Dämon (1997)

Originaltitel: Fallen
Dämon Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Dämon: Düsterer Thriller im Spannungsfeld zwischen Copmovie und übernatürlichem Horror.

Detective Hobbes hat einen psychopathischen Serienkiller zur Strecke gebracht und wohnt dessen Hinrichtung in der Gaskammer bei. Sein Körper mag dabei sterben, nicht aber sein böser Geist, der auf einen anderen Menschen übergeht und diesen nun als Mordinstrument nutzt. Hobbes steht vor einem Rätsel – er kann nicht ahnen, daß der Urdämon Azazel ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm spielt.

Der hochdekorierte Detective John Hobbes hat endlich einen langgesuchten Serienkiller zur Strecke gebracht. Doch obwohl er dessen Hinrichtung in der Gaskammer beiwohnt, scheint lediglich die körperliche Hülle des Massenmörders zu sterben. Denn dessen böser Geist lebt in anderen Menschen wieder auf und mordet mit ihnen als Instrument weiter. Hobbes steht vor einem Rästel. Als er schließlich dahinterkommt, daß der Urdämon Azazel ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel mit ihm treibt, schwebt er bereits selbst in akuter Lebensgefahr.

Nach der Hinrichtung in der Gaskammer geht der böse Geist eins psychopathischen Serienkillers auf einen anderen Menscehn über, der fortan als Mordinstrument mißbraucht wird. Düsterer Thriller im Spannungsfeld zwischen Copmovie und übernatürlichem Horror.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • “Sieben” hat mit “Fallen” einen würdigen Nachfolger gefunden. Er mag eine Spur weniger visionär sein in seiner visuellen Umsetzung der Hölle auf Erden und sich nicht ganz so sehr delektieren an der eigenen Bösartigkeit und Düsternis, aber Denzel Washingtons Katz-und-Maus-Spiel mit dem personifizierten Bösen verfügt über ausreichend Finten, Einfälle und abgründige Wendungen, um mit David Finchers infernalischem Thriller mithalten zu können. Obendrein kann dieser Polizei-Schocker in der astreinen Tradition von Filmen wie “Das Omen” oder “Der Exorzist” mit einem Überraschungs-Showdown aufwarten, der selbst “Die üblichen Verdächtigen” neidisch machen sollte.

    “Habe ich Ihnen schon die Geschichte erzählt, wie ich beinahe umgebracht worden wäre?” Mit diesen Worten aus dem Off, begleitet von Bildern von Denzel Washington in der Rolle des Detective John Hobbes, der sich in einem verlassenen Waldstück in Krämpfen auf dem Boden windet, beginnt “Fallen” und packt sein Publikum damit schon in der ersten Szene an der Kehle. Der Griff wird nicht mehr gelockert. In einer einzigen langen Rückblende erzählt dieser verstörend unheimliche Thriller seine mit biblischen Elementen verbrämte Teufelsstory, in der es zum ungleichen Zweikampf zwischen einem rechtschaffenen, aber von Zweifeln geplagten Polizisten und einem heidnischen Naturdämon namens Azazel kommt.

    Zunächst steht aber die Hinrichtung eines von Hobbes zur Strecke gebrachten Serienmörders (von Elias Koteas aus “Crash” mit hemmungloser Lust am Overacting als augenrollender Psycho auf den Punkt gebracht) im Mittelpunkt. Wenn er, den Stones-Klassiker “Time Is on My Side” trällernd, in der Gaskammer sein Leben aushaucht, dann meint das Drehbuch von Nicholas Kazan das durchaus wörtlich. Mit subjektiver Kamera und verzerrtem Objektiv folgt Regisseur Gregory Hoblit der aus dem Körper des Toten entweichenden Seele und zeigt, wie sie sich einen neuen Gastkörper sucht. Vom Geist Azazel besessen, der sich durch bloßes Handauflegen übertragen läßt, werden die Menschen buchstäblich zur Marionette in dessen blutigem Spiel – ein recht genialer, von Jack Sholders “The Hidden – Das Böse” aus dem Jahr 1988 entliehener Kunstgriff, mit dem für atemlose Spannung gesorgt wird, wenn Azazel in einer Art humizidalem Staffellauf seelenruhig Opfer verfolgt, die atemlos um ihr Leben rennen. Die Szene, in der Denzel Washington seinem übermächtigen Gegenspieler nach einer Reihe raffinierter Rätsel und nicht minder trickreicher Morde auf die Schliche kommt, als der durch eine Reihe willkürlich gewählter Passanten zu ihm spricht, will in diesem Jahr in Sachen Terror erst einmal überboten werden. Seinen Feind kennen, heißt in diesem Fall nicht, daß man ihn besiegen kann. Azazel erhöht den Einsatz und hält Einzug im Zuhause des rechtschaffenen Polizisten. Zum Äußersten getrieben, entscheidet sich der gefallene Engel Hobbes zu einer Verzweiflungstat in einer einsamen Waldhütte, in der sich Hase und Fuchs gute Nacht sagen.

    Die Auflösung, ebenso simpel wie genial, darf nicht verraten werden. Sie ist das Kernstück dieses diabolischen Stück Spannungskinos, in dem alles vorangegangene – die schwerfällige Symbolik, Denzel Washingtons herrlich aufrechte Eindringlichkeit, die Diskussionen über Gut und Böse – zur bloßen Finte erklärt wird. Da erinnert “Fallen” an “The Game” oder “Scream – Schrei!”, die alles daran setzen, einem Publikum, das schon alles gesehen hat, immer noch einen postmodernen Schritt voraus zu sein. Bei “Fallen”, von Gregory Hoblit ähnlich kalt entschlossen, aber mit etwas mehr Finesse inszeniert als sein Erstling “Zwielicht”, wirkt das Ende allerdings nicht beliebig angetackert, sondern ist seine einzige raison d’être. Und wenn die Kinolichter angehen, wird man wohl die Leistung der Darsteller – neben Washington überzeugen John Goodman, Donald Sutherland und eine etwas unterbeschäftige Embeth Davidtz mit routinierten Auftritten – anerkennen, reden wird man aber über den Schluß, und man wird dem Teufel etwas Sympathie entgegenbringen. ts.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Backkatalog-Neuheiten von Warner im September 2012

    Warner Home Video wird ihren Blu-ray-Backkatalog am 21. September 2012 um vier Titel erweitern. In dem Horrordrama “Die Königin der Verdammten” sind Aaliyah und Stuart Townsend in den Hauptrollen zu sehen. Die Blu-ray bietet mit einem Audiokommentar, Dokumentationen, entfernte Szenen, ein Musikvideo sowie den Trailer ein gut abgerundetes Angebot an Bonusmaterial. Der Thriller “Dämon” mit Denzel Washington, Donald Sutherland...

  • Techno-Thriller "Daemon" bei Paramount

    Bei Paramount wird der Techno-Thriller “Daemon” entwickelt, der auf dem gleichnamigen Roman von Daniel Suarez basiert. Der Roman soll erst im Januar nächsten Jahres erscheinen und handelt von einem Computerspiel-Designer, der vor seinem Tod ein Programm entwickelt hat, das die Menschheit bekämpft. Als Drehbuchautoren sind Walter Parkes (“Sneakers – Die Lautlosen”) und David DiGilio (“Antarctica: Gefangen im Eis”) an...

  • Internet-Thriller "Daemon" nach Roman von Daniel Suarez

    Der Roman “Daemon” von Daniel Suarez wird bei Paramount verfilmt. Der Internet-Thriller handelt von einem Computerspiel-Entwickler, der vor seinem Tod ein Programm erfunden hat, das die Menschheit bekämpft. Es ist ein so genannter Daemon, ein Computerprogramm, das ohne unmittelbare menschliche Kontrolle läuft. Produziert wird das Projekt von Walter Parkes und Laurie MacDonald.

  • Anthony Hopkins wird wieder böse

    In dem Thriller "Fracture" liefert sich Anthony Hopkins als Verbrecher ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Staatsanwalt.

Kommentare