Das grüne Wunder - Unser Wald (2012)

Das grüne Wunder - Unser Wald Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Das grüne Wunder - Unser Wald: Naturfilm über unsere heimischen Wälder aus ungekannter Perspektive, faszinierend aufgenommen mit neuester Technik.

Eine Entdeckungsreise in den scheinbar so vertrauten Wald: Lebermoos, Leuchtkäfer, Schillerfalterraupen, Schleimpilz, Wildschweine, Füchse, Platzhirsche oder gar Störche – Die Bewohner unserer heimischen Wälder sind unerschöpflich und doch so typisch. So birgt der Wald vieles, das dem Spaziergänger oft verborgen bleibt, vor allem was das Verhalten der Tiere selbst betrifft. Doch es geht auch um das Ökosystem selbst, das ohne die Harmonie von Tier- und Pflanzenwelt keines mehr ist, sowie um die Geschichte der Wälder unserer Erde.

Eine Entdeckungsreise in den scheinbar so vertrauten heimischen Wald. Faszinierender Naturfilm über die Bewohner unserer heimischen Wälder aus ungekannter Perspektive.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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    Um die Schönheit der Natur zu erleben, muss man nicht in die weite Ferne reisen. Direkt vor unserer Tür befindet sich eine faszinierende, schillernde und geheimnisvolle eigene Welt - unser Wald. Heute immer mehr von Abrodung und Eingrenzung bedroht, gibt es in Europa doch immer noch fast unberührte Plätze, an denen sich eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen tummelt. Sechs Jahre lang reiste der Naturfilmer Jan Haft quer durch Europa und tauchte ein in das "grüne Wunder". Durch Super-Slow-Motion, Zeitraffer-Aufnahmen und durch neueste Teleskop-Technik sind ihm dabei brillante Bilder eines Öko-Systems gelungen, die so vorher noch nicht zu sehen waren. Der Kreislauf des Waldes, dessen Bewohner koexistieren, hat seinen eigenen Rhythmus. Und durch seine atmosphärischen und stimmungsvollen Bilder, die ruhige Erzählerstimme von Benno Führmann sowie eine stimmige Musik kann der Zuschauer daran teilnehmen. Ein berauschendes Filmerlebnis, nachdem man mit offeneren Augen durch den Wald gehen wird.

    Jurybegründung:

    Das Filmteam um Jan Haft hat in sechs Jahren Drehzeit, an 70 Orten mit moderner Filmtechnik eine überschaubare Bestandsaufnahme des sensiblen Ökosystems geschaffen und den mitteleuropäischen Wald vorgestellt. Diesem Film mag es gelingen, mit stimmungsvollen Naturaufnahmen beim Publikum für die Schönheit des Waldes zu werben. Offensichtlich gehört es auch zu den Intentionen der Filmschöpfer hervorzuheben, dass naturbelassene Forstgebiete wichtig sind, die von ökonomischen Interessen der Holzgewinnung oder sonstiger menschlicher Nutzung verschont bleiben.
    Im Film gehören Flora und Fauna (unter anderem große Fichten, mächtige Laubbäume und bunte Blumen, aber auch Hirschkäfer, Ameisen, Füchse und Vögel) zu den Protagonisten. Der Tanz des Lebermooses oder das Sprießen der Morcheln wird im Zeitraffer sichtbar - ebenso wie andere Vegetationszyklen. Rasche Bewegungen von Tieren werden von der Kamera mit Zeitlupe kenntlich gemacht. Die visuellen Resultate sind durchaus beachtlich und können Schönheit aufzeigen sowie Erkenntnis vermitteln. Dennoch steht der Film in Konkurrenz zu zahlreichen internationalen Naturdokumentationen, die einen hohen Standard gesetzt haben und denen es gelingt, Episoden nicht nur anzureißen, sondern konsequent als abgerundete Geschichte mit starken Pointen durchzuerzählen. Vielleicht wollte Jan Haft den kindlichen Gemütern unter den potentiellen Zuschauern den Anblick ersparen, wie ein einst niedlicher Fuchs später selbst auf Jagd geht und andere liebenswerte Waldbewohner zur Strecke bringt. Auch mit der Wissensvermittlung wird sparsam umgegangen. Evolutionsgeschichtliche Erkenntnisse und Zusammenhänge werden z. B. ausgeblendet. Stattdessen sollen angeblich alle Lebewesen des Waldes einem Plan folgen. Dass die genetischen Verhaltensprogramme sich bei komplexen Organismen zunehmend öffnen und Lernspielräume entstehen, wird nicht herausgestellt. Vielmehr wird es im Film zuweilen markig und martialisch - z.B. wenn Benno Fürmanns pathetische Erzähler-Stimme deklamiert: "Der Kampf ums Licht ist entschieden" oder "Riesen teilen nicht". Auch Niedlichkeit gehört zu den ästhetischen Pfunden mit denen gewuchert wird. Junge Welpen sind doch zu drollig - und Muttermilch bietet Energie im Überfluss. Ungenau werden die Höhlenzeichnungen von Großtieren des Waldes mit der angeblich letzten Eiszeit vor 100.000 Jahren in Verbindung gebracht. Selbst wenn die Schönheit der Waldbilder durch diese Unstimmigkeiten nicht getrübt wird, kritisierte die Mehrheit der Jury insbesondere die dramaturgischen Mängel. Für das höchste Prädikat gab es aus diesen Gründen keine Mehrheit.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Von 2005 bis 2011 hat das Kamerateam des Naturfilmers Jan Haft kontinuierlich Motiven hinterhergejagt, die sonst so schwer zu entdecken sind. Das Ergebnis aus rund 230 Stunden Drehmaterial ist ein Bilderschatz aus noch nie gesehenen Tier- und Pflanzeneigenheiten, die technisch aufwändig z. B. in extremer Zeitlupe oder Zeitraffer und unkomprimierter, hochaufgelöster Bildqualität gezeigt werden. Begleitet wird der Film von der Stimme Benno Fürmanns. Wunderschön und poetisch.

Darsteller und Crew

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