Die Männer der Emden (2012)

Die Männer der Emden Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Die Männer der Emden: Packendes historisches Abenteuerdrama um Überlebenswillen nach unglaublichen, aber wahren Ereignissen aus dem Ersten Weltkrieg.

1914 gerät die Mannschaft von Kapitänleutnant Mück der SMS Emden in größte Not, als ihr Kreuzer, mit dem die respektvoll “Gentlemen of War” genannten Deutschen Handelsschiffe aufbringen, vor ihren Augen versenkt wird. Sie flüchten vom chinesischen Meer über die Straße von Sumatra bis zur arabischen Halbinsel und erreichen nach Monaten einer wahnsinnigen Irrfahrt durch Feindesland und unbekannte Territorien die Heimat wieder, nachdem sie in der Wüste die rettende Eisenbahn erreicht haben.

Nach dem Untergang ihres Schiffs begibt sich die Besatzung der SMS Emden auf 13.000 Kilometer lange Überlebensreise. Packendes historisches Abenteuerdrama um Überlebenswillen nach wahren Ereignissen aus dem Ersten Weltkrieg.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Es muss nicht immer Nico Hoffmann sein. Was Berengar Pfahl mit dem packenden historischen Abenteuerepos “Die Männer der Emden” vorlegt, ist ein produktionstechnischer Kraftakt, der sich ausgezahlt hat. Als Produzent, Regisseur und Koautor stemmte Pfahl mit einer logistischen Meisterleistung bei Dreharbeiten in Deutschland, Griechenland, Malta, Sri Lanka und Tunesien ein Epos um ein unglaubliches aber wahres Ereignis aus dem Ersten Weltkrieg, eine Zeit, die bei uns selten Erzählstoff wird. Da schlagen sich 1914 über 50 Männer der kaiserlichen Marine der SMS Emden, als ihr Kreuzer vor ihren Augen versenkt wird, vom chinesischen Meer über die Straße von Sumatra bis zur arabischen Halbinsel, Tausende von Meilen durch und erreichen nach Monaten einer wahnsinnigen Irrfahrt durch Feindesland und unbekannte Territorien die Heimat wieder, nachdem sie in der Wüste die rettende Eisenbahn erreicht haben.

    Pfahl, der die Ereignisse auf der Basis historischer Recherche mit nur wenig fiktionaler Freiheit angereichert hat, lässt die dramatische Geschichte aus den Erinnerungen von Kapitänleutnant Mücke (ehrbar: Sebastian Blomberg) erstehen, der mit der Emden auf dem militärischen Stützpunkt in Tsingtau, Nordchina, vor Anker liegt. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs werden die respektvoll “Gentlemen of War” genannten Deutschen beim Aufbringen von Handelsschiffen tätig und geraten auf einer Insel, wo sie die britische Kabelstation zerstören, in Not, als die Emden versenkt wird. Die folgende Odyssee mit einem Schoner (Segelschiff), erst zur holländischen Hafenstadt Padang auf Sumatra, dann mit einem auf italienische Farben umgestrichenen Frachter, wird zum Prüfstein. Aus der Darstellerriege ragen Ken Duken als besonnener Leutnant, Jan-Henrik Stahlberg als arroganter, sich als Kameradenschwein herausstellender Rangkollege, Oliver Korittke als patenter Maat und im letzten Drittel Sibel Kekilli als türkische Wissenschaftlerin heraus, die als Dolmetscherin dient, als sie sich in der Wüste in eine Ringwall vor Beduinen verschanzen müssen. Die Wüstenaufnahmen im Scope-Format (Kamera: Erich Maria Krenek) können sich sehen lassen und bringen jenen “Lawrence von Arabien” in Erinnerung, der historisch zu der Zeit Gegner der Deutschen war. Nach der Kinoauswertung wird der Film als Zweiteiler im Fernsehen gezeigt. ger.

Darsteller und Crew

Kommentare