Darkest Hour (2011)

Originaltitel: The Darkest Hour
Darkest Hour Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Darkest Hour: SciFi-Thriller aus der Schmiede von "Wächter der Nacht"-Macher Timur Bekmambetov um Aliens, die Moskau heimsuchen, dabei aber nur als Lichtphänomene sichtbar werden.

Was für zwei Amerikaner als Geschäftstrip und zwei US-Girls als Urlaubsreise geplant war, entwickelt sich zum Überlebenskampf. In Moskau werden Sean, Ben, Natalie und Anne Zeuge einer außerirdischen Invasion, die binnen weniger Tage den Tod über die einst pulsierende Metropole bringt. Mit wenigen anderen Überlebenden versuchen sich die Amerikaner zu einem russischen Atom-U-Boot durchzuschlagen, eingekreist von unsichtbaren Aliens, die kaum zu besiegen und nur durch elektromagnetische Impulse zu orten sind.

Vier Amerikaner werden bei einem Aufenthalt in Moskau Zeugen einer außerirdischen Invasion. Effektreicher Science-Fiction-Actionthriller, der vor Ort in Moskau gedreht wurde und mit seinen Digitaltricks punkten kann.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine Gruppe junger Amerikaner erlebt in Moskau eine apokalyptische Attacke Außerirdischer. Unheimliche Leuchtkugeln erscheinen in den Straßen wie aus dem Nichts und pulverisieren alle Lebewesen, die sie berühren, sekundenschnell zu Asche. Die Stadt scheint nach dem Angriff menschenleer zu sein. Ben, Sean, Natalie, Anne und der Schwede Skyler wagen sich nur im Schutz der Dunkelheit aus ihren Verstecken. Denn die meistens unsichtbaren Aliens haben eine elektrische Wirkung und lassen Lampen in ihrer Nähe kurz aufleuchten. Der Thriller von Regisseur Chris Gorak ist der erste Hollywoodfilm, der vollständig in Moskau gedreht wurde.

    Zum internationalen Produzententeam gehört auch der Russe Timur Bekmambetov, der bereits als Regisseur des Actionfilms „Wanted“ eine Affinität für wirkungsvolle visuelle Effekte bewies. Auch hier war er an der Entwicklung der visuellen Effekte beteiligt und half außerdem mit seiner Ortskenntnis. Die Stärke des Sci-Fi-Thrillers liegt in der Optik, denn die im Bereich des Realfilms noch ziemlich seltenen 3D-Aufnahmen überzeugen mit ihrer Tiefenwirkung und der spannenden Komposition des Raums. Sie erzeugen mit ihrer gestochenen Schärfe den Eindruck großer Nähe.

    Die menschenleere Riesenstadt Moskau mit den großen Straßen, den imposanten alten und neuen Gebäuden und dem Roten Platz bietet eine interessante Kulisse. Die jungen Amerikaner bewegen sich in einer völlig unbekannten Umgebung, in der die tödlichen Aliens an jeder Ecke auftauchen können. Deren Beinahe-Unsichtbarkeit, die wie ein Luftwirbel aussieht, und ihre wechselnden leuchtenden Formen, verbunden mit ihrer vernichtenden Kraft, lassen die Flüchtenden fast verzweifeln. Denn sie wissen zunächst nichts über die Beschaffenheit der Aliens und darüber, wie sie ihre Opfer wahrnehmen. Für die Zuschauer erscheinen manchmal Bilder aus der Sicht der Außerirdischen, die geometrischen Zeichnungen der Objekte im Raum ähneln.

    Nicht alle der zu Anfang Überlebenden entkommen den Aliens bis zum Ende des Films. Im Laufe der Handlung gesellen sich ein paar versprengte Einheimische zu den Hauptfiguren. Der von Emile Hirsch gespielte Sean und sein Freund Ben, den Max Minghella darstellt, sowie Olivia Thirlby als Natalie, Rachael Taylor als Anne und Joel Kinnaman als der schwedische Geschäftsmann Skyler sind nicht immer einer Meinung über den richtigen Weg. Für große Debatten aber bleibt ihnen kaum Zeit.

    Die paar russischen Überlebenden, denen Seans Gruppe begegnet, sind schwer bewaffnet und bereit, bis zuletzt zu kämpfen. Aber normale Gewehrkugeln machen den purzelnden Lichtkugeln nichts aus. So spannend der Film an vielen Stellen auch ist, die verworrenen Behauptungen der Geschichte über die physische Natur der Außerirdischen sind eine nicht unerhebliche Schwäche. Der Plausibilität der Bilder entspricht die geringere Glaubwürdigkeit des Inhalts nicht. Der Spannungsbogen lässt ebenfalls zu wünschen übrig, denn die Geschichte lässt die Figuren durch die Handlung vagabundieren, bis sie nicht mehr gebraucht werden.

    Fazit: Der in 3D gedrehte Sci-Fi-Thriller überzeugt auf der visuellen Ebene und hat spannende Momente, schwächelt aber in der inhaltlichen Konstruktion.
  • In Chris Goraks effektsattem Invasionsthriller ist Moskau auch außerirdischen Lebensformen eine Reise wert.

    Der ungewöhnliche Kriegsschauplatz, für extraterrestrische Aggressoren sonst nahezu exklusiv amerikanisches Territorium, ist Produzent Timur Bekmambetov geschuldet, der nach “Wächter der Nacht” und “Wächter des Tages” Moskau auch hier zu einer zentralen Attraktion macht. Die Möglichkeit, den Roten Platz, das Kaufhaus GUM und andere Besuchermagneten sehen zu können, wie das keinem Touristen je möglich wäre, ist ein Privileg, das “Darkest Hour” in vielen eindrucksvollen Sequenzen anbietet. Menschenleer, mit verlassenen Autos, die Verkehrsadern verstopfen, und abgestürzten Flugzeugen, die sich in Einkaufszentren bohren, zeigt sich Moskau – nach einem Prolog, in dem zwei junge Amerikaner (Emile Hirsch, Max Minghella) zur Präsentation ihrer Geschäftsidee einfliegen und kurz darauf von einem Rivalen abgezockt werden.

    Wirtschaftlich sei Russland Kriegsgebiet, rechtfertigt sich der Ideendieb, bevor diese Aussage auch allgemeingültig wird. In dieser Phase bedient der zweite Spielfilm von Chris Gorak, der in “Right at Your Door” bereits eine amerikanische Metropole im Chaos beobachtete, Vorurteile über den rechtsfreien Raum Russland, die dann von positiven Klischees ersetzt werden, wenn Russen Tapferkeit und Heimatliebe deklamieren und ihr Leben auch für amerikanische Besucher einsetzen. Diese Möglichkeit, die alte Ost-West-Kluft zu überwinden, wird nach etwa 25 Minuten eingeleitet. Dann nämlich wechselt der bis jetzt eher entspannte Film die Tonart, fallen außerirdische Invasoren vom Himmel, die in kürzester Zeit flächendeckend den Tod bringen.

    Hirsch, Minghella, zwei US-Girls und wechselnde russische Begleiter kämpfen sich fortan durch ein dramaturgisch holpriges Drehbuch bis zu einem Atom-U-Boot in der Moskwa. Auf der Strecke bleiben mitunter Dialoge und einige Darstellerleistungen wie auch eine Auflösung der längst globalen Bedrohung, die offensichtlich einer Fortsetzung in Auftrag gestellt wird. Spektakulär sind jedoch die Digitaltricks, die die eigentlich unsichtbaren Aliens begleiten, die sich nur durch elektromagnetische Impulse, Aktivierung elektronischer Geräte und durch subtile optische Verzerrungen verraten, in der Attacke aber mit tentakelähnlichen Elektroblitzen sichtbar werden. Neben Moskaus Attraktionen bringen also Effekte “Darkest Hour” und damit wohl auch die Augen der vorwiegend männlichen Zielgruppe zum Leuchten.

    kob.
  • Halbgares Invasionsfilmchen mit hanebüchener Geschichte, 08/15-Charakteren und einem Ende, das eigentlich keines ist. Eine Enttäuschung.
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Darsteller und Crew

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