weil seinem krebskranken Freund Linus nur noch wenige Monate bleiben, ignoriert Eric den eigenen Reifeprozess, fällt auf das Stadium eines obsessiven “Star Wars”-Fans zurück, das seine Buddies Linus, Hutch und Windows nie verlassen haben. Gemeinsam will man 1998 in ferne Galaxien, zur Skywalker Ranch, vordringen, wo George Lucas am Feinschliff seines Comebacks “Episode 1″ arbeitet. Sechs Monate vor der Weltpremiere startet das Quartett seine Expedition, an deren Ende Einbruch und Erleuchtung stehen sollen. Bei einem witzigen Abstecher in feindliches Territorium treffen sie auf eine Gruppe verachteter, von Seth Rogen angeführter und von Captain Kirk inspirierter Trekkies. Weitere Stationen sind eine Kneipe mit schwulen Bikern, eine rätselhafte Konfrontation mit einem jungen Klon von Web-Guru Harry Knowles, eine “Star Trek”-Convention in Vegas, auf der sie in die Hände von Liebesdienerinnen fallen und schließlich die Skywalker Ranch, auf der das Wachpersonal Outfits von Lucas’ Debüt “THX 1138″ trägt.

    Die Abschiedsmelancholie von Klassikern wie “Dazed and Confused” vermittelt “Fanboys” nur ansatzweise, konzentriert sich auf Situationskomik, platziert einige gute “Star Wars”-Gags, zu denen sich überflüssige Exkursionen ins Zucker-Abrahams-Universum (Richter Judge Reinhold!) und Gastauftritte von “Star Wars”- und “Star Trek”-Prominenz gesellen. Was fehlt, ist Geld für visuellen Witz, der sich mehrfach anbietet, erzählerische Kompaktheit jenseits komischer Episoden und eine größere Dosis Craziness, die dieser Stoff eigentlich verlangt. Für “Fanboys”, die Küsse zwischen Luke und Leia diskutieren und Boba Fett für den coolsten Typen der Galaxis halten, ist diese Komödie aber Pflichtprogramm. Zumal man in ihr vielleicht nicht die Macht, sehr wohl aber die Leidenschaft fürs Kino spüren kann. kob.

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