Eve und der letzte Gentleman (1999)

Originaltitel: Blast from the Past
Eve und der letzte Gentleman Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Eve und der letzte Gentleman: Romantische Kulturschock-Komödie mit Brendan Fraser, der nach 35 Jahren im Bunker erstmals in die reale Welt tritt.

Adam wächst mit seinen Eltern in einem Schutzbunker in dem Glauben auf, im Jahr 1962 sei ein Atomkrieg ausgebrochen. Nach 35 Jahren stolpert er erstmals in die Außenwelt, um Proviant und eine gesunde Frau für den Nachwuchs zu besorgen. Er trifft auf die von Männern enttäuschte, sarkastische Eve, die ihn zuerst nur widerwillig durch die Gefahren des Großstadt-Dschungel lotst.

Nach einem vermeintlichen Atomschlag im Jahre 1962 verbringt Adam 35 Jahre mit seinen Eltern in einem Atomschutzbunker. Als sich 1997 schließlich das Zeitschloss seines unterirdischen Heims öffnet, macht sich Adam nach Los Angeles auf, um neue Vorräte zu besorgen und eine gesunde Frau zwecks Fortpflanzung zu finden. Er trifft dabei ausgerechnet auf die sarkastische, von der Männerwelt entäuschte Eve, die ihn zunächst nur äußerst widerwillig durch die Gefahren des Großstadtdschungels lotst…

Adam, der 35 Jahre in einem Atomschutzbunker verbracht hat, macht sich 1997 nach Los Angeles auf, um frische Vorräte zu besorgen und das Problem der Fortpflanzung zu lösen. Er trifft auf die sarkastische Eve, die von Männern eigentlich genug hat. Romantische Zeitreise-Komödie von Hugh Wilson (“Der Club der Teufelinnen”) mit ausgezeichneter Besetzung.

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Kritikerrezensionen

  • “Steinzeit Junior”, “Airheads” und “George der aus dem Dschungel kam” – allesamt Zeugnisse davon, daß kaum einer den liebenswerten Naivling so gut (aussehend) spielt wie Brendan Fraser. Seine perfektionierte Fish-out-of-Water-Manier kommt auch in der romantischen Kulturschock-Komödie “Blast From The Past” vorteilhaft zum Einsatz. Hier mimt er den 35jährigen Adam, der sein ganzes Leben behütet in einem unterirdischen Atombunker verbracht hat und, von seinen Eltern als unschuldiges Eisenhower-Ära-Relikt aufgezogen, nun erstmals mit der schockierenden Realität der Gegenwart konfroniert wird. Als Love Interest läuft ihm die sarkastische Eva in Gestalt von Alicia Silverstone (“Clueless – Was sonst?”) über den Weg, die ihm auch hilft, sich im Großstadtgestrüpp von Los Angeles zurechtzufinden.

    Der paranoide Wissenschaftler und Kommunistenhasser Calvin Webber (Christopher Walkens patentierte Exzentrik kommt auch in einer Komödie an) begibt sich mit seiner hochschwangeren Frau Helen (Sissy Spacek erweist sich als frustierte Schnapsdrossel als grandios komisch) während der Kuba-Krise 1962 in ihren Schutzbunker. Ein Flugzeugabsturz über ihrem Haus läßt fälschlicherweise das Eintreffen der nuklearen Katastrophe annehmen. In einer Art langgezogenem Prolog wird daraufhin die Geburt, Kindheit und Jugend ihres Sohnes Adams geschildert, bis sich nach 35 Jahren die automatische Verriegelung ihrer Behausung öffnet. Calvin wagt einen kurzen Ausflug an die Oberfläche, wo es nur so von Penner, Prostituierten und Pornoläden wimmelt. Verstört vom absoluten Zerfall der Gesellschaft, kehrt er zurück, und Adam wird beauftragt Proviant einzukaufen, damit sie sich für mindestens weitere zehn Jahre abschotten können. Dabei soll er am besten gleich nach einer “gesunden und nicht mutierten” Braut Ausschau halten. Adam begeistert sich für neue Eindrücke wie den Himmel, das Meer und seinen ersten “Neger”, doch am meisten ist er von der taffen Eve (Silverstone im Ringellöckchen-Look) hingerissen, die ihre zarte Seele aufgrund schlechter Erfahrungen mit Männern hinter einer zynischen Schale versteckt. So werden sämtliche Annäherungsversuche des herzensguten Unbekannten erst einmal abgeblockt…

    Ein bißchen unglücklich hantiert Hugh Wilson in seinem ersten Film nach dem Superhit “Der Club der Teufelinnen” mit den romantischen Aspekten seines vergnüglichen Filmes. Gerne würde man dem sympathischen Unschuldsbolzen Adam eine nettere Herzensdame gönnen, zumal sich zwischen den beiden Hauptdarstellern so gut wie keine Chemie einstellen will. Viele der lustigsten Momente gehen daher auf das Konto von Walken und Spacek in ihrem Sixties-Kitsch-Bunkerbungalow, dessen fabelhaftes Retro-Design vom “Boogie Nights”-Produktionsdesigner entworfen wurde. Weil aber so viel Zeit auf die stotternde Romanze zwischen Fraser und Silverstone verwandt wird, wirkt der Film ebenso unentschlossen zwsichen den Welten pendelnd wie der Soundtrack, der im Spannungsfeld zwischen Perry Como und Everclear angesiedelt ist. Mit einem Start von 5,9 Mio. Dollar wird noch einmal verdeutlicht, daß man mit einer reinen Anachronismus-Farce womöglich besser gefahren wäre. ara.

Darsteller und Crew

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