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Constantine (2005)

Constantine Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
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Filmhandlung und Hintergrund

Constantine: Adaption des populären Comic "Hellblazer" mit Keanu Reeves als übernatürlichen Helden.

Als Mann, der sich mit paranormalen Aktivitäten zwischen Himmel und Hölle aus eigener Erfahrung bestens auskennt, ist Detektiv John Constantine (Keanu Reeves) genau der Richtige, um gemeinsam mit der Polizistin Angela Dodson (Rachel Weisz) nach deren auf mysteriöse Weise verschwundener Zwillingsschwester Isabel (auch Weisz) zu fahnden. In der dämonischen Unterwelt von Los Angeles ebenso wie ein paar Etagen darüber erlebt man Abenteuer mit jenseitigen Unholden und stößt auf eine Verschwörung zur Errichtung höllischer Zustände oberhalb der Grasnarbe.

Zur Abwechslung tränkt auch mal beißende Ironie einen weiteren mit Effekten bis zum Stehkragen hochgerüsteten Hollywood-Ausflug in die schönen neuen CGI-Comicwelten, diesmal basierend auf dem DC/Vertigo-Produkt “Hellblazer”. Videoclip-Designer Francis Lawrence gibt sein Regiedebüt.

Der Okkultist John Constantine möchte gemeinsam mit der Polizistin Angela Dodson den mysteriösen Selbstmord ihrer Zwillingsschwester aufklären. Die Nachforschungen führen die beiden in die von Dämonen und Engeln bevölkerte “Unterwelt” von Los Angeles, wo sie sich in eine Abfolge von übernatürlichen Ereignissen verstricken.

Exorzist Constantine hat einen verantwortungsvollen Job. Mit seinen Teufelsaustreibungen bewahrt er das fragile Kräftegleichgewicht zwischen Satan und Gott, die um die Seelen der Menschen streiten. Als ihn die Polizistin Angela bittet, ihr bei der Aufklärung des Rätsels um den Selbstmord ihrer Zwillingsschwester zu helfen, lässt sich der abgewrackte Seelenretter nur widerwillig darauf ein. Bald wird klar, dass die Menschheit an einem Wendepunkt angelangt ist. Wie es weitergeht, bestimmt Constantine – ob er will oder nicht.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (5)

Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Wer noch nicht weiß, daß L.A. mitten zwischen Himmel und Hölle liegt, sollte sich diese coole Verfilmung eines Kultcomics nicht entgehen lassen. Action, Special-Effects, Horror und temporeiche Spannung gibts sozusagen gratis. Jurybegründung: Keanu Reeves als Höllengänger John Constantine ist eine verlorene Seele, die sich nur durch ein unvorstellbar großes Opfer aus ihrem verdammten Erdendasein befreien könnte. Die Hölle hat für den wiedergekehrten Selbstmörder keine richtigen Schrecken mehr, der Teufel ist ihm ein fairer Geschäftspartner. Der Himmel kann warten, das Böse hat nur einen milden Schrecken. Los Angeles, so heruntergekommen wie der Film es konsequent in Szene setzt, ist das Zwischenreich, das Fegefeuer. Und das ist ein Hauptproblem des überlegt gestylten okkulten Fantasy-Thrillers: Der Held ist cool, zu cool, zu unbeteiligt, um richtig mitzureißen. Der erste Exorzismus überrascht noch und auch das erste Wasserbad, ebenso der erste Fliegenschwarm-Dämon und die ersten Höllenbilder in ihrer mittelalterlichen Ästhetik. Die Spezialeffekte halten aber oft nicht mit den psychologischen Dimensionen mit und wirken dann illustrativ. Die Unverwundbarkeit des Helden und seine nur milde Verzweiflung bringen die Zuschauer zusehends auf Distanz. Alles ist möglich, längst nicht alles ist zwingend, in diesem Freiraum operiert das wilde Geschehen in geübten Genremustern. Das ergibt eine respektable und gelegentlich witzig-ironische Comicverfilmung, transzendiert jedoch das Genre nicht. Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Wieder einmal ist eine Comicverfilmung fällig, und es werden dazu die bekannten Zutaten verwendet, schön gerührt, nicht geschüttelt. Vorlage ist die Serie “Hellblazer”, erschienen bei Vertigo/DC Comics, die uns zeigt, dass die Welt, wie wir sie kennen, wesentlich mehr zu bieten hat als das menschliche Auge wahrnimmt: Engel und Dämonen tragen Los Angeles allerlei wilde Gefechte aus, der Held mittendrin jedoch ist Keanu Reeves, ganz so, als hätte er die “Matrix” nie verlassen. Er gibt den altvertrauten Zyniker ganz in Schwarz, der als einziger das Böse sehen kann und es bekämpft, und der seinen Fans dabei sicherlich viel Freude bereitet.

    Die Stadt der Engel macht ihrem Namen alle Ehre in “Constantine”, denn Engel trifft man dort in jedem Supermarkt, jedenfalls wenn man Keanu Reeves zur Seite hat. Mit seinen Augen kann man sie erkennen, denn Reeves ist ein Teufelsaustreiber, ein Dämonentöter, ein Exorzist. Er erfüllt alle jene Begriffe, die man aus anderen Filmen des Horror-Genres kennt, katholisch oder nicht. Allerdings ist der Mann hier kein Priester, sondern nennt sich John Constantine (man beachte die Initialen), und hat es sich zur Aufgabe gemacht, wenigstens in Los Angeles für himmlische Ordnung zu sorgen. Er ist einmal gestorben und wurde ins Leben zurückgerufen, seitdem kann er die Wesen aus der Welt der Toten sehen und sie wenn nötig erst verprügeln, dann zurück in die Hölle schicken.

    Das macht er mit der üblichen Lässigkeit, die man an Keanu Reeves schätzt, hier verbrämt mit einer Spur von Melancholie und stets mit einer brennenden Zigarette in der Hand – eine schlechte Gewohnheit, für die ein ganzer Handlungsstrang herhalten muss. In der Stadt, durch die er uns führt, sind Zigaretten allerdings bitter nötig, denn sie ist verwahrlost und düster, als wären dem Film die hellen Farben abhanden gekommen und nur blaue und graue Töne übrig. Constantine treibt sich darin herum mit der Ungeduld des Profis, dem die Normalbevölkerung auf die Nerven geht, denn er selbst hat nur seltsame Bekanntschaften: Händler mit so geheimnisvollen Waren wie Drachenatem, Geisterbeschwörer aus den Sümpfen des Südens, oder auch den Erzengel Gabriel, mit großartiger Flügelspannweite dargestellt von Tilda Swinton.

    Allmählich verwickelt Constantine sich in einen Kriminalfall, bei dem er die Polizistin Angela kennenlernt. Widerstrebend beginnt er sie zu schätzen und zeigt ihr all die Dinge, die er sieht und weiß. Mit Hilfe Angelas kann er den Übergriff des Bösen noch einmal von L.A. abhalten, und dazu wird sogar Satan selbst auf die Leinwand gezwungen. Ein reizender Herr im weißen Anzug übrigens, leider mit einem schlecht erzogenen Sohn. Er gibt dem Film ein augenzwinkerndes Element, das bis dahin stoisch von Reeves okkupiert wurde, der mit seinen trockenen Bemerkungen den okkulten Inhalt immer nah genug an der Realität hält. Eigenwillige Locations und eine schöne Fotografie machen “Constantine” darüber hinaus zu einem Film, der die Begriffe Horror, Comic und Neo-Noir in eine interessante Balance bringt und dem Genrekino dadurch eine schicke neue Note abgewinnt. dok.

Darsteller und Crew

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