Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei (2005)

Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei: Event-Zweiteiler um die "Luftbrücke" der Amerikaner, die 1948 das von den Russen blockierte Westberlin mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgte.

Die sowjetische Rote Armee weigert sich 1948, die Blockade der Grenzen von Berlin zu lockern, um dringend benötigte Lebensmittel in die Stadt zu lassen. Unter der Leitung des amerikanischen Generals Philipp Turner wird eine Luftbrücke eingerichtet, die die eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrung versorgt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Große Namen, große Gefühle: Das zeithistorische Event-Movie “Die Luftbrücke” wird den Erwartungen gerecht. Teamworx beweist einmal mehr seine Ausnahmestellung in diesem Genre.

    “Alles unter 22 Prozent bei der Zielgruppe von Sat 1 wäre ein Problem”, sagt Nico Hofmann. Angesichts des Films klingt das wie pures Understatement: Der 7,5 Millionen Euro teure Zweiteiler “Die Luftbrücke” ist großes Fernsehen. Sicherlich mag man einwenden, dass die melodramatischen Verwicklungen den politischen Teil der Handlung mitunter zu sehr in den Hintergrund drängen. Andererseits ist dies durchaus typisch für Großproduktionen dieser Art. Deshalb wird es in den beiden weiteren teamWorx-Event-Movies der nächsten Wochen, “Sturmflut” (RTL) und “Dresden” (ZDF), zu ganz ähnlichen Konstellationen kommen: In jeder Geschichte steht eine Frau zwischen zwei Männern. Diese Melodramaturgie soll gewährleisten, dass die erfahrungsgemäß an historischen Themen weniger interessierten Zuschauerinnen ebenfalls von dem Zweiteiler gepackt werden.

    Und das wird man in der Tat: Geschickt verknüpft Autor Martin Rauhaus die kleinen Geschichten und die große Geschichte. Exemplarisch dafür ist die Figur des Krämers (Michael Gwisdek), der immer wieder auftaucht, um die Auswirkungen der Weltpolitik auf den kleinen Mann zu veranschaulichen. Eindeutig im Zentrum der Handlung aber steht die hübsche Berlinerin Luise (Bettina Zimmermann): Zu Beginn des Films, 1944, muss ihr Mann Alex (Ulrich Noethen) an die Ostfront. Jahre später hat sich Luise mit ihrem Schicksal abgefunden und erliegt dem einsilbigen Charme des Amerikaners Turner (Heino Ferch): Der General organisiert die Versorgung der Stadt aus der Luft, als die Sowjets sämtliche Zufahrten blockieren, um die Westmächte unter Druck zu setzen. Selbstredend taucht Alex just dann wieder auf, als der General pünktlich zum Ende von Teil eins auch das Herz von Luises Sohn erobert. In den zweiten neunzig Minuten spitzen sich beide Lagen zu. Der Winter droht die Luftbrücke lahm zu legen, Luise ist hin und hergerissen: Alex hat sich verändert und lebt nur noch für seine Arbeit, ahnt aber, dass seine Frau ein Verhältnis hat; und Luise ist eines Tages zu allem Überfluss auch noch schwanger.

    Keine Frage, das klingt wie eine kaum verträgliche Mixtur aus Zeitgeschichte und Groschenroman, zumal der Film mit seinem ungewöhnlichen “Casablanca”-Ende noch mal kräftig auf die Tränendrüse drückt. Doch Rauhaus und Regisseur Dror Zahavi gelingt die Balance; die vortrefflichen Hauptdarsteller bewahren den Film zudem davor, allzu trivial zu werden. Der Rest ist ohnehin imposant. Die Bilder der wie am Fließband einfliegenden “Rosinenbomber” sind ebenso eindrucksvoll wie die Leistungen der Nebendarsteller (unter anderem Misel Maticevic, Henning Baum, Katharina Wackernagel). Die einprägsamsten Auftritte hat allerdings Burghart Klaußner als Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter, während Ulrich Tukur den Krisenmanager General Clay ganz ähnlich anlegt wie kürzlich Helmut Schmidt in dem ARD-Dokudrama “Die Nacht der großen Flut”. tpg.

Darsteller und Crew

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