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Butterfly Effect (2004)

Originaltitel: The Butterfly Effect
Butterfly Effect Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Butterfly Effect: Finsterer Sci-Fi-Thriller über einen Mann, der eine Methode entdeckt, mit der er seine düstere Kindheit in der Vergangenheit zum Guten wenden kann.

Als Kind litt Evan Trebom (Ashton Kutcher) unter einer seltsamen Form des Blackout. Seitdem liegen Teile der eigenen Vergangenheit im Dunklen. Eines Tages fragt sich Evan, warum in seinem Leben so viel schief gelaufen ist und seine Jugendfreunde solch traumatisierte Versager sind. Da trifft es sich gut, dass ihm nun im Traum eine geradezu fantastische Möglichkeit erscheint, in die eigene Vergangenheit einzugreifen und sie zu korrigieren.

Eric Bress

Der kleine Evan kann sich nicht an die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben erinnern. Mit sieben Jahren steht er mit einem Schlachtermesser in der Hand vor seiner Mutter, doch er kann sich ebensowenig seine dahingemalte Botschaft “Töte mich, bevor es zu spät ist” erklären. Auf ärztlichen Rat hin protokolliert er fortan alle Ereignisse. Jahre später erwacht Evan davon, genau geträumt zu haben, was er damals niederschrieb. Und er entdeckt eine Methode, die ihm erlaubt, seine Kindheit von allem Übel zu befreien.

Weil Evan als Achtjähriger in der Schule ein blutrünstiges Bild malt, veranlasst dies seine Mutter dazu, ihn psychiatrisch untersuchen zu lassen. Der Doktor, eher ratlos, schlägt dem Kind vor, Tagebuch zu führen, und alles einzutragen, was ihm wesentlich erscheint. Zwölf Jahre später. Der 20-jährige Evan studiert inzwischen Psychologie, als ihn beim Durchblättern seiner alten Notizen plötzlich die Vergangenheit in Form von Kindesmisshandlung, brennenden Hunden und explodierenden Briefkästen wieder einholt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Auswirkungen, die ein kleinstes Ereignis - wie der Flügelschlag eines Schmetterlings - auf die Zukunft haben kann, sind in "The Butterfly Effect" enorm. So werden verschiedene Dimensionen auf einer was-wäre-wenn-Basis durchgespielt.

    Durch immer neue Möglichkeiten bleibt der Film bis zum Ende spannend, nicht jedoch, weil diese Versionen sonderlich originell gestaltet sind. Evan Treborn landet in immer neuen, klischeehaften Welten. Ob sein Mitbewohner nun ein sexbesessener Gothic und Metal - Freak ist, oder ob er sich in der "perfekten" Welt eines Mitglieds einer Studentenverbindung befindet - immer wirkt sein Umfeld phantasielos und schablonenartig gezeichnet. Dies sorgt für Erheiterung. Dass der Film bewusst - oder auch unterbewusst - damit spielt, zeigt sich in phantasievollen, geistreichen Kameraperspektiven und Einstellungsgrößen, die oft dem Habitus ihres Umfeldes gerecht zu werden versuchen. Nicht zuletzt fühlt sich Evan selbst von der Absurdität der sich um ihn herum ergebenden Änderungen verwirrt und in unwirkliche Welten versetzt. Mit einer ironischen Bemerkung erläutert das seine Freundin Kayleigh. Nachdem Evan ihr von einer anderen Version ihrer selbst Berichtet hat, zweifelt sie die Glaubwürdigkeit seiner Geschichte erst an dem Punkt an, an dem er von ihrem Eintritt in die Studentenverbindung erzählt. Die Figuren in "The Butterfly Effect" zeigen die Vielseitigkeit in ihren Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Extremen.

    Die einzige Konstante bildet Evan Trebor. Doch auch dieser wird in einem sehr langen Exposé und vielen Rückblenden von verschiedenen Jungschauspielern dargestellt, die dennoch eine überzeugende Entwicklung der Figur verkörpern können. Als Student Evan Trebor schafft es Ashton Kutcher zu überraschen. Diese etwas düsterere und ernste Rolle passt deutlich besser zu ihm als die "komischen" Besetzungen, beispielsweise in "Ey mann, wo is mein Auto?".

    Auch schmerzhafte Entscheidungen muss Evan verkraften. Er scheint diese mehr aus dem Bauch heraus zu treffen, als durch Vernunft. Immerhin sieht er ein, dass es wohl kaum eine Welt gibt, in der alles perfekt ist. Besonders paradox ist für ihn, dass er zwar als psychisch Labiler gesehen wird, aber eigentlich jeder von seinen Freunden in irgendeiner Zukunft einen Schaden erleidet. Es zeigt sich somit die psychologische Auffassung, dass Menschen größtenteils durch ihre Umwelt geprägt werden und sich nur mit geringen erblichen Einflüssen entwickeln. In den Mittelpunkt des Geschehens wird Evan gestellt, als die Zukunft seiner Freunde stets von ihm abhängt.

    "The Butterfly Effect" greift ein altes Gedankenspiel auf. Die Dramaturgie des Films setzt auf die Annahme, dass das Spiel mit verschiedenen Versionen einer Geschichte den Zuschauer fesselt und immer neue Spannung schafft. Die Rechnung geht auf - der Film weiß, wo er schocken muss und wo er immer wieder neue Reize setzen kann. Hinter der Spannung bleiben einige plumpe und unlogische Storyelemente zurück. Viele Bilder sind kopiert, nicht etwa zitiert, und damit degradiert sich "The Butterfly Effect" leider in die B-Liga zurück. Dennoch bietet der Gesamtfilm einen spannenden Kinoabend.

    Fazit: Ein spannender Thriller, der zwar nichts Neues bietet, aber dennoch nicht altbacken wirkt.
  • Ashton Kutcher (“Voll verheiratet!”) mag auf die Magengegend unzähliger Teeniemädchen (und seiner Lebensgefährtin Demi Moore) einen unbestreitbaren Schmetterlingseffekt ausüben, doch seine erste “ernsthafte” Rolle könnte so manchen veranlassen, sich den Bauch vor (unbeabsichtigtem) Lachen zu halten. Dabei hat der mit dem üblich hanebüchenen Science-Fiction-Element versehene psychologische Thriller der beiden “Final Destination 2″-Autoren durchaus eine packend-verstörende “Was wäre wenn?”-Story vorzuweisen, die (teils erstaunlich effektiv) Tabuthemen wie Pädophilie, Kindermord, Tierquälerei und Gefängnismissbrauch anschneidet. Doch letztlich wird die Dramatik von der unfreiwilligen Komik untergraben und echte Hitchancen werden somit verschenkt.

    Wie bei ihrem gemeinsamen Indiefilm-Regiedebüt “Blunt” übernahmen die beiden Ko-Skripter Eric Bress und J. Mackye Gruber die Inszenierung in Teamarbeit. Sie führen ihren Protagonisten Evan Treborn im Alter von acht Jahren ein, als er von seiner Mutter zur Untersuchung beim Psychiater gebracht wird, nachdem er in der Schule ein schockierendes Bild gemalt hat, aber behauptet, sich an nichts zu erinnern. Als Therapiemaßnahme beginnt der Junge Tagebücher zu führen, in denen er Kindheitserlebnisse mit seiner besten Freundin Kayleigh, ihrem aggressiven Bruder Tommy und dem dicklichen Muttersöhnchen Lenny einträgt. Dabei gelingt es den Filmemachern, diese Phase (die in späteren Rückblenden detailliert wird) mit einem gewissen eindringlichen “Stand By Me”-Anstrich zu versehen. Zum Zeitpunkt von Kutchers Entrée als 20-jährigem Evan, der Psychologie studiert, haben drei entscheidende traumatische Ereignisse stattgefunden, an die er sich allerdings nicht erinnert. Dies ändert sich schlagartig mit Hilfe der Tagebücher, die ihm in Verbindung mit erderschütternden Spezialeffekten ermöglichen, in die Vergangenheit zurückzureisen. Nachdem er seine alten Freunde ausfindig macht und feststellt, dass die damaligen Ereignisse ihr Leben verpfuscht haben, strengt er sich an, die Dinge an verschiedenen vergangenen Ansatzpunkten positiv zu beeinflussen. Doch nach bekanntem Faust’schen Prinzip scheint er die Dinge jedesmal nur noch schlimmer zu machen.

    Seinen Titel bezieht der Film aus der Chaostheorie, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt für das Entstehen eines Taifuns verantwortlich sein kann. Dieser faszinierende Ausgangspunkt wird genutzt, um zu zeigen, wie die geringste Veränderung ein ganzes Leben beeinflussen kann. Dies führt zu verschiedenen veränderten Inkarnationen der Figuren, was vor allem Amy Smart (“Roadtrip”) Gelegenheit gibt, unterschiedlichste Rollentypen (vom properen Collegegirl zur drogenabhängigen Prostituierten) zu porträtieren. Während nicht behauptet werden kann, dass Kutcher in seinem Part versagt, fühlt man sich unweigerlich an seine MTV-Show “Punk’d” erinnert, in der nichtsahnende Stars auf den Arm genommen werden. So drängt sich in den inopportunsten Momenten wiederholt der Eindruck auf, dass Kutcher nur mit Mühe ein Lachen unterdrückt und jederzeit “Ätsch, es handelt sich doch um eine Farce!” rufen könnte. Für einen dramatischen Thriller mit todernsten Themen keine ideale Voraussetzung – was insofern irritierend ist, als dass der Film durchaus grundsolide Suspense-Unterhaltung bietet. ara.

Darsteller und Crew

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