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Epic - Verborgenes Königreich (2013)

Originaltitel: Epic
Epic - Verborgenes Königreich Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 3
Kritikerwertung (7)
  1. Ø 2.3

Filmhandlung und Hintergrund

Epic - Verborgenes Königreich: 3D-Animationsabenteuer von den "Ice Age"-Machern um Waldwesen, die mithilfe eines 17-jährigen Mädchens ihren Lebensraum gegen böse Eindringlinge verteidigen müssen.

Die 17-jährige Mary Katherine wird durch eine seltsame Schrumpfung zum Winzling. Vor ihrer Haustür entdeckt sie eine Mikro-Welt, die ihr bisher verborgen war. Hier leben die Leafmen, die ihren Lebensraum gegen ihre gewalttätigen Erzfeinde, die Buggers, verteidigen müssen. Angeführt vom tyrannischen Herrscher Mandrake wollen diese die Macht über den Wald und seine Bewohner erobern. Während das Mädchen nach einem Weg sucht, ihre normale Größe zurückzuerlangen, gerät sie an der Seite des jungen Nod in den Krieg gegen die Buggers.

Winzige Waldwesen müssen ihren Lebensraum mithilfe eines 17-jährigen Mädchens gegen böse Eindringlinge verteidigen. Visuell spektakuläres Animationsabenteuer von “Ice Age”-Macher Chris Wedge in seiner bislang ambitioniertesten Arbeit.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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  • „Besonders wertvoll”

    Als die 17jährige Mary-Katherine, die sich selbst nur MK nennt, nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater zurück kehrt, kann sie so gar keine Nähe zu dem verschrobenen Naturforscher aufbauen. Und außerdem hat dieser ja sowieso nur eines im Sinn: Er will ein Volk von winzigen Lebewesen aufspüren, welches im Wald haust und an dessen Existenz außer ihm keiner glaubt - auch nicht MK. Bis sie eines Tages im Wald auf eines dieser Lebewesen trifft und in die Welt der Leafmen gesogen wird. Ihre einzige Rettung sind eben jene Wesen, an die ihr Vater glaubt und die einen Kampf zum Schutz des Waldes führen. Und dafür brauchen sie MK's Hilfe. Regisseur Chris Wedge, bekannt durch ICE AGE und RIO, lässt den Zuschauer in diesem neuen Animationsabenteuer in eine faszinierende Welt voller Zauber, Abenteuer und Spannung hineintauchen. Das Gute in der Gestalt der Leafmen macht sich auf, den Wald gegen das Böse zu verteidigen. Ihr Ziel ist die Erhaltung des Waldes und der Natur generell. Diese wichtige und nachhaltige Botschaft wird schon für kleine Zuschauer sensibel aufbereitet. Die Bilder selbst nehmen den Zuschauer durch ihre Detailverliebtheit gefangen. Da öffnen sich prächtig die bunten Blütenkelche und Baumstämme verwandeln sich in eine Ansammlung wuseliger Insekten. Ein Film, wie gemacht für 3D. Und ein wahrhaft episches Animationsabenteuer für Klein und Groß.

    Jurybegründung:

    Schon der Anfang zeigt, wie hier die Handlung des Films mit der visuellen Wahrnehmung des Zuschauers verknüpft wird: Ein Wissenschaftler eilt durch den Wald, auf der Suche nach einer fast mikroskopisch kleinen Parallelwelt, die er nur mit einer komplizierten optischen Apparatur sehen kann. Stichhaltige Beweise für die tatsächliche Existenz dieser Welt konnte er bislang aber nicht liefern, denn die Apparatur, die er auf seine Augen setzen muss, erlaubt es ihm nicht gänzlich, in die geheimnisvolle Welt vorzudringen. Wir, die Kinozuschauer, können dies. Wir sehen, was er nicht sehen kann. Zudem sehen wir es in 3D. Auch diese Wahrnehmungsebene findet sich im Film reflektiert. Denn nicht der schrullige Wissenschaftler ist die Hauptfigur, sondern seine Tochter Mary-Katherine. Zufällig gerät sie in die Welt der kleinen Wesen, die ?Leafmen' genannt werden. Sie schrumpft auf deren Größe und erlebt deren Abenteuer aus nächster Nähe, wird zu einem Teil davon, wird ihrerseits zu einer Heldin.
    Eine gekonnte Selbstreflexivität durchzieht so die neue Produktion der Macher von ICE AGE. 3D wird gezielt als eine besondere Kino-Erfahrung inszeniert. Mary-Katherine wird zur Stellvertreterin des Kinozuschauers, der in die Welt auf der Leinwand eintaucht. Und diese Welt ist von einem bemerkenswerten Detailreichtum. Immer gibt es etwas Neues zu entdecken, immer findet sich ein weiteres Element im Bild, das sich in Bewegung setzt. Flüge durch Wälder, Täler und Schluchten einer liebevoll gestalteten Fantasiewelt sorgen so für einen der besten 3D-Filme der letzten Jahre.
    Dass die Geschichte und einige Action-Szenen ein bisschen an AVATAR erinnern und auch ein bisschen ALICE IM WUNDERLAND zu finden ist, und dass die Dialoge nicht ganz so gelungen und witzig sind wie in anderen Filmen von Chris Wedge, tut der Qualität des mitreißenden Abenteuers kaum einen Abbruch. Die Geschichte um ein Mädchen, das Verantwortung für eine vom Aussterben bedrohte Ethnie übernehmen muss, funktioniert als Mischung von Fantasy und Coming-of-Age-Film sehr gut und macht den Film für Kinder umso wertvoller.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • "Epic-Verborgenes Königreich" ist das neueste Werk von Regisseur Chris Wedge ("Robots", "Ice Age"). Zusammen mit den Blue Sky Studios verfilmte er eine Geschichte, deren Ursprung schon mehrere Jahre zurück liegt. Denn die ersten Ideen für einen Film über eine verborgene Welt hatte Wedge schon bei seinen Arbeiten an "Robots" (2005).

    "Epic- Verborgenes Königreich" ist eine bunte und faszinierende Welt der Leafmen, die Beschützer des Waldes. Sie leben versteckt unter uns Menschen und halten das Ökosystem intakt. Doch wie in jedem guten Abenteuer gibt es natürlich auch hier einen Feind, der alles vernichten will. In diesem Fall ein mieser Boggan namens Mandrake. Dieser wird sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung von keinem geringeren als Oscar-Preisträger Christoph Waltz gesprochen. Ein herrlich überzogener und natürlich bitterböser Fiesling. Gelingt es Mandrake die Herrschaft des Waldes an sich zu reißen, wird nicht nur die Welt der Leafmen, sondern auch die Welt der Menschen vernichtet. Um sich für den Kampf Unterstützung aus der Menschenwelt zu holen, schrumpft Tara - die Königin der Leafmen (im Original gesprochen von Beyoncé Knowles) - die 17jährige Mary Katherine (deutsche Synchronstimme: Josefine Preuß). Angekommen bei den Winzlingen trifft MK neben besagten Leafmen auf zwei äußerst unterhaltsame Schnecken, die an Dick und Doof erinnern: Die Nacktschnecke Mub (deutsche Synchronstimme: Oliver Kalkofe) und sein Weinbergschnecken-Kumpel Grub (deutsche Synchronstimme: Oliver Welke). Zusammen mit den beiden Tollpatschen und den Leafmen Ronin und Nod stürzt sich also MK in das Abenteuer ihres Lebens.

    Auch wenn die Blue Sky Studios nicht gerade für ihr komplexes Geschichtenerzählen bekannt sind, eines können sie wie kein anderer: unglaublich liebevolle und detailreiche fantastische Welten erschaffen. Auch bei "Epic- Verborgenes Königreich" ist das Chris Wegde und seinem Team wieder eindrucksvoll gelungen. In ihrem Mikro-Kosmos tummeln sich unzählbare Fantasiewesen, allesamt unheimlich einfallsreich und durchdacht gezeichnet. Und je genauer man hinsieht, desto mehr süße Winzlinge entdeckt man auf der Wiese und in den Wäldern.

    Unterstützt wird das Ganze noch durch imposantes 3D. Da sich 80 Prozent des Films in der Luft abspielen (denn die Leafmen fliegen auf Kolibris, die Boggans auf Raben), bietet sich die 3D-Technik natürlich besonders an. So saust der Zuschauer förmlich mit den Figuren durch die Lüfte, stürzt mit ihnen in Höhlen, duckt sich vor herbeischwirrenden Pfeilen - und denkt sich: Endlich mal wieder ein Animationsfilm, bei dem 3D nicht nur rote Abdrücke auf dem Nasenrücken, sondern auch einen wirklichen Spaßfaktor mit sich bringt.

    Fazit: "Epic- Verborgenes Königreich" ist vielleicht kein Erzählkunstwerk, dafür aber ein kurzweiliger Animationsspaß, der mit der richtigen Prise Humor, liebevoll gestalteten Fantasiewesen und erstklassigen 3D-Fahrten einfach Laune macht.
  • Videokritik anzeigen
  • Für Kids ist "Epic - Verborgenes Königreich" ein grandioses Spektakel, spannend, unheimlich, mit vermeintlich ernsten Themen bepackt, witzig und fantastisch. Ein älteres Publikum fühlt sich aber zwangsläufig unterfordert. Für einen verspulten Sonntagnachmittag oder mit etwas Ausblendung von Logik kann man sich von der Fantasy-Welt und dem rasanten 3D aber ordentlich wegbeamen lassen.
  • Animationsfilme soweit das Auge reicht. Und es ist kein Ende abzusehen. Für den geneigten Zuschauer sind im Kino auch immer wieder Überraschungen auszumachen. Doch statt immer nur sprechende Tiere Abenteuer bestehen zu lassen, wagt sich manches Studio auch an eine ambitioniertere Idee. Blue Sky, das verantwortliche Studio hinter der Ice Age-Reihe, nennt sein Projekt so gar nicht bescheiden Epic. Doch episch mag die Idee nur auf dem Papier gewirkt haben. Der Widerstreit zwischen den Beschützern der Natur und den Horden des Verfalls hat die richtigen grundlegenden Einfälle, um den Kampf um den Wald spürbar zu machen. Dennoch werden diese Ideen von der nicht immer stimmigen Fortführung der Handlung und mancher Szene, die den Tonfall des Films stört, zunichte gemacht. So verliert sich auch über weite Strecken der im Kern vorhandene Charme des Films. Insgesamt ist Epic so gar nicht episch, sondern eher Mittelmaß.
  • Klischeebeladenes Déjà-vu-Kino, das einem das Gefühl gibt, diesen Film schon gesehen zu haben.
  • “Ice Age”-Historiker Chris Wedge erkundet in seiner 3D-Animationsabenteuerkomödie eine winzige Waldzivilisation im Kriegszustand.

    Wedge und seine Blue Sky Studios sind mit der “Ice Age”-Reihe zu einer erfolgreichen Animations-Schmiede aufgestiegen, die Familienwerte mit anarchischem Humor verbindet. Mit dem renommierten Kinderbuchautor William Joyce kooperiert Wedge nach “Robots” nun erneut und bereitet dessen Vorlage “The Leaf Men and the Brave Good Bugs” als familiengerechten CGI-Mix auf – aus Fantasy-Kampf zwischen Gut und Böse, vornehmlich in der Luft auf Kolibris stattfindender, akrobatischer 3D-Action, vielen unbeschwerten Komödieneinlagen und ein paar Rührseligkeiten meist zwischen Vätern und ihrem Nachwuchs. Animationstechnisch ist das an vorderster Front, erzählerisch betulich und oft unentschlossen: ein Pathos-Spektakel um einen epochalen Waldkrieg ringt hier mit einem unbekümmerten Komödienspaß um die Vorherrschaft.

    Die Geschichte der auf Insektengröße geschrumpften, einfühlsamen 17-jährigen Mary Katherine, kurz: MK, die sich in einem für Menschen verborgenen Mikro-Königreich im Wald wiederfindet und nach dem Tod der Königin das Leben des Waldreiches und seiner Bewohner, den Leafmen, vor den Buggers, einem Heer umweltzerstörerischer Finsterlinge, bewahren muss, hat alles, was ein gelungener Animationsfilm braucht. Anders als “Die Hüter des Lichts”, ebenfalls nach einer Vorlage von William Joyce, verzettelt sich Wedge aber fast in seinen zahlreichen Turbulenzen. Dass er nie ganz seine Linie findet, macht das mit Konflikten und Themen etwas überladene Abenteuer aber rundweg sympathisch.

    Langweilig wird sie nämlich nie, die überbordende Fülle an Ideen, die mit viel Sense of Wonder allenthalben die wundersame Lebensvielfalt auffächert und jeden dramatisch-ernsten Moment mit flapsig-flotten Sketchen konterkariert. Für den Comic Relief sind Ozzie, der dreibeinige Slapstick-Mops mit Orientierungsschwierigkeiten und ein fabelhaftes, “Dick und Doof”-artiges Schnecken-Duo zuständig. Die Schrumpfung erzeugt ohnedies viel Komik, bei der “Horton hört ein Hu” gleichermaßen wie “Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft” als Situations-Fundus dienen, etwa wenn Menschen als tumbe Riesen nur noch im Zeitlupen-Tempo reden. Bunt-exotische bis monströse Figuren und Schlachten mit Pfeil, Bogen und Körperkraft sind von Epen wie “Herr der Ringe” und “Star Wars” inspiriert. Und über allem liegt ein Hauch von (unaufdringlicher) Öko-Botschaft nach Art von “FernGully” und vor allem Hayao Miyazaki samt dessen spiritueller Ansätze. Ein verspieltes Abenteuer aus einer “Avatar” nicht unähnlichen, leichtfüßig-lässig präsentierten Fantasy-Welt, hin- und hergerissen zwischen epischer Inbrunst und leichtem Spaß, mit tollen Sets und schillerndern Figuren, die ans Herz wachsen. tk.
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Darsteller und Crew

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