Die neuen Abenteuer von Pinocchio (2000)

Originaltitel: The New Adventures of Pinocchio
Die neuen Abenteuer von Pinocchio Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Die neuen Abenteuer von Pinocchio: Fortsetzung der "Legende von Pinocchio", in der Meister Geppetto dank bösen Zaubers ein Marionettenstar wird.

Weil seinem Zirkus trotz einiger, von ihm verzauberter Kreaturen eine echte Attraktion fehlt, versucht der als Frau getarnte Bösewicht Lorenzini, Pinocchio wieder in seine ursprüngliche Natur zurückzuverwandeln. Doch eine Laune des Schicksals lässt nicht das Geschöpf, sondern dessen Schöpfer Geppetto zu Holz und als Marionette zum Star werden.

Anstatt zur Schule zu gehen, besuchen Pinocchio und sein Freund Lampwick lieber den mysteriösen Zirkus der nicht minder obskuren Madame Flambeau. Neben unheimlichen Attraktionen gibt es dort ein Zauberelixier, das angeblich alles heilen kann. Ein Trank, der jedoch nur dazu dienen soll, Pinocchio in eine Marionette zurückzuverwandeln und zur neuen Attraktion des “carnevale nero” zu machen. Der Junge aber verabreicht die vermeintliche Medizin stattdessen seinem kranken “Vater”, dem Puppenspieler Geppetto…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Wurm nagt an Carlo Collodis berühmter Holzpuppe, die nach ihrem Comeback in den deutschen Kinos (1996 eine Million Zuschauer) vergleichbaren Erfolg mit einer deutlichen Reduktion an Budget, Effekten, Prominenz und Fantasie anstrebt. Nur für eine ganz junge Zielgruppe scheint das Alterswerk des 81-jährigen Hollywood-Veteranen Michael Anderson (“In 80 Tagen um die Welt”) wirklich geeignet, zum vorösterlichen Start mit einer Geschichte zu punkten, in der Pinocchio und sein Vater Geppetto die Rollen tauschen.

    “Wir leben im Industriezeitalter” mahnt der fast zum Teen gereifte ehemalige Holzbube (Gabriel Thomson), der die aufwändige Marionettenproduktion seines Schöpfers (Martin Landau) von der Zeit überrollt sieht. Dass es dem Film kaum gelingt, Pinocchios Bedenken zu entwerten und Sympathien für das vermeintlich anachronistische Entertainment zu sammeln, ist Folge eines sichtbaren Sparkurses (Budget nur noch ein Drittel des Vorgängers), aber auch eines zu biederen, humorarmen Drehbuchs, durch das der Geist altmodischen Kasperletheaters weht. Obwohl veränderte Unterhaltungsgewohnheiten ignoriert werden, mag die einige Figuren aus dem Vorgänger wiederaufnehmende Geschichte kleine Kinder noch immer um den Finger wickeln, wenn Udo Kier als Zauberer Lorenzini sich in Frauenkleidern tarnt und zunächst Geppetto, schließlich auch Pinocchio zu Marionetten verwandelt, um seinem leblosen Wanderzirkus eine echte Attraktion zu verschaffen. Der Plot reduziert die Rolle seines bekanntesten Darstellers Martin Landau auf einen Gastauftritt, ohne in der Puppenversion seines Charakters adäquaten Ersatz zu bieten. Statt so etwa das überzeugende Bild einer frei beweglichen Geppetto-Marionette zu kreieren, flüchtet sich das Kinocomeback Michael Andersons in Nahaufnahmen einzelner Körperpartien oder leistet sich in der Totalen für einen Wimpernschlag einen Spezialeffekt, der die visuellen Defizite des Films symptomatisch spiegelt. In seiner recht harmlos zwischen “Freaks”, Collodi und Ray Bradburys “Das Böse kommt auf leisen Sohlen” balancierenden Geschichte über die Befreiung verzauberter Kreaturen bleibt die Kreation überzeugender Illusion meist nur eine solche. So wirkt Holz hier eben nicht lebendig und der Drehort Luxemburg nicht italienisch, auch wenn im Dialog das Wort Cappuccino fällt. kob.

Darsteller und Crew

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