Die Todeskandidaten (2007)

Originaltitel: The Condemned
Die Todeskandidaten Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Todeskandidaten: Menschenjagd-Thriller mit Wrestling-Superstar Steve Austin, der als Todeskandidat vor laufenden Internetkameras ums nackte Überleben kämpft.

Der skrupellose TV-Produzent Ian Breckel (Robert Mammone) hat gerade das ultimative Reality-TV-Konzept erfunden: Zehn Todeskandidaten aus allen Gefängnissen der Welt sollen bis auf den Tod gegeneinander kämpfen, dem letzten Überlebenden winkt die Freiheit. Auf einer abgelegenen Insel Papua-Neuguineas werden die Insassen abgesetzt und ihr 30-stündiges Duell live im Internet übertragen. Ex-Agent Ewan McStarley (Vinnie Jones) hat gute Chancen, ebenso der von seiner Regierung verratene Jack Conrad (Steve Austin).

Erinnerungen an Menschenjagdfilme wie “Battle Royale” werden wach in Scott Wipers knackigem Action-Exploitationer, der WWF-Wrestling-Star Steve Austin ausreichend Gelegenheit bietet, seine Muskelberge in Bewegung zu zeigen.

Der in Ungnade gefallene Militär Jack Conrad und neun weitere zum Tode Verurteilte aus allen Ecken der Welt werden von einem reichen und skrupellosen Unternehmer auf eine Insel verfrachtet, um 30 Stunden vor laufenden Kameras ums Überleben zu kämpfen. Dem Sieger im im Internet übertragenen Gladiatorenkampf winkt die Freiheit.

Militär Jack Conrad wird nach einem geheimen Einsatz von seiner Regierung hängengelassen. Wie neun weitere zum Tode verurteilte Schwerverbrecher wird er auf eine abgelegene Insel gebracht, wo sich die schlimmen Finger vor laufender Kamera gegenseitig den Garaus machen müssen. Dem Sieger winkt als Preis die Freiheit. Conrads verwerflichster Opponent ist der psychopathische britische SAS-Agent McStarley, der keine Probleme damit hat, eine weibliche Gegenspielerin auf abscheulichste Weise in die Mangel zu nehmen.

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Kritikerrezensionen

  • Brutaler Menschenjagd-Thriller mit Wrestling-Superstar Steve Austin, der als Todeskandidat vor laufenden Internetkameras ums nackte Überleben kämpft.

    “Zehn Menschen werden kämpfen. Neun werden sterben. Du bist der Zuschauer.” Eins muss man den Machern (oder der zuständigen Marketingabteilung) dieses Hau-drauf-Actionklotzes lassen: Selten wurde die Story dermaßen pointiert summiert wie hier. Den besagten Plot stellte Regisseur und Drehbuchautor Scott Wiper (unterstützt vom TV-Schreiberling Rob Hedden) in Anlehnung an Genreperlen wie “Running Man”, “Harte Ziele” und vor allem auch der japanischen Horrorsatire “Battle Royale” zusammen. Anstatt wie im letzteren ungezogene Schüler sind es unflätige, zum Tode Verurteilte, die sich auf einer abgelegenen Insel gegenseitig den Garaus machen müssen. Eine Sprengstoffvorrichtung am Körper dient als zwingendes Argument für die multikulturellen Mitspieler (darunter auch Frauen), sich keinen alternativen Ausweg zu suchen. Aus Dritte-Welt-Gefängnissen erkauft hat sich diese modernen Gladiatoren ein stinkreicher Produzent, der das 30-stündige Geschehen live ime Internet für die zahlende Kundschaft überträgt. Dem Sieger winkt als Preis die Freiheit.

    Austin mimt mit mächtigem Muskeleinsatz und monotoner Mundfaulheit Militär Jack Conrad, der nach einem geheimen Einsatz von seiner Regierung hängengelassen wurde. So hat er zwar Menschenleben (Drogenhändler) auf dem Gewissen, aber für einen patriotischen Zweck. Somit wird er als moralisch akzeptable Identifikationsfigur angeführt. Sein verwerflichster Opponent ist der britische SAS-Agent McStarley (“Bube, Dame, König, Gras”-Gangster Vinnie Jones war zuerst für die Austin-Rolle vorgesehen). Als psychopathischer Vergewaltiger hat er keine Probleme, eine weibliche Gegenspielerin auf abscheulichste Weise in die Mangel zu nehmen.

    Um sich keine Menschenverachtung vorwerfen lassen zu müssen, wird mit scheinheilig anmutender Sozialkritik über den moralischen Verfall einer voyeuristischen Gesellschaft geklagt. Da gleichzeitig an niedrigste Gewaltinstinkte appelliert wird, mutet dies nach Doppelmoral an. Abgebrühte Genrefans hingegen werden sich eher an der einfallslosen Umsetzung dieser “Mortal Kombat”-Variante für ältere Herren stören. ara.

Darsteller und Crew

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