Beeswax (2009)

Beeswax Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Beeswax: Familiengeschichte über zwei ungleiche Zwillingsschwestern, die beide mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben.

Die Zwillingsschwestern Jeannie und Lauren stecken in völlig unterschiedlichen Lebenssituationen: Während Jeannie, die seit ihrer Jugend querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt, mit ihrer guten Freundin Amanda einen Secondhand-Laden betreibt, hat Lauren sich gerade von ihrem Freund getrennt und plant einen Neuanfang. Doch zwischen Jeannie und ihrer Geschäftspartnerin kommt es zu Unstimmigkeiten, die in einem Gerichtsverfahren zu eskalieren drohen. Derweil bleibt auch Lauren von Problemen nicht verschont und wird in einen Familienkonflikt ihrer Mutter hineingezogen.

Videos und Bilder

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Kritikerrezensionen

  • Spontaneität, Charme und subtiler Humor bestimmen die Alltags- und Familiengeschichte zweier ungleicher Zwillingsschwestern von “Funny Ha Ha”-Regisseur Andrew Bujalski.

    Bujalski gilt als einer der wenigen veritablen American Independents und diesen Ruf festigt er mit seiner dritten Regiearbeit, die gelassen, gar skizzenhaft von zwei Schwestern erzählt. Die Thirty-Somethings Jeannie und Lauren mögen eineiige Zwillinge sein, allein, man sieht es ihnen kaum an: Die querschnittsgelähmte Jeannie sitzt seit ihrer Jugend im Rollstuhl und betreibt mit ihrer Freundin Amanda einen Second-Hand-Laden für Vintage-Mode. Lauren hat sich gerade von ihrem Freund getrennt, befindet sich auf Jobsuche und plant allgemein einen Neuanfang. Da sich Freundschaft und Geschäft selten vertragen, drohen juristische Schritte gegen Jeannie, die Rat bei ihrem Ex Merril sucht, der demnächst Anwalt wird. Zwischen ihnen keimen alte Gefühle wieder auf, während Lauren über ein Jobangebot in Afrika nachdenkt.

    Fern von hippen Hochglanzfilmen oder irgendwelchen Stilismen, aufreizend unspektakulär und ohne jede Psychologisierung schneidet Andrew Bujalski einige Stücke aus dem wahren Leben in Texas ab – von Existenzen, die selbst ein wenig Second Hand wirken. Dieser konsequente Naturalismus gibt dem Film einen derart dokumentarischen Anstrich, dass man das Gefühl dafür verliert, es mit einem Drama zu tun zu haben. Die Alltags- und Familiengeschichte ist beiläufig und einfach inszeniert, scheinbar ziellos, ohne jeden dramaturgischen Zug oder die Absicht, auf etwas hinaus zu wollen. Zwar müssen sich die beiden Protagonisten mit kleineren und größeren Problemen auseinandersetzen und letztlich steht die Neuordnung zweier Leben an, doch das passiert nebenher, im ungeschminkten Verlauf von Gesprächen und im Miteinander, derweil häufig gestreift wird, wie Jeannie ihren unterschwelligen Sozialängsten begegnet. Das geschieht nicht ohne spontanen Humor, bietet charmante Charaktere auf und weist mit bestechender Lebensnähe auf menschliche Stärken und Schwächen hin, was das Publikum faszinieren sollte. tk.

Darsteller und Crew

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