Hol Dir jetzt die neue kino.de App   Deutschland geht ins kino.de

Die Schnüfflerin - Peggy kann's nicht lassen (2008) Film merken

Die Schnüfflerin - Peggy kann's nicht lassen Poster

Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Die Schnüfflerin - Peggy kann's nicht lassen: TV-Krimikomödie mit Annette Frier als detektivische Floristin.

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Die Komödien von Sat.1 zeichneten sich zuletzt durch herzliche Belanglosigkeit aus. Das Duo Gersina/Frier sorgt nach “Im Namen der Braut” erneut für Turbulenz.

    An die Rasanz der ProSieben-Komödie reicht “Die Schnüfflerin” nicht ganz heran, aber dafür machen Ralf Löhnhardt (Buch) und Peter Gersina (Regie) schon gleich zu Beginn deutlich, dass sie alles andere als einen seichten Frauenkrimi im Sinn hatten: Gerade noch tuckert ein Arbeitsloser zwar zur Mittagszeit, aber ansonsten ganz harmlos auf seinem Rasenmäher herum, da gibt es einen großen Wumms. Wo eben noch das Gras wuchs, klafft nun ein riesiger Krater; die Wucht der Explosion lässt den Mann ins Dach des benachbarten Pavillons einschlagen.

    Für den etwas einfallslosen, aber äußerst gut aussehenden Bonner Kriminalhauptkommissar Schiller (Oliver Mommsen) ist der Fall klar: Anja, die Gattin des Toten, eine erfolgreiche Erfinderin, muss die Mörderin sein, schließlich wäre es für sie als Tüftlerin ein leichtes, eine Bombe zu basteln. Für ihre beste Freundin Peggy (Annette Frier) ist der Verdacht absurd; außerdem hätte der finstere Nachbar mit den beeindruckenden Koteletten (Waldemar Kobus), der sich stets lauthals und handgreiflich über die Ruhestörung durch den Rasenmäher beschwert hat, ein viel besseres Motiv. Überdies wäre Anja (Alexandra Helmig) viel zu intelligent, um sich derart selbst zu belasten: Die Fernzündung erfolgte per telefonischem Weckruf, der entsprechende Auftrag wurde aus einer nahen Telefonzelle aufgegeben, die Gebühren mit ihrer eigenen Kreditkarte bezahlt. Dank ihrer unkonventionellen Methoden braucht Peggy nicht lange, um in der Nachbarschaft einen Verdächtigen mit ungleich lukrativerem Motiv zu finden.

    Diverse hemmungslose Übertreibungen, eine wie stets enorm gut aufgelegte Annette Frier und viele witzige Einfälle am Rande rücken “Die Schnüfflerin” mitunter in die Nähe der Krimiparodien “Blond! Eva Blond”, ohne allerdings deren Klasse zu erreichen. Dramaturgisch komplett überflüssig sind allerdings die Auftritte von Christoph M. Ohrt als verblichenem Gatten der Hobby-Ermittlerin. Um so erfrischender knistert es, wenn sich Peggy und der Kommissar Gemeinheiten an den Kopf werfen. Kein Knüller, aber durchaus hübsch. tpg.

Zuletzt angesehen und Empfehlungen

News und Stories

Kommentare