Der Fluch von Darkness Falls (2002)

Originaltitel: Darkness Falls
Der Fluch von Darkness Falls Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Fluch von Darkness Falls: Spannender, klassischer Horror-Thriller, der der dunklen Seite der Legende von der Zahnfee auf den unheimlichen Grund geht.

Als Kind daheim im Dörfchen Darkness Falls musste Kyle (Chaney Kley) mitansehen, wie die Zahnfee aus der gleichnamigen Legende höchst horrible Gestalt annahm und seine Mutter umbrachte – was ihm natürlich kein Mensch glaubte. Nun ereilt ihn an seinem neuen Wohnort in Las Vegas der Anruf einer besorgten Schulfreundin aus der alten Heimat, deren verstörtes Kind von ähnlichen Beobachtungen berichtet wie seinerzeit Kyle. Der sieht nun ein, dass er sich dem Schrecken der Vergangenheit stellen muss.

Die gute Fee als Meuchelmörderin in diesem dicht gewebten, an klassischen Vorbildern orientierten Horrorfilm von Spielfilmdebütant Jonathan Liebesman.

Als Junge behauptet Kyle Walsh, im Schlaf der Zahnfee begegnet zu sein, die ihn töten wollte. Als er nach langer Abwesenheit in seine Heimatstadt Darkness Falls zurückkehrt, muss er seine Jugendfreundin Caitlin und deren jüngeren Bruder Michael vor dem Bösen retten, das ihn in als Kind verfolgte.

Der medikamentenabhängige Kyle wird von seiner Jugendliebe Caitlin in ihr vermeintlich heimeliges Heimatstädtchen gerufen. Caitlins kleinen Bruder Michael plagen nämlich dieselben panischen Ängste, die auch Kyle einst an den Rand des Wahnsinns trieben. Seit Wochen kann der verstörte Michael kein Auge zu tun, denn er glaubt, dass die heimtückische \”Zahnfee\” hinter ihm her ist – doch außer Kyle und Caitlin schenkt ihm niemand Gehör. Und das, obwohl immer mehr Leute im Ort urplötzlich auf grausame Weise sterben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Januar gilt in den US-Kinos gemeinhin als der Monat, in den nach der Flut von Feiertagshits gerne weniger vielversprechende Projekte abgeschoben werden. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch verminderte Konkurrenz, was jetzt dem mit moderatem Budget von elf Mio. Dollar und ohne zugkräftige Stars realisierten Horrorthriller “Der Fluch von Darkness Falls” zugute kam. Zudem konnten mit dem PG-13-Rating, das sich zuletzt positiv für den Spukschocker “The Ring” niederschlug, auch Teenager ihren Weg in die Kinos finden. Daher ergruselte die atmosphärische Geistergeschichte mit 12 Mio. Startwochenendeinspiel sogar Platz eins der US-Charts.

    Ein effektiv minimalistischer Prolog, der an “Blair Witch Project” erinnert, erläutert, wie eine alte Witwe in dem Ostküstenstädtchen Darkness Falls vor 150 Jahren zu Unrecht des Kindermordes beschuldigt und gelyncht wurde. Die Legende besagt, dass sie aus Rache als Zahnfee herumgeisternd, diejenigen Kinder tötet, die sie zu Gesicht bekommen, wenn sie deren letzten Milchzahn abholen kommt. Regisseur Jonathan Liebesmann, der sein Spielfilmdebüt gibt, knüpft mit einer genretypischen Kinderzimmerszene an, wie man sie zuletzt in dem thematisch fast identischen Gruselthriller “They” gesehen hat. Der etwa zwölfjährige Kyle Mitchell erspäht nach einigen schaurig schnarrenden Geräuschen eine schwebende Schreckensgestalt, die mit den Nazgul aus “Der Herr der Ringe” verwandt sein könnte und Kyles Mutter ins Jenseits befördert. Als ihr vermeintlicher Mörder landet Kyle in einer psychiatrischen Anstalt. Zwölf Jahre später nimmt er als mittlerweile erwachsener Mann (Chaney Kley aus “Natürlich blond!” und der “Buffy”-TV-Serie) immer noch eine Reihe von Psychopharmaka ein und fürchtet sich vor dem Dunkeln. Caitlin (Emma Caulfield ebenfalls aus “Buffy”), seine Freundin aus Kindheitstagen, bittet ihn in seinen Heimatort zurückzukommen, um ihrem kleinen Bruder zu helfen. Auch er hat panische Angst vor der Dunkelheit und befürchtet, dass es die lichtempfindliche Zahnfee auf ihn abgesehen haben könnte. Kaum ist Kyle zurück, geschehen zwei Morde, derer er verdächtigt wird. In Folge kommt es in der örtlichen Polizeistation, dem Krankenhaus und einem abgelegenen Leuchtturm zu tödlichen Konfrontationen mit dem maskentragenden Schreckgespenst.

    Der ‘Blood & Gore’-Faktor wird jugendfreundlich niedrig gehalten. Wie beispielsweise in “Die Mothman Prophezeiungen” wird das mörderische Unwesen zumeist nur in schattenhaften Kurzmomenten gezeigt. Überhaupt scheint sich ein Großteil der in knappen 75 Minuten abgehakten Handlung im Halbdunkeln abzuspielen. Wie man es ebenfalls aus unzähligen Horrorfilmen kennt, spielt Logik nur eine kleine Rolle. Horrorfans stört das sicherlich nicht. Denn “Der Fluch von Darkness Falls” gelingt es immer wieder, genau diese Situationen mit Gusto auszureizen. Und das zählt – und sollte vom Thrill-suchenden Publikum honoriert werden. ara.

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