Da geht noch was (2013)

Da geht noch was Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Da geht noch was: Intelligente Vater-Sohn-Komödie mit Publikumsliebling Florian David Fitz und Henry Hübchen, die unfreiwillig zueinander finden müssen.

Seit Jahren liegen sich Conrad und sein Vater Carl in den Haaren. Der Senior ist ein überlauniger Patriarch, der an allem und jedem etwas auszusetzen hat. Enkel Jonas sieht die seltenen Besuche bei ihm pragmatisch: Er lässt sich die gute Laune vom Papa bezahlen. Da überrascht die Mutter mit Neuigkeiten – sie hat den Gatten nach 40-jähriger Ehe verlassen und bittet Conrad um einen Botengang zum Ex-Mann – mit ungeahnten Folgen. Denn Carl stürzt in den leeren Pool und verletzt sich. Conrad und Jonas müssen bei Carl einziehen. Alptraum oder die Chance für einen Neuanfang?

Eine Familie muss sich zusammenraufen, nachdem der alleinstehende Patriarch sich bei einem Sturz in den Pool verletzt. Pointiert geschriebene, gut besetzte und gespielte Komödie von Regiedebütant Holger Haase um eine dysfunktionale Familie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Unfall zwingt Großvater, Vater und Sohn zum ersten Mal unter ein Dach. Ihre Beziehungen sind verfahren, aber die Lage ist nicht völlig hoffnungslos, wie die deutsche Komödie "Da geht noch was" im Titel andeutet. Und es geht für die Drei vielleicht auch noch was bei ihren vergrämten Traumfrauen. Das Kinodebüt von Regisseur Holger Haase spiegelt seine eigenen Erfahrungen als Sohn, dessen Eltern sich im Rentenalter trennten. Die Schmunzelkomödie bietet eher durchschnittliche Unterhaltung, denn sie verwendet viele bekannte Motive, denen sie nichts wesentlich Neues hinzufügt.

    Als Kind litt Conrad unter der Spaßfeindlichkeit des Vaters, einem Gewerkschafter alter Schule. Seiner eigenen Familie will er viel mehr Lebensqualität bieten – dabei hat er Jonas schon vor Jahren ins Internat abgeschoben. Erst als er bemerkt, wie gut sich Carl und Jonas verstehen, beginnt er, sich zu hinterfragen. Die Geschichte illustriert die glücklich machende Weisheit, dass Familie zwar lästig sein kann, aber eben eine Herzensangelegenheit wie keine andere bleibt.

    Henry Hübchen spielt Carl als richtigen Macho und Kotzbrocken, der nicht um die Sympathien seiner Umgebung buhlt. Das macht den Alten zum markanten, auch komödiantisch ergiebigen Typen. Conrad aber könnte auch von anderen Darstellern so gespielt werden wie Florian David Fitz es tut – man hat diesen schon in besseren Rollen gesehen. Uninspirierter Slapstick und eine zur Schau getragene Leidensmiene verleihen Conrad keinen unverwechselbaren Charakter. Auch zünden nicht alle Witze, aber der latente Charme der Geschichte ergibt immer wieder richtig gute Momente. So gibt Opa Carl seinem Enkel einen brauchbaren Tipp, wie er bei Kim Eindruck schinden kann: "Du musst nur etwas teilen mit ihr, was du ganz toll findest."

    Carl, Conrad und Jonas versuchen ihr Glück beim anderen Geschlecht in Situationen, die normalerweise positiv ausgehen. Aber der Film spielt mit solchen Erwartungen, indem er einen holprigen Kurs mit Zwischenkomplikationen fährt. Das jedoch beeinträchtigt wiederum den Spannungsbogen und zieht die Geschichte in die Länge.

    Fazit: Die konfliktreiche Drei-Generationen-Familienkomödie "Da geht noch was" bietet ein zwar sympathisches, aber auch konventionelles Vergnügen ohne große Überraschungen.
  • Das Verhältnis von Conrad (Florian David Fitz) zu seinem Vater Carl (Henry Hübchen) war noch nie besonders gut. Als Kind wünschte sich Conrad eine Welt wie in der Werbung, mit fröhlichen, freundlichen Menschen. Das Gegenteil hatte er zuhause, mit einem tyrannischen Vater, der vom Sohn immer nur Leistung forderte. Zwar hat Conrad als Erfinder der “Flüsterschublade” längst ein Vermögen gemacht und eine eigene Familie gegründet. Doch das Verhältnis zu seinem Erzeuger hat sich nicht gebessert. “Bohnenstange” nennt der Conrads Gattin, die taffe Geschäftsfrau Tamara (Thekla Reuten), “Eierkopf” den pubertierenden Enkel Jonas (Marius Haas). Conrad fällt aus allen Wolken, als er erfährt, dass die Mutter Haus und Gatten nach 40-jähriger Ehe verlassen hat und Conrad um einen Botengang zum Ex-Mann bittet – mit ungeahnten Folgen. Denn Carl ertrinkt nicht nur in Bierdosen und Selbstmitleid, er verletzt sich auch beim Sturz in den leeren Pool. Conrad und Jonas, eigentlich auf dem Weg in den Urlaub, müssen bei Carl einziehen. Das kann nur ultrakomische Folgen haben …?Die kurzweilige Generationen-Komödie ist beste Unterhaltung, mit spritzigem Wortwitz ist v. a. Henry Hübchen in seinem Element, wenn es um die Frage geht: Opa, Vater, Sohn unter einem Dach – Albtraum oder die Chance auf einen Neuanfang Seine Familie kann man sich nicht aussuchen, aber “Da geht noch was!”

    Fazit: Lustiges, zu Herzen gehendes Plädoyer für alle, die sich manchmal die liebe Verwandtschaft sonstwohin wünschen.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • "Da geht noch was!": Erste Trailer zur Komödie mit Florian David Fitz

    Die Komödie "Da geht noch was!" wendet sich an alle, die sich insgeheim wünschen, die liebe Verwandtschaft manchmal auf den Mond schießen zu können. Nun sind gleich zwei Teaser Trailer eingetroffen, die Florian David Fitz und Henry Hübchen im Schlagabtausch als kauziges Vater-Sohn-Gespann zeigen. Viel Spaß damit!

  • Komödie "Da geht noch was" mit Florian David Fitz

    Constantin bringt im nächsten Jahr die neue Kinokomödie “Da geht noch was” mit Florian David Fitz in die Kino. Der Star aus “Vincent will Meer”, als nächstes in der Komödie “Jesus liebt mich” in den Kinos zu sehen, spielt darin den erwachsenen Sohn Conrad, der die Besuche bei seinen Eltern auf ein absolutes Minimum beschränkt. Sein Vater Carl ist ein mürrischer alter Knochen, der kein gutes Haar an seinem Sohn...

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