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Das Leuchten der Stille (2010)

Originaltitel: Dear John
Das Leuchten der Stille Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Das Leuchten der Stille: Romantik-Drama über die folgenschwere Entscheidung eines Soldaten für den Militärdienst und gegen die Liebe.

Als Soldat John seinen Urlaub Zuhause verbringt, lernt er Savannah kennen. Die beiden verlieben sich sofort ineinander. Er ist die große Liebe für sie. Doch dann kommt es zu den Anschlägen des 11. September, die John dazu bewegen, seinen Militärdienst zu verlängern und seinen Kameraden im Krieg beizustehen. Savannah kommt mit Johns Entschluss nicht zurecht und schreibt ihm schon bald einen Abschiedsbrief, in dem sie ihm von einem neuen Mann erzählt. John will nun alles dafür tun, sie zurückzugewinnen, und beginnt nach seiner Heimkehr, Savannah zu suchen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gegenüber der Romanvorlage von Nicholas Sparks wirkt der Film „Das Leuchten der Stille“ moderner und frischer. Aber Regisseur Lasse Hallström schafft es trotzdem, eine romantische Liebesgeschichte wie aus vergangenen Zeiten auf die Leinwand zu zaubern. Die beiden Hauptdarsteller Channing Tatum und Amanda Seyfried besitzen nicht nur die Fähigkeit, Emotionen glaubhaft auszudrücken, ihr Zusammenspiel wird im Laufe der Geschichte auch immer besser.

    Channing Tatum mit seinem muskulösen Körper und seinem ernsten Gesichtsausdruck passt gut zu dem Soldaten John, wie ihn der Schriftsteller Sparks porträtiert. Der Schauspieler gibt ihm eine coole, lässige Note, ohne die schüchterne Zurückhaltung zu gefährden, die diesen Charakter umgibt. Als Savannah ihm ein erstes winziges Lächeln entlockt, sieht das nicht nur besonders reizend aus, sondern wirkt auch echt. Die Bereitschaft, sich verzaubern zu lassen, steht Tatums John gut. Auch wenn John bei der Armee und im Urlaub beim Wellenreiten ein Mann der Tat ist, wirkt er in seiner stillen Nachdenklichkeit sehr bedächtig und jedes freudige Gefühl, das seine Mundwinkel bewegt, kontrastiert damit umso deutlicher.

    Die Savannah, die Amanda Seyfried spielt, wurde gegenüber der Romanfigur erheblich reduziert. Sie hat einen weniger komplexen Charakter, weniger Kontakte mit anderen Personen und auch nicht die Konflikte mit John, die sich im Buch während eines Besuchs in der Heimat ergeben. Seyfried wirkt anfangs vor allem hübsch, zerbrechlich, verspielt. Sie strahlt aber auch einen heimlichen Schalk aus. Die poetische Erzählweise des Films, Gesichter sprechen zu lassen, ohne dass viele Worte gewechselt werden, beschränkt Seyfrieds Schauspiel oft auf die Erschaffung eines Looks. Aber wie durch Magie wächst diese Savannah gegen Ende des Films zu einer Person heran, der die großen Gefühle glaubhaft gelingen.

    Hallström und sein Drehbuchautor Jamie Linden haben auf das Religiöse und das allzu Brave des Romans verzichtet und so die Figuren von dem Ballast weltanschaulicher Botschaften befreit. Der wunderbare Richard Jenkins spielt Johns vermutlich autistischen Vater, seine linkische Zuneigung für seinen Sohn und seine stumme Anspannung in aller Unscheinbarkeit beeindruckend. Der mit Savannah befreundete Nachbar Tim, im Buch der Bruder eines autistischen Jungen, ist im Film dessen Vater. Henry Thomas spielt diesen Tim so sympathisch, wie er im Roman erscheint.

    Zu einem echten Film von Lasse Hallström gehört wie zuletzt auch in dem Hunde-Drama „Hachiko“ eine Melancholie der Bilder. Von John und Savannahs Tagen am heimatlichen Meeresstrand über die grüne Idylle ihrer Pferderanch und der Stille in Johns Zuhause bei seinem Vater sehen die Aufnahmen wie weichgezeichnet aus. Die Sonne steht draußen so gut wie immer tief, um die Landschaft und die Menschen in warmes Gold zu tauchen. Hallström nutzt sogar die Stimmung, die strömender Regen erzeugen kann, für eine intensive romantische Szene. Die Zeiten des Getrenntseins und des Briefeschreibens illustriert ein von Liedern begleiteter Reigen stummer Aufnahmen. Weil es auch Bilder aus Johns Militäreinsätzen gibt und die Dramatik darin forciert werden soll, trägt er anders als im Buch auch Schussverletzungen davon. Und das Ende ist ebenfalls ein wenig anders.

    Fazit: Lasse Hallström verfilmt den Liebesroman von Nicholas Sparks mit großer Poesie und einem Darstellerpaar, das gleichzeitig modern wirkt und zärtlich spielt.
  • Der schwedische Regisseur Lasse Hallström (“Chocolat”) adaptiert den gleichnamigen Bestsellerroman von Nicholas Sparks (“The Notebook”) um eine von schier unüberwindlichen Hindernissen bedrohte junge Liebe.

    Sowohl der Regisseur als auch der Autor der Vorlage sind bekannt für die tiefe Gefühlsmäßigkeit ihrer Arbeiten und “Das Leuchten der Stille” scheint daher eine logische Folgerung.

    Den Ausgang bildet die Zufallsbekanntschaft von Savannah (Amanda Seyfried) und John (Channing Tatum) am Strand in South Carolina (bevorzugter Austragungsort von Sparks-Romanzen). Sie ist privilegiert und großherzig, er ist ein Special Forces Soldat aus bescheidenen Verhältnissen mit Beherrschungsproblemen. Es ist Liebe auf den ersten Blick und für die nächsten zwei Wochen sind die beiden unzertrennlich. Das ungleiche Paar kommt sich in dieser kurzen Zeit intensiv nahe, doch dann heißt es Abschied nehmen, da John zurück zu seiner Einheit muss. Sie überbrücken ihre räumliche Distanz mit gefühlvollen Liebesbriefen, die filmisch mit einer anrührenden Montage ihren Ausdruck finden. Nach einem Jahr sollte Johns militärische Karriere eigentlich zu Ende sein, doch dann kommt es zu den Anschlägen des 11. September. John ist hin- und her gerissen zwischen seiner Liebe zu Savannah und seinem Patriotismus und seiner Loyalität seinen Kameraden gegenüber. Er fliegt nach Hause, um Savannah zu überzeugen seine Einsatzverlängerung zu akzeptieren. Während John anschließend an verschiedenen Krisenherden stationiert ist, werden die Briefe von seiner großen Liebe immer spärlicher, bis eines Tages der gefürchtete Abschiedsbrief eintrifft. Sie macht ihm ein herzzerreißendes Geständnis und er versucht sie zu vergessen. Jahre später führt ihn ein tragischer Anlass zurück in die Heimat und eine Begegnung mit Savannah ist unvermeidlich. Erst jetzt werden John gewisse Zusammenhänge offenbar.

    Hervorragend gestaltet sich die geradezu greifbare Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Schade, dass sie nicht mehr gemeinsame Leinwandzeit verbringen. Kaum weniger bewegend wie ihre Romanze, ist die angeschlagene Beziehung zwischen John und seinem Vater (Richard Jenkins aus “The Visitor”). John wird erst durch Savannah klar, dass sein Vater autistisch ist und sich deshalb so distanziert verhält. Missverständnisse führen so nicht nur zwischen dem Liebespaar zu Verlust und Schuldgefühlen. Erwartungsgemäß bleibt bei all dieser Tragik kein Auge trocken, genau was sich das Publikum von einem schön bebilderten romantischen Drama dieser Art erwartet. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

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