Der goldene Kompass (2007)

Originaltitel: The Golden Compass
Der goldene Kompass Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 4.5

Filmhandlung und Hintergrund

Der goldene Kompass: Der Beginn einer weiteren fantastischen Trilogie aus dem Produktions-Haus New Line.

In einer der unseren ähnelnden Welt lebt das Mädchen Lyra (Dakota Blue Richards). Sie wächst elternlos in einem College in Oxford auf, ständig begleitet von ihrem Dämon: Eine Art zweites Ich, das ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Als ihr Onkel Lord Asriel (Daniel Craig) sie besucht, lauscht sie heimlich seinem Vortrag über geheimnisvollen Staub und eine Phantom-Stadt im hohen Norden das Polarkreises. Mit der Forscherin Mrs. Coulter (Nicole Kidman) reist Lyra dorthin.

Mit Philip Pullmans gefeierter “Dark Materials”-Trilogie hat New Line einen würdigen Nachfolger zu “Herr der Ringe” gefunden. Der erste Teil des aufwändigen, intelligenten und durchaus düsteren Fantasy-Abenteuers führt in eine magische Parallelwelt voller Geheimnisse und Gefahren.

In einer der unseren ähnelnden Welt lebt das Mädchen Lyra. Sie wächst in einem College auf, ständig begleitet von einem Tier, das eine Art Alter Ego darstellt und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Als ihr Onkel Lord Asriel sie besucht, lauscht sie heimlich seinem Vortrag über eine Phantom-Stadt im hohen Norden das Polarkreises.

In einer der unseren ebenso ähnelnden wie fremden Welt lebt das Mädchen Lyra. Sie wächst in einem College auf, ständig begleitet von einem Tier, das ihre Seele verkörpert. Als ihr Onkel Lord Asriel sie besucht, lauscht sie heimlich seinem Vortrag über eine Phantom-Stadt im hohen Norden das Polarkreises und wird dann von der Forscherin Mrs. Coulter unter ihre Fittiche genommen. Als ihr bester Freund spurlos verschwindet, reist Lyra an den Polarkreis, wo sie Unterstützung von Eisbären, Cowboys und Nomaden erhält.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (6)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Riesige, Rüstungen tragende sprechende Eisbären, ein Volk von seefahrenden Zigeunern, geheimnisvolle Hexen, ein magisches Gerät, das wahrsagen kann, und menschliche Seelen, die sich als Tiergefährten manifestieren: „Der Goldene Kompass“ steckt voller fantastischer Ideen und bietet eine vielschichtige und tiefgründige Geschichte. Mit viel Liebe zum Detail hat Chris Weitz den erfolgreichen Roman von Philip Pullman für die Leinwand adaptiert und einen bezaubernden Film geschaffen, magisch von der ersten Minute an. Pullmans originelle Welt ist geradezu prädestiniert für das Kino. Sie bietet aufwendige viktorianische Kostüme und Kulissen, kombiniert Magie und Technik, ist grenzenlos fantastisch, ohne sich in den üblichen Fantasy-Klischees zu ergehen.

    Die filmische Umsetzung wird der Romanvorlage durchaus gerecht, sie vermittelt einen stimmigen Eindruck von der evozierten Welt, wobei man gerne noch ein wenig mehr über die komplexen politischen, gesellschaftlichen und metaphysischen Zusammenhänge erfahren würde. Denn Philip Pullmans Trilogie „His Dark Materials“ – benannt nach einer Textzeile aus John Miltons „Paradise Lost“ und bestehend aus den Büchern „The Golden Compass“, „The Subtle Knife“ sowie „The Amber Spyglass“ – hat mehr Tiefgang, als das im Genre üblich ist; hinter der fiktiven Fantasy-Geschichte verbergen sich ganz konkrete philosophische Fragen, sie hat einen ernstzunehmenden religionskritischen Ansatz und ist nicht zuletzt eine Metapher für den zeitlosen Konflikt zwischen persönlicher Freiheit und staatlicher Autorität.

    Einen besonders spannenden Aspekt stellen dabei die Daemonen dar, die tierhaften Verkörperungen menschlicher Seelen. Denn diese Idee impliziert eine gewichtige philosophische Fragestellung: Was bedeutet es, wenn die Seele an andere physikalische Bedingungen geknüpft ist, als der dazugehörige Mensch? Beziehungsweise: Was geschieht mit der Seele eines Menschen, die an den Körper gebunden ist und so in ein Umfeld gezwungen werden kann, in dem sie eigentlich nicht leben kann?

    Der Film schlägt sich im Hinblick auf die herausfordernde Aufgabe ausgesprochen gut. Was an theoretischem Background zu kurz kommt, macht er durch eine ebenso detailverliebte wie bildgewaltige Inszenierung wieder gut. Zudem werden die durchweg interessanten Charaktere von fabelhaften Schauspielern verkörpert: Von Nicole Kidman geht als Marisa Coulter vom ersten Augenblick an eine latente Gefahr aus, Sam Elliott ist so sehr Texaner, als hätte er sich aus einem Western in diese Fantasy-Welt verirrt, und Daniel Craig zeigt einmal mehr, wie sehr ihm die Rolle des raubeinigen Gentleman liegt. Mehr noch als all die großen Namen überzeugt jedoch die kleine Heldin des Films. Dakota Blue Richards gibt eine starke Lyra Belacqua: ein selbstbewusstes, intelligentes, tapferes Mädchen, das ganz genau den Unterschied zwischen den aufoktroyierten Verhaltensmaßregeln einer autoritären Gesellschaftsordnung und ihrem angeborenen Sinn für Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit kennt. Dieser Heldin folgt man als Zuschauer gerne – in „Der Goldene Kompass“ erstmal bis zum Polarkreis, und wenn der nächste Teil der Trilogie in die Kinos kommt, auch noch weiter. Immerhin wartet ein schier grenzenloses, fantastisches Multiversum auf uns.

    Fazit: Tiefgründiger Fantasy-Film, der vor originellen Ideen nur so strotzt – „Der Goldene Kompass“ bietet ganz und gar bezauberndes Kino.
  • Chris Weitz’ aufwendige Verfilmung des ersten Romans von Philip Pullmans Fantasy-Trilogie “His Dark Materials” evoziert mit prächtigen Bildern und gewaltigen Schlachten das große Vorbild “Der Herr der Ringe”, bleibt dessen emotionale Grandezza allerdings schuldig.

    Rein visuell muss sich “Der goldene Kompass” keinerlei Kritik gefallen lassen: Er mag nicht so neu und außergewöhnlich wirken wie noch der erste Teil der “Der Herr der Ringe”-Trilogie vor sechs Jahren, aber wie der technische Stab von Regisseur Weitz, der auch das Drehbuch verfasste, die von Pullman in seinem Roman eindringlich beschriebene Parallelwelt zu Leben erweckte, ist völlig überzeugend: Man kann sich gar nicht so recht sattsehen an den gewaltigen Großstadtpanoramen oder den unberührten Arktislandschaften, in denen sich die Handlung abspielt.

    Als etwas problematischer erweist sich die Exposition, denn die Welt, in der Pullman seine Geschichte von einem zehnjährigen Mädchen, das als Auserwählte gegen das totalitäre Magisterium in ein Abenteuer mit Hexen, Eisbären und anderen Kreaturen zieht, angesiedelt hat, erschließt sich nicht einfach nur durch Bilder. Viel muss mithilfe ausgedehnter Dialoge und Off-Kommentare erklärt werden: Zum Beispiel, dass sich Seelen von Menschen in Tiergestalt manifestieren, sogenannte Daemonen, oder was es mit dem Alethiometer – dem titelgebenden “goldenen Kompass” – genau auf sich hat. Das erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit. Und obwohl Weitz sich alle erdenkliche Mühe gibt, seine bisweilen ausufernden Erklärungen interessant und abwechslungsreich zu gestalten, braucht es doch eine Weile, bis man sich eingedenk der schieren Masse an Information und Figuren zurechtfindet und voll und ganz auf die eigentliche Handlung konzentrieren kann.

    Lyla heißt die kleine Heldin, kess und mutig als neugieriger Wildfang gespielt von der Neuentdeckung Dakota Blue Richards, die sich auf die Suche nach ihrem spurlos verschwundenen besten Freund macht und ins Spannungsfeld zwischen der nur auf den ersten Blick liebenswerten Forscherin Mrs. Coulter, von Nicole Kidman als elegante Eiskönigin gespielt, und dem hemdsärmeligen Lord Asriel – Daniel Craig in Heldenmodus, nur leider viel zu kurz im Film – gerät. Mit ihrer Ankunft in nördlichen Gefilden nimmt der Film an Fahrt auf, wenn sich mit Sam Elliott zunächst ein Cowboy von echtem Schrot und Korn und schließlich auch der verstoßene Eisbärenprinz Iorek als Gefährten an ihre Seite gesellen. Ein kurz darauf folgender Kampf zwischen Iorek und seinem Widersacher um den Thron ist der Höhepunkt des Films, und eine letzte Schlacht im ewigen Eis führt noch einmal fast alle Beteiligten zusammen. Was sich indes trotz aller Pracht und Grandezza nicht einstellen mag, ist der Eindruck eines großen Epos: Gerade ist man warm geworden mit der überraschend ernst und ohne humorvolle Ausreißer erzählten Geschichte, da ist nach etwa 105 Minuten bereits unvermittelt Schluss – mit einem beinahe dreisten Ende, das ein wenig zu selbstgefällig die Tür aufstößt für Teil zwei, der erst noch gedreht werden muss. ts.

Darsteller und Crew

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