Die Musterknaben - 1000 und eine Nacht (2003)

Die Musterknaben - 1000 und eine Nacht Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Musterknaben - 1000 und eine Nacht: Diesmal müssen die Musterknaben einen Maharadscha vor einem Attentat bewahren, Docker darf ihn doubeln...

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eigentlich kann es nicht funktionieren. Schon der Vorspann ist viel zu flott, dazu Hiphop von der Tonspur, und dann spielen auch noch weite Teile des Films im Halbdunkel: Das geht gar nicht.

    Die Antihelden sind zurück: Zum dritten Mal erleben Docker und Dretzke, die “Musterknaben”, ein haarsträubendes Abenteuer, das man kaum Krimi nennen möchte, weil es vor allem um das Duo geht. Sieben Jahre zuvor hatten Ralf Huettner und Dominic Raacke den Dicken (Jürgen Tarrach) und den Dünnen (Oliver Korittke) aus Köln-Porz zum ersten Mal ermitteln lassen. Auch diesmal erzählen die Autoren eher einen Antikrimi als eine Geschichte, die einem “Tatort” auch nur annähernd ähnlich wäre. Und wieder bedienen sie sich dabei einer Bildsprache, die eigentlich ins Kino gehört. Den treuen ZDF-Zuschauer wird allerdings irritiert haben, dass das Drehbuch auf so etwas wie eine Handlung offenbar verzichtet hat.

    Tatsächlich passiert nach dem Vorspann sehr lange erst mal gar nichts. Docker und Dretzke sind zu “Polizisten des Jahres” ernannt worden und sollen sich beim Ministerium in Düsseldorf ein paar warme Worte abholen. Dort engagiert das BKA Docker vom Fleck weg als Doppelgänger für einen indischen Maharadscha. Der Rest ist rasch zusammengefasst, auch wenn der Film viel länger dafür braucht: Dretzke ist neidisch und macht Docker die Sache madig, Docker übernimmt den Job trotzdem, verguckt sich in das italienische Kindermädchen (Franziska Schlattner) des Maharadscha-Sohns und kommt schließlich einem Mordkomplott auf die Spur, das Docker und Dretzke in einem action-reichen Finale zu vereiteln wissen.

    Nun ist es zwar keineswegs so, dass die Geschichte völlig nebensächlich wäre; aber wichtiger ist in der Tat, wie Huettner sie erzählt: mit viel Liebe zum kameraperspektivischen Detail. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Musik: alles Hiphop. Es gibt also einiges in diesem Film, das nicht unbedingt mehrheitsfähig ist, es gibt kleine Fehler, ein paar Szenen sind entschieden zu lang, und wieso am Schluss noch Norbert Blüm durchs Bild läuft, wird auch nicht recht klar. Alles egal: weil Tarrach und Korittke einfach Spaß machen. tpg.

Darsteller und Crew

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