Der unglaubliche Burt Wonderstone (2013)

Filmhandlung und Hintergrund

Absurd-amüsante Komödie, in der “Bruce Allmächtig”-Komiker Steve Carrell und “Fargo”-Veteran Steve Buscemi als Las-Vegas-Magier beherzt aus dem Humor-Hut zaubern.

Das Drehbuch des “Kill the Boss”-Teams Jonathan Goldstein und John Francis Daley mutet an, als ob es Carrells “Anchorman”-Kostar Will Ferrell auf den Leib geschrieben worden ist. Denn bei der Titelfigur handelt es sich wie bei Ferrells Proto-Rollentypus um eine arrogant-aufgeblasene Niete, die in ihrer extremen Egomanie jedoch über jeglichen Selbstzweifel erhaben ist. Aus dieser tumben Selbstüberschätzung entsteht zuverlässig allerhand Situationskomik, gleichzeitig führt dies auch zur komödiantischen Standard-Spritze von besinnlicher Sentimentalität. Denn diese Spaßstudie um Verblendung, Veränderung und Vergebung schildert Aufstieg, Fall und Wiederauferstehung des schnöseligen Protagonisten und pocht, wie die meisten Carrell-Komödien, darauf, ihre Gags mit einer Portion Gefühl darzureichen.

Nach einem kurzen Kindheitsprolog werden Burt Wonderstone und sein Partner Anton Marvelton (Buscemi) als etablierte Vegas-Zauberkünstler vorgestellt. Ihre allabendliche Revue spulen sie zum Klassiker “Abracadabra” der Steve Miller Band ab. Doch ebenso wie ihr Erkennungssong ist ihre Nummer nicht gerade taufrisch und sie verlieren einen Großteil ihres Publikums an den hippen Stunt-Magier Steve Gray (Jim Carrey belustigt als Criss-Angel-Verschnitt). Da Burt sich weigert ihre magischen Methoden zu modernisieren, werden sie von Casinoboss Doug (James Gandolfini) gefeuert. Völlig pleite lässt er sich schließlich dazu herab in einem Altersheim als Entertainer zu arbeiten. Dort trifft er sein Kindheitsidol, den Magier Rance Holloway (ein Szenen stehlender Alan Arkin) und lernt eine neue Wertschätzung für seine Profession. Burt versöhnt sich mit Anton, und gemeinsam mit ihrer Assistentin Jane (Olivia Wilde fungiert als unterbeschäftigter Love Interest) zeigen sie ihrem fiesen Rivalen Gray was eine magische Retourkutsche ist.

Die Lacher materialisieren sich zwar selten lauthals, dafür jedoch relativ beständig in dieser in der Welt der Berufsmagier angesiedelten Moralfabel. Insbesondere Carrey punktet mit seinen überzogenen Showeinlagen (er geht beispielsweise nicht über feurige Kohlen, sondern schläft auf ihnen). Buscemi hingegen kommt leider kaum zum Erheiterungs-Einsatz. Regisseur Don Scardino, der sich mit der TV-Hitserie “30 Rock” einen Namen gemacht hat, gibt seinem Star Carrell Carte Blanche komischen Begabung als skurrilem Straight Man freien Lauf zu lassen. Daraus ergibt sich insgesamt ein gefälliges Gag-Gebräu aus schmissiger Situationskomik, saloppem Slapstick, schwarzem Humor und sentimentalem Simsalabim. ara.

Burt Wonderstone und sein Partner Anton Marvelton sind etablierte Vegas-Zauberkünstler, deren Nummer nicht gerade taufrisch ist. Als der moderne Stunt-Magier Steve Gray auf der Bildfläche erscheint, wirkt sich das existenzbedrohend für sie aus. Da Burt sich weigert, ihre magischen Methoden zu modernisieren, werden sie gefeuert. Erst als Burt sein Kindheitsidol, den Magier Rance Holloway, in einem Altersheim trifft, erfährt er eine neue Wertschätzung für seine Profession. Schließlich kann er seinem fiesen Rivalen Gray zeigen, was eine magische Retourkutsche ist.

Zwei zerstrittene Showmagier in Las Vegas müssen miterleben, wie ihnen von einem Neuling die Vorherrschaft in der Szene streitig gemacht wird. Absurd-amüsante starbesetzte Komödie aus der Szene der professionellen Magie.

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