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Contraband (2012)

Contraband Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Contraband: Spannendes Kriminaldrama mit Mark Wahlberg als ehemaliger Kompetenzschmuggler, der für einen Coup und das Leben seines Schwagers ins alte, riskante Geschäft zurückkehrt.

Bevor Chris Farraday heiratete und bürgerlich wurde, war er die Schmugglerlegende von New Orleans. Eine Rückkehr ins lukrative, aber riskante Business lehnte er immer ab, bis sein Schwager hohe Schulden bei dem Psychopathen Briggs macht. Um sie zu begleichen und das Leben des Verwandten zu retten, lässt sich Farraday auf eine Schmuggelfahrt nach Panama ein. Er ahnt nicht, dass er manipuliert, in eine blutige Schießerei verwickelt und in eine Lage gebracht werden wird, die auch für Frau und Kinder extrem bedrohlich ist.

Ein ehemaliger Kompetenzschmuggler kehrt für einen Coup und das Leben seines Schwagers ins alte, riskante Geschäft zurück. Spannendes Kriminaldrama mit Mark Wahlberg und kompetent realisiertes Remake des isländischen Films “Reykjavik – Rotterdam”.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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    Seitdem Chris Farraday eine Familie gegründet hat und sesshaft geworden ist, hat er sich von seiner Karriere als Schmuggler verabschiedet. Keine krummen Geschäfte mehr, das hat er sich selbst geschworen. Doch dann gerät sein Schwager, ein junger Hitzkopf, in Drogengeschäfte und wird von seinen "Geschäftspartnern" bedroht. Um Andy zu retten, beschließt Chris, noch eine letzte Schmugglertour zu unternehmen. Während er mit ehemaligen Kollegen auf einem Schiff anheuert, um in Panama einen großen Coup zu landen, gerät seine Familie in die Schusslinie der Dealer. Und Chris weiß nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Noch 2008 spielte Regisseur Baltasar Kormákur selbst die Hauptrolle in dem isländischen Original REJKJAVIK - ROTTERDAM. In diesem US-Remake nun inszeniert er Hauptdarsteller Mark Wahlberg in einem spannenden Krimi-Drama, in dem sich schnelle Action und intensive Dialogszenen gekonnt miteinander vermischen. Die mitreißende Musik, rasante Schnitte und der überraschende Clou am Ende des Films erschaffen gelungene Kino-Unterhaltung, bei der man von Anfang an mitfiebert.

    Jurybegründung:

    2008 erregte die isländische Filmproduktion REYKJAVIK - ROTTERDAM: TÖDLICHE LIEFERUNG mit dem isländischen Star Baltasar Kormákur in der Hauptrolle weltweites Aufsehen.
    Kormakur gelang nun ein Hollywood-Remake des Stoffes unter eigener Regie. Statt Alkoholschmuggel zwischen Reykjavik und Rotterdam geht es nun aber um Schmuggelgeschäfte zwischen New Orleans und Panama. Einer der führenden Figuren in diesem illegalen Handel, vor allem mit Drogen, war Chris Farraday, der sich aber schon seit einigen Jahren in ein vom Gesetz anerkanntes Berufsleben zurückgezogen hat und das Leben mit einer schönen Frau und zwei Kindern genießt. Unglücklicherweise lässt sich sein Schwager auf ein Drogengeschäft ein, was dank seiner jugendlichen Unerfahrenheit prompt scheitert. Und nun muss Chris dafür gerade stehen und selbst noch einmal auf Schmuggeltour nach Panama gehen.
    Mit Mark Wahlberg, Kate Beckinsale und Ben Foster kann der Film eine imposante Besetzung aufweisen, wobei Ben Foster eindrucksvoll die Entwicklung von Farradays bestem und jederzeit hilfsbereitem Freund zum verwahrlosten und skrupellosen Gangster überzeugend zeigt. Eine hervorragende Kamera präsentiert uns mit schönen Bildern die Schauplätze in New Orleans und Panama. Das Drehbuch liefert eine Reihe von überraschenden Wendungen in der actionreichen Geschichte um Loyalität, Verrat und Moral, wobei aber auf den langen Schiffsfahrten nach und von Panama der Spannungsbogen doch einige Male ein wenig durchhängt.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Rasant inszeniertes Remake eines europäischen Thrillers im Schmuggler-Milieu, das sich bald aber zunehmend in seinem Plot verheddert.
  • Mit Mark Wahlberg als Star und einem Kriminaldrama über eine gefährliche Schmuggeloperation landet Baltasar Kormákur einen veritablen Überraschungshit.

    Elf Jahre nach seinem Regiedebüt “101 Reykjavik” wandelt das isländische Multitalent auf den Spuren Renny Harlins, eroberte die Spitze der US-Kinocharts. Ein unerwarteter, aber verdienter Erfolg, erweist sich “Contraband” doch als Entertainment über dem Durchschnitt vergleichbarer Genreprodukte. In Óskar Jónassons “Reykjavik-Rotterdam: Tödliche Lieferung” (2008), trotz einiger Veränderungen die Plotfolie für Kormákurs dritten englischsprachigen Film, spielte der Isländer noch selbst die Hauptrolle.

    Im Remake, am nun amerikanischen Schauplatz, übernimmt Mark Wahlberg den Part von Chris Farraday, einem ehemaligen Schmugglerkönig von New Orleans, der sein jetzt bürgerliches Leben mit Frau (Kate Beckinsale) und Kindern riskieren muss, um ein Familienmitglied vor der Bestrafung eines Gangsters zu retten. Briggs (Giovanni Ribisi), ein aggressiver Psychopath mit Gehirnschwund, fordert 750.000 Dollar, andernfalls landet Farradays junger Schwager nach einer gescheiterten Schmuggelaktion im Sarg. Um das Geld aufzutreiben, kehrt Farraday in das riskante Geschäft zurück, überlässt den Schutz seiner Familie seinem besten Freund, mit dem Ben Foster, Veteran in der Rollennische unberechenbar und durchgeknallt, zunächst ungewohnte Sympathiewerte erzielt. Mit einigen Freunden fährt Farraday als Crewmitglied eines Güterschiffs nach Panama, um Falschgeld im Wert von mehreren Millionen Dollar zurück in die USA zu schmuggeln.

    Bevor der clevere Planer dort unter Lebensgefahr improvisieren muss und in einen blutigen Shootout verwickelt wird, serviert “Contraband” nur kleine Actionportionen. Stärker akzentuiert wird in der ganzen Laufzeit kontinuierliche Spannungserzeugung durch Zeitdruck und vielfältige Krisenherde auf dem Schiff, in Panama und in New Orleans. Nicht alles ergibt Sinn, wird schlüssig beantwortet, trotzdem wickelt das Drehbuch die Geschichte samt ihrer Wendungen weitgehend plausibel und durchgehend unterhaltsam ab, platziert am Ende auch einen Gag um ein Gemälde von Jackson Pollock, der vielleicht nicht subtil, dafür aber wirklich witzig ist. Nicht einmal mit Spätpubertätstoleranz zu ertragen ist allerdings der chronische Chaosstifter, der dumme Schwager, während Wahlberg überzeugend Autorität vermittelt und Ribisi sich mit lustvoller Überzeichnung um Aufnahme in die Crazy Hall of Fame bewirbt. kob.
  • Nach seiner Hauptrolle im flott inszenierten isländischen Krimi "Reykjavik – Rotterdam" übernahm Baltasar Kormákur nun im glatten US-Remake "Contraband" die Regie. Zwar handelt es sich nicht um das erste amerikanische Werk des Multitalents, dessen Handschrift eher schräge Tragikomödien wie "Die kalte See" oder "101 Reykjavik" auszeichnet. Doch mit seiner ersten Großproduktion beschreitet er den derzeit kommerziellen Weg vieler skandinavischer Filmemacher.

    Für das Drehbuch des Originals "Reykjavik – Rotterdam" von 2008 zeigte sich überraschenderweise Arnaldur Indridason mitverantwortlich, dessen psychologische Polizeiromane auch bei uns eine große Fangemeinde besitzen. Die Verbindung zwischen diesen Filmen liegt im Umstand, dass Baltasar Kormákur 2006 mit "Jar City" ("Die Tote aus Nordermoor") dessen ersten Roman um den hartnäckigen Ermittler Erlendur erfolgreich adaptierte und Hauptdarsteller Ingvar Eggbert Sigurdasson, der in fast jedem zweiten isländischen Film auftaucht, an Komákurs Seite in "Reykjavik – Rotterdam" spielte. Die isländische Filmszene erweist sich als großes Dorf, in dem man unweigerlich auf die stets gleichen Namen trifft.

    Nun handelt es sich bei Òskar Jónassons Urversion, Islands Vorschlag für den Auslandsoscar 2010, wahrlich um kein Meisterwerk, aber durchaus um einen temporeich inszenierten kleinen Actionthriller über einen unfreiwilligen Schmuggler in Nöten, der bei einer kriminellen Mission von einer Zwickmühle in die nächste gerät. Derweil wird seine Frau zu Hause von seinem durchgeknallten Auftraggeber attackiert. Die Story auf Tarantinos Spuren erweist sich alles andere als glaubwürdig, aber das fällt bei der absurden Aneinanderreihung von Cliffhangern kaum ins Gewicht.

    Im US-Remake "Contraband" muss aber wie gewohnt alles viel aufwändiger und größer ausfallen. Das fängt schon damit an, dass die Länge von 88 auf 109 Minuten ausgedehnt wurde, ohne dass das Drehbuch mit merklich neuen Einfällen aufwarten kann. Den zahlreichen Stars von Mark Wahlberg über Kate Beckinsale oder dem auf lateinamerikanische Drogenschmuggler festgelegten Diego Luna bis zum miserabel synchronisierten Giovanni Ribisi als Gangsterboss soll mehr Raum zur Entfaltung und psychologischen Vertiefung ihrer Rollen verliehen werden. Doch damit stellt man gleichsam nur die Handlungsungereimtheiten aus, so dass nebenbei das Timing ins Schlingern gerät. Leider ging der groteske Humor bei der Übertragung auf amerikanische Verhältnisse ebenso weitgehend verloren.

    Glücklicherweise besitzt der Thriller durchaus visuelle Qualitäten, da Kómakur die Hafen- und Dockatmosphäre des Drehorts Louisiana sowie den Schiffsalltag glaubwürdig einfing. Man erkennt, dass er sich, auch dank der Vorarbeit als Produzent des Originals, mit den maritimen Gegebenheiten auskennt, was die professionelle Kameraarbeit noch unterstützt. Daneben wartet das Drehbuch besonders gegen Ende mit einigen überraschenden Wendungen auf, so dass eine halbwegs unterhaltsame Mischung aus Familiendrama und Actionthriller garantiert wird. Obwohl Komárkur das Gegenteil behauptet, können sich Kenner des mit deutschen Geldern co-finanzierten Originals allerdings das Remake sparen - es bleibt bei einem Star bestückten Déjà-vu.

    Fazit: "Contraband" erweist sich als zerdehntes Schmugglerdrama mit einem so wendungsreichen wie konstruierten Plot.
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Darsteller und Crew

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