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Die Anonymen Romantiker (2010)

Originaltitel: Les émotifs anonymes
Die Anonymen Romantiker Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 2
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Die Anonymen Romantiker: Ein kontaktscheues Paar findet in dieser liebevoll-verrückten Komödie ein ganz persönliches Rezept für das Glück zu zweit.

In der Herstellung verführerischer Schokoladenkreationen ist Angélique sehr erfinderisch, doch wenn es darum geht, jemanden anzusprechen, fällt sie auch schon mal in Ohnmacht. Während sie in einer Selbsthilfegruppe Trost sucht, versucht ihr neuer Chef seine Hemmungen in therapeutischen Einzelsitzungen zu überwinden. Das Zusammentreffen der beiden und die unerwartete Zuneigung ist für die liebenswerten Neurotiker eine große Herausforderung, der sie sich mit unkonventionellen Mitteln annehmen und dabei ein ganz persönliches Rezept für die Liebe entwickeln.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein kontaktscheues Paar findet in dieser liebevoll-verrückten Komödie ein ganz persönliches Rezept für das Glück zu zweit.

    Zwar fehlt es an einer festen medizinischen Diagnose, aber es gibt sie, die “hochsensiblen Persönlichkeiten”, Menschen, denen Lärm und Gesellschaft ein Gräuel ist, die am liebsten für sich allein sind und unter der Umwelt leiden. Zu dieser Spezies, die 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen sollen, gehört auch die Chocolatière Angélique, die jahrelang für einen Verkäufer im Geheimen die tollsten Kreationen schuf und sich nun nach dessen Tod Arbeit suchen muss. Bei einer kleinen Schokoladenmanufaktur findet sie einen neuen Job als Vertriebskraft, deren Chef ebenfalls Schwierigkeiten im Umgang mit anderen hat. Während sie in der Selbsthilfegruppe der anonymen Romantiker Trost sucht, liegt er beim Therapeuten auf der Couch, der ihm die Aufgabe stellt, jemanden zu berühren. Eine Riesenherausforderung. Er schafft es, nach einigen Anläufen der jungen Frau die Hand zu geben und schließt sogleich noch einen Kuss an, der erwidert wird. Aber beim ersten Rendez-vous im Restaurant wird’s brenzlig. Angélique liest Konversationsfragen von Kärtchen ab, er wechselt nervös alle fünf Minuten die klitschnassen Hemden.

    Wie die verwirrten Gefühls-Aliens, überzeugend dargestellt von Benoît Poelvoorde und Isabelle Carré, dann doch nach einigen Holpersteinen in die Kurve zum Liebesglück biegen, das inszeniert Jean-Pierre Améris mit altmodischem Charme, gedämpfter Komik und emotionalem Chaos, lässt Autobiografisches einfließen. Die schüchternen Neurotiker sind in ihrer Unbeholfenheit liebenswert, wenn auch auf den ersten Blick nicht so verführerisch wie Juliette Binoche und Johnny Depp in “Chocolat”. Das Rezept ist ähnlich, Schokolade lässt auch die Herzen schmelzen, beeinflusst und beruhigt die Psyche. Visuell dominieren Rot- und Grüntöne, ein an die 1950er Jahre erinnernder Kleidungsstil und eine in warmes Licht getauchte Außenwelt aus Ziegeln, kleinen Fenstern im Retro-Look. Wenn am Ende die beiden einen Teil ihrer Ängste überwinden, mutiert der Film zum kleinen Glücksbringer. mk.

Darsteller und Crew

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