Die 4. Revolution - Energy Autonomy (2009)

Die 4. Revolution - Energy Autonomy Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die 4. Revolution - Energy Autonomy: Ambitionierte Dokumentation über die Mechanismen des Energiewechsels, die motiviert, sich aus den Zwängen der Großkonzerne zu lösen.

Innovative Unternehmer, prominente Umweltaktivisten, Nobelpreisträger und engagierte Politiker wissen längst, dass der vollständige Umstieg von unserem erdölbasierten Weltenergiesystem auf zu 100 Prozent erneuerbare Primärenergien innerhalb weniger Jahren möglich wäre. Allein die Propaganda mächtiger Großkonzerne, die sich eine goldene Nase an der zentralen Herstellung von Erdölprodukten verdienen, bremst mit dreister Lobbyarbeit den Wandel aus. Mit fatalen Folgen für die ganze Welt, die sich im Klimawandel aufheizt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wie kommen wir weg vom klimaschädlichen Erdölhunger und können eine nachhaltige Welt schaffen – gegen den Widerstand der Energielobby?

    Die Aussage von Carl-A. Fechners engagierter Dokumentation ist einfach: Wir könnten problemlos binnen weniger Jahre Ölverbrennung und Atomkraft durch vollständig erneuerbare Energien ersetzen. Weltweit. Wie katastrophal verantwortungslos unsere Zivilisation nicht nur mit diesen Ressourcen umgeht und wie einfach wir dazu auf alternative Solar-, Wasser- und Windkraft umsatteln könnten, belegt Fechner mit vielen Menschen, die sich aktiv für den Umstieg einsetzen. Er führt eine Fülle von Beispielen an, die längst flächendeckend realisiert sein könnten. Das wäre die vierte Revolution, inspiriert von Hermann Scheers Buch “Energieautonomie”.

    Seit der Ölkrise der 70er Jahre hat sich unsere Abhängigkeit von importierten Öl nicht verringert. Der Wechsel scheitert nicht an der Technologie, die längst vorhanden ist – er scheitert an politischen Widerständen. Wenn sich nämlich die bisher zentrale, kommerzielle in dezentrale, kostenlose Primärenergieversorgung wandeln würde, wären große Segmente der Energieindustrie bankrott. Also geht es um Geld. Viel Geld. Und deshalb mauert die Energielobby und flüstert der Menschheit ein, dass ein Wechsel unrealistisch sei. Denn sie hat alles zu verlieren, wenn die Versorgung demokratisiert wird. Die Folge: Die verfilzten Eliten bremsen, wo sie nur können. Ihre Dinosaurier sitzen in einflussreichen Behörden und erdreisten sich nicht, Kohle und Atomkraft das Wort zu reden. Dabei ist der Klimawandel nur ein Problem des heutigen Weltenergiesystems – von Atommüll, Ressourcenkonflikten, Gesundheitsschäden und dem hohen Wasserverbrauch ganz zu schweigen.

    Diesen Negativbeispielen stehen engagierte Protagonisten gegenüber, die daran arbeiten, künftigen Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen – gegen die Ignoranz der mächtigen Energiewirtschaft. Innovative Unternehmer, prominente Umweltaktivisten, Friedensnobelpreisträger, Politiker in allen Erdteilen propagieren: Yes, we can. Fechner zeigt ihre Arbeit, lässt sie in Interviews die Problematiken erklären und stellt die Vision vor, jeden an unserer Erde teilhaben zu lassen. Seriös und zugleich modern inszeniert, macht die Doku Hoffnung und, viel wichtiger, sie gibt eine Anleitung zum Handeln. tk.

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