Conan (2011)

Originaltitel: Conan the Barbarian
Conan Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Conan: Update des Actionabenteuers, mit dem Arnold Schwarzenegger in den Achtzigerjahren berühmt wurde.

Schon als Kind erfährt Conan Gewalt: Aus dem Bauch seiner sterbenden Mutter gerettet, sieht er seinen Vater Corin vom Barbarenstamm der Cimmerier unter der sadistischen Hand des selben Wüterichs sterben, der seinen ganzen Clan massakrierte: Der finstere Khalar Zym, der mithilfe seiner Hexentochter Marique ein schwarzmagisches Ritual zur Reanimierung seiner verstorbenen Gattin – und Erlangung unmittelbarer Weltherrschaft – anstrebt, wofür er nur noch ein letztes Menschenopfer benötigt. Jahre später schreitet Conan zur wohlverdienten Rache.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Viel martialischer als die Neuauflage des Fantasy-Klassikers aus dem Jahr 1982 kann ein Film nicht beginnen: Conan wird während einer Schlacht geboren, von seinem Vater aus dem Leib seiner strebenden Mutter geschnitten. Damit macht Regisseur Marcus Nispel von der ersten Minute an deutlich, was den Zuschauer erwartet – nämlich ein von kompromissloser Härte geprägter Fantasyfilm. Da werden in schöner Regelmäßigkeit Körperteile abgetrennt und Schädel zertrümmert, und das Blut fließt literweise. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt allerdings wirklich gut gemachte Action zu sehen, auch wenn die hervorragend choreographierten Schwertkämpfe ganz in Stil moderner Actionfilme sehr schnell geschnitten sind.

    Doch genau das war auch das erklärte Ziel der Macher: Sie wollten kein Remake des legendären John-Milius-Films drehen, sondern der Figur des Autors Robert E. Howard ein neues, zeitgemäßes Gesicht geben. Und mit Jason Momoa haben sie tatsächlich einen Hauptdarsteller gefunden, der in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger treten kann. Einen, der zwar nicht ganz so kraftstrotzend wie der steirische Bodybuilder daherkommt, aber dafür umso athletischer und vor allem wesentlich charismatischer. Man merkt, dass der Mann ein richtig guter Schauspieler ist, obwohl er die meisten Dialoge des Films mit markigen One-Linern bestreitet. Auch die Nebenrollen sind anständig besetzt, allen voran Ron Perlman, der mit zerzaustem Bart und wildem Blick einen gestandenen Barbaren abgibt.

    Zeitgemäß ist auch der Look des Films – leider. Denn die digitale Tricktechnik und die 3D-Effekte stehen ein wenig im Kontrast zu der an sich dreckigen, düsteren Welt, die Howard in den 1930er Jahren in seinen „Conan“-Geschichten erschaffen hat. Immerhin bietet der Film ein paar wirklich sehenswerte Schauplätze, angefangen von Conans cimmerischen Heimatdorf bis hin zu Khalar Zyms mächtiger Festung Khor Khalba. Und spätestens jenseits der Optik wird er seiner Vorlage dann absolut gerecht. Die Welt von „Conan“ ist geprägt von Tod und Gewalt, dunkler Magie und geheimnisvollen Ritualen, fiesen Schurken und rücksichtslosen Sklavenhändlern, muskelbepackten Männern und barbusigen Frauen.

    Apropos Frauen: einen Platz als Negativbeispiel im nächsten Gender-Studies-Seminar dürfte „Conan“ bereits sicher haben. Es gibt genau zwei weibliche Figuren im Film, die mehr als einen Satz sagen dürfen. Die eine ist böse und durchtrieben, die andere edel und reinblütig. Die Hure und die Heilige – dazwischen gibt es nichts.

    Aber wer es politisch korrekt mag, sollte sich den Weg ins Kino ohnehin sparen. „Conan“ bietet keinen Tiefgang, dafür aber umso mehr Testosteron. Geradlinige, knallharte Action, packende Schwertkämpfe und einen streckenweise faszinierende Fantasy-Welt: mehr kann man von einem „Conan“-Film auch 2011 eigentlich nicht erwarten.

    Fazit: Brachial, brutal, blutig: „Conan“ ist kein Film für Zartbesaitete oder Freunde anspruchsvoller Unterhaltung – als geradliniger Actionfilm schlägt sich das Barbarenabenteuer aber wirklich gut.
  • Auf dem Schlachtfeld wurde Conan der Barbar geboren, und dort fühlt sich der unerbittliche cimmerische Krieger auch am wohlsten. Seine Mission beginnt als persönlicher Rachefeldzug, verwandelt sich aber bald in eine epische Schlacht gegen gewaltige Rivalen und grausige Monster, als die Völker von Hyboria von einer tyrannischen?übernatürlichen Macht geknechtet werden. Sein praktisch aussichtsloser Kampf ist ihre einzige Hoffnung …

    Der legendärste Barbar aller Zeiten erwacht, nach den Originalvorlagen von Robert E. Howard, in einem kolossalen 3D-Action-Film zu ganz neuem Leben. Über acht Jahrzehnte hat er sich in der Fantasie des Publikums weiterentwickelt – in Filmen, Büchern, Comics, Games, als Spielzeug – doch nie sah man ihn in imposantem 3D fighten!

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