Das Medaillon (2003)

Originaltitel: Medallion
Das Medaillon Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Medaillon: Spezialeffektreiche Actionkomödie, in der Superstar Jackie Chan als unsterblicher Agent mit übernatürlichen Kräften wiedergeboren wird.

Hongkong-Cop Eddie Yang (Jackie Chan) und sein Interpol-Partner Watson (Lee Evans) jagen den international gesuchten Schmugglerkönig Snakehead (Julian Sands). Der seinerseits hat es auf die zwei Hälften eines magischen Amuletts abgesehen: Einmal wieder zusammengefügt, solle es seinem Träger übernatürliche Kräfte und Unsterblichkeit verleihen. Bei dem Versuch, Snakehead zu stoppen, stirbt Yang. Doch ein jugendlicher Tempeldiener erweckt ihn mit Hilfe des Talismans zu neuem, magisch verstärkten Leben…

In die sogenannten besten Jahre gekommen, kann der chinesische Allroundkünstler Jackie Chan noch immer 99 Prozent aller US-Actionstars etwas vorturnen. Und das tut er auch in dieser international besetzten, effektgeladenen Big-Budget-Abenteuerkomödie aus chinesischer Produktion.

Eddie, Polizist in Hongkong, findet sich nach einem tödlichen Unfall, bei dem offensichtlich ein mysteriöses Medaillon eine Rolle spielt, als “Highbinder” wieder – als unsterblicher Superagent mit übernatürlichen Kräften. Mit Hilfe seiner früheren Partnerin Nicole macht Eddie Jagd auf das Medaillon und böse Highbinders, die selbst Ansprüche an das Schmuckstück stellen.

Um in den Besitz eines mysteriösen Medaillons, das Unsterblichkeit verleiht, zu gelangen, entführt der weltweit operierende Schurke Snakehead einen kleinen Jungen, der in einem Tempel über das Schmuckstück wacht. Das bringt Detective Eddie Yang auf den Plan. Er folgt dem Gangster von Hongkong bis nach Irland, wo Yang mit Hilfe seiner britischen Kollegen James und Watson versucht, den mittlerweile unsterblichen Snakehead auszuschalten. In dessen Schlossruine kommt es schließlich zum finalen Kräftemessen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der beste Special Effect einer Jackie Chan Komödie ist zweifellos Jackie Chan. Da der Hongkong-Superstar (“Rush Hour”), der sich mit seinen einfallsreichen Martial-Arts-Stunts als eine Art Kung-Fu-Buster-Keaton profilierte, nun allerdings ein wenig in die Jahre kommt, beginnt er sich in punkto aberwitziger Akobatik merklich zurückzuhalten. Das war in seinem letzten Film “The Tuxedo” offensichtlich und ist nun auch in seiner neuen Actionkomödie “The Medallion” der Fall. Dabei handelt es sich mit einem Budget von rund 40 Mio. Dollar um eine der bislang teuersten Hongkong-Produktionen.

    Schade ist, dass Chan, der zudem als ausführender Produzent fungiert, für seine Transition bislang eher mit schwachem Material arbeitet. Für das Drehbuch von “The Medallion” – einem Mix aus Actionkomödie und übernatürlichem Fantasythriller mit obligatorischem Romantikelement – waren insgesamt fünf Drehbuchautoren, darunter Regisseur Gordon Chan (“Cat & Mouse”), tätig. Das Ergebnis ist eine Story und eine Inszenierung, die jeweils in Genre und Erzählton abrupt hin und her schwanken. Das mag zum Teil am radikalen Schnitt liegen, den der US-Verleih vorgenommen hat. Die tendenziell platten Dialoge und die teils mittelprächtigen schauspielerischen Leistungen werden damit allerdings nicht erklärt.

    Zum Plot: Detective Eddie Yang (Chan) arbeitet mit Interpol-Agenten daran, dem internationalen Schmuggler Snakehead (“Warlock” Julian Sands sinister-diabolisch auf Autopilot) das Handwerk zu legen. Dieser hat es auf ein magisches Medaillon abgesehen, das von einem kleinen Jungen in einem Tempel gehütet wird. Der Talisman besteht aus zwei Hälften und verleiht seinem Besitzer übernatürliche Kräfte und Unsterblichkeit. Dies kommt Yang später zugute, als er den gekidnappten Jungen aus der Gewalt von Snakehead befreit, dabei allerdings ertrinkt. Neu zum Leben erweckt, ist er fortan mit magischen Kräften ausgestattet und weiterhin darauf bedacht, den mittlerweile ebenfalls unsterblichen Snakehead auszuschalten. In dessen Schlossruine in Irland kommt es zum Spezialeffekte reichen Showdown.

    Die Grundstory erinnert stark an das Eddie-Murphy-Vehikel “Auf der Suche nach dem goldenen Kind”, die mit typischen Martial-Arts-Sequenzen (darunter eine “Tiger & Dragon” nachempfundende Konfrontation in Baumwipfeln) versehen wurde. Diese Szenen wurden von “Action-Regisseur” Sammo Hung beigesteuert, wobei es allerdings an Chans gewohnten innovativen Requisiten-Ballett mangelt. In Nebenrollen als Interpol-Agenten agieren der britische Komödiant Lee Evans (“Verrückt nach Mary”) – mit infantilem Slapstick für befreienden Humor zuständig – und Claire Forlani (“Rendezvous mit Joe Black”) als konventionelles Subjekt von Jackies romantischer Begierde. Die musikalische Unterlegung besteht aus einem monotonen Techno-Synthesizer-Score von Adrian Lee und ist ein weiteres Indiz, dass angestrengt versucht wurde ,es sowohl dem westlichen als auch östlichen Publikum recht zu machen. ara.

Darsteller und Crew

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