Der Vater meiner besten Freundin (2015)

Originaltitel: Un moment d'égarement
Der Vater meiner besten Freundin Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (9)
  1. Ø 3.3
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Der Vater meiner besten Freundin: Französische Sommerdramödie über einen unüberlegten Moment der Verführung, erste Liebe und Männerfreundschaft .

Die guten Freundinnen Louna (Lola Le Lann) und Marie (Alice Isaaz) sind enttäuscht. Hatten die jungen Frauen sich schon lang auf den Sommerurlaub am sonnigen Strand der Küste Korsikas gefreut, so erhält ihre Vorfreude einen jähen Dämpfer, als ihnen ihre beiden Väter Laurent (Vincent Cassel) und Antoine (François Cluzet) eröffnen, sie bei ihrem Vorhaben zu begleiten. Die beiden Männer sind beste Freunde, der Gedanke liegt also nahe. Doch ihre Töchter hatten sich insgeheim lange Partynächte ausgemalt. Während des Urlaubs stellt sich dann schnell heraus, dass Lounas Vater Antoine ein strenger Verfechter familiärer Regeln ist, was bei beiden Mädchen nicht gut ankommt. Viel entspannter ist da Maries Vater Laurent, wodurch er sich bei beiden der Sympathien sicher sein kann – besonders Louna scheint von Laurents Lockerheit angetan zu sein. Das geht soweit, dass sie  es schafft, Laurent eines Nachts zu verführen. Obgleich er sich zunächst darauf einlässt, bereut er es am kommenden Morgen sofort, etwas mit der minderjährigen Tochter seines besten Freundes angefangen zu haben. Doch während sich Laurent von den Geschehnissen dieser Nacht distanzieren will, hat sich Louna längst in ihn verliebt. Und als wäre das Dilemma nicht schon groß genug, droht Louna, alles ihrem Vater zu erzählen, da sie merkt, dass er nicht zu der Beziehung bereit ist, die sie gern mit ihm hätte. Bald sieht sich Laurent gezwungen, seinem Freund auf der Suche nach dem „Perversen“ zu helfen, der Hand an seine Tochter legt. „Der Vater meiner besten Freundin“ wurde von Jean-François Richet inszeniert und ist ein Remake des französischen Originals „Un moment d’égarement“ aus dem Jahr 1977.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(9)
5
 
5 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
1 Stimme
1
 
3 Stimmen
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
1 Stimme
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Videokritik anzeigen
  •  

    Ferien in Korsika: Louna und Marie wollen sich amüsieren, leider wachen ihre Väter mit Argusaugen über ihr nächtliches Treiben. Dass die minderjährige Louna sich ausgerechnet in den coolen Vater ihrer besten Freundin verliebt und ihn verführt, stand nicht auf dem Programm. Was für den 45Jährigen ein einmaliger Fehler war, hält das Mädchen irrtümlich für den Beginn einer Beziehung. Als ihr Papa den “Perversen” sucht und ausgerechnet seinen Freund dabei einspannt, wird es brenzlig. Jean-François Richet zeigt nach Werken wie “Public Enemy Nr. 1″ oder “Brennender Asphalt” eine ganz neue Facette seines Schaffens in dieser Sommerdramödie basierend auf Claude Berris Original aus dem Jahr 1977. Er fokussiert sich weniger auf die beiden von ihren Ehen gebeutelten Väter als auf die Heranwachsende (charmant: Lola Le Lann in ihrer ersten Kinorolle), bei der sich Berechnung und Unschuld die Waage halten, und lässt das Ende offen. Auch gibt es im Remake keine Affäre, sondern nur einen “Ausrutscher”. Zeichnete Berri ein Spiegelbild der verklemmten Moral der 1970er Jahre, geht es bei Richet lockerer zu mit jungen Mädchen, die wissen, was sie wollen und moralische Bedenken über Bord werfen, auch schon mal auf dem Grab der Vorfahren Selfies machen. Vincent Cassel als Verführter mit Schuldgefühlen und François Cluzet als überforderter Daddy bilden ein gutes männliches Gespann. Und wenn Charles Trenet wehmütig “La Mer” singt und die Insel-Landschaft, fotografiert von Robert Gantz und Pascal Marti, in ihrer wilden Schönheit verzaubert, kommt das richtige Sommerfeeling auf. mk.

Darsteller und Crew

Kommentare