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Bube, Dame, König, Gras (1998) Film merken

Originaltitel: Lock, Stock and Two Smoking Barrels
Bube, Dame, König, Gras Poster
 

Videos und Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Bube, Dame, König, Gras: Unwiderstehlich komische Farce um Spielschulden und einen daraus resultierenden Gangsterkrieg.

Vier Freunde treiben 100.000 Dollar auf, um an einer illegalen Pokerrunde teilzunehmen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass dort mit gezinkten Karten gespielt wird. Plötzlich sehen sie sich mit 500.000 Dollar Schulden konfrontiert, die sie dem „Big Boss“ binnen weniger Tage auftreiben müssen. Eddy (Nick Moran), Tom (Jason Flemyng), Soap (Dexter Fletcher) und Bacon (Jason Statham) sind Freunde, die sich durch kleine Gaunereien durchschlagen. In der Hoffnung, einen großen Coup zu landen, der sie aus der finanziellen Randexistenz führt, organisieren sie 100.000 Dollar, um Eddy in eine illegale Pokerrunde des Mafiabosses Harry „Hackebeil“ Lonsdale  (P. H. Moriarty) zu schicken. Zwar gilt Eddy als gewiefter Spieler, doch kann er dem Betrug, der in der Pokerrunde vorherrscht, nichts entgegensetzen. Statt also den großen Haufen Geld einzuheimsen, schulden sie dem „Hackebeil“ nun 500.000. Dollar. Dass ihnen die Finger abgehackt werden sollen, falls sie das Geld nicht binnen einer Woche auftreiben, verschärft die Lage nur. Doch wie es der Zufall will, erfahren sie, dass nebenan eine Bande Krimineller um „Dog“ (Frank Harper) wohnt, die einen Raub planen, der Geld und Marihuana beinhaltet. Daraufhin schmieden die vier einen Plan, um den geplanten Deal der Nachbarn zu ihrem Vorteil zu nutzen. Der von Guy Ritchie inszenierte „Bube Dame König grAS“ gilt als ein Klassiker des Genres Gaunerkomödie und ist das Filmdebüt Jason Stathams. Dieser hatte in seiner Zeit vor der Schauspielerei ebenso wie seine Figur Bacon zu Beginn des Filmes als Straßenverkäufer gearbeitet. Weltweit spielte der Film bei einem Budget von weniger als einer Million US-Dollar ca. 28 Miollionen US-Dollar ein.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Ganz und Gar” (eine von mehreren Übersetzungsoptionen des Originaltitels) ein zweites “Ganz oder gar nicht”? Durchaus denkbar, denn Guy Ritchies Komödie um schwere Gangster, leichte Hirne, Marihuanapflanzen, Musketen und Spielschulden hat auch in deutschen Kinos das Zeug zum Überraschungshit, nachdem sie bereits im heimatlichen England die Charts stürmte und den “Pferdeflüsterer” geschlagen verstummen ließ.

    Newcomer Guy Ritchie begann erst 1993 seine Filmkarriere als Laufbursche am Set, weist sich aber schon fünf Jahre später als ernstzunehmendes Regietalent mit visuellem Einfallsreichtum, Gespür für Atmosphäre und der Balance zwischen Präsenz und Präsentierung von Gewalt aus, die fast durchweg ins Kamera-Off verlegt ist. Zart besaitete Gemüter werden es ihm danken, denn die komische Geschichte, die Ritchie hier als kongenial begabter Drehbuchautor auftischt, produziert ein Geflecht von Mißverständnissen, das nur mit einem Berg von Leichen sauber aufgelöst werden kann. Das finale Großreinemachen ist notwendige Reduzierung eines großen Figurenpersonals, das Ritchie temporeich einführt, ohne (aufmerksamen) Zuschauern den Überblick zu nehmen. Im Kern steht ein sympathisches Freundesquartett, das 100.000 Pfund zusammengaunert, damit sein Spieler-As Eddy (Nick Moran) an der berüchtigten, aber potentiell einträglichsten Pokerpartie der Stadt teilnehmen kann, die Gangsterboß Harry (P.H. Moriarty) regelmäßig veranstaltet. Ritchie zieht alle Register, um Harrys Ruf in Keyser-Soze-Dimensionen zu rücken und damit die Furcht von Eddys Clique zu begründen, als Harry seinen Herausforderer abzockt und binnen einer Woche dessen Schulden von einer halben Million Pfund einfordert. In bester britischer Tradition verdaut Eddy diesen Schock im alkoholischen Delirium, bis der Zufall einen Ausweg zeigt. Die in unmittelbarer Nachbarschaft einquartierte Gang um den brutalen Killer Dog (Frank Harper) plant, die Luschen-Clique um Winston (Steven Mackintosh) um ihr Vermögen und ihre Marihuana-Pflanzen zu erleichtern, was Eddy wiederum auf die Idee bringt, Dogs Meute zu überfallen. Und so kommt es wie es kommen mußte, und doch irgendwie nicht, als ein durchgeknallter Drogenbaron und zwei nach antiken Musketen suchende Heliumhirne das Chaos potenzieren. Bewundernswert, wie Ritchie die Fäden zusammenhält und Brutalität konsequent aus dem Bild läßt, wie flotte Dialoge Grinsen ins Gesicht zaubern, Brauntöne das schmutzige Milieu, und ein fetziger Soundtrack das rasante Tempo des Films spiegeln. Dieser durchgehend witzige Erstling überzeugt auf allen Ebenen, und nicht zuletzt durch seine authentisch wirkenden, perfekt besetzten Typen, die neben dem Skript die Force dieser Farce sind. kob.

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