Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell (2006)

Originaltitel: Basic Instinct 2: Risk Addiction
Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell: Fortsetzung des längst klassischen Erotikthrillers von 1992, in dem Catherine Tramell erneut in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen rückt.

Catherine Tramell (Sharon Stone), attraktive Kriminalliteratin mit undurchsichtiger Vergangenheit, lässt San Francisco hinter sich und siedelt nach London über. Dort interessiert sich bald wieder die Polizei für sie, ist doch soeben ihr ehemaliger Bettgefährte gewaltsam zu Tode gekommen. Scotland Yard bittet den Psychiater Dr. Andrew Glass (David Morrissey), ein Profil zu erstellen. Dem allerdings brennen angesichts der heißen Verdächtigen bald alle Sicherungen durch.

Mit so ziemlich derselben Geschichte, nur ohne Michael Douglas und einem Maniker wie Paul Verhoeven hinter Kamera, sucht Sharon Stone vierzehn Jahre später noch einmal ihr Glück als Femme fatale.

Romanautorin Catherine Tramell hat San Francisco den Rücken zugekehrt und ist nach London übergesiedelt. Doch auch dort gerät sie in Konflikt mit dem Gesetz. Scotland Yard beauftragt den brillanten Psychiater Dr. Andrew Glass. Doch auch er lässt seine kühle Professionalität bald fahren und verfällt der kühlen Blonden mit der messerscharfen Intelligenz.

Nach einem mysteriösen Autounfall, bei dem ein populärer Fußballer zu Tode kommt, gerät Catherine Tramell, die am Steuer des Wagens saß, unter Mordverdacht. Deshalb soll der Kriminalpsychologe Dr. Glass ein Gutachten über die Bestseller-Autorin erstellen. Doch Glass beginnt nur zu bald, mehr als nur berufliches Interesse für seine Patientin zu entwickeln. Selbst als seine Ex-Frau und deren Lover das Zeitliche segnen, verkennt Glass den Ernst der Lage. Längst ist er der Schriftstellerin mit Haut und Haaren verfallen.

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Kritikerrezensionen

  • Mit dem lang erwarteten Sequel zu Paul Verhoevens Skandal-umwittertem Thriller von 1992 setzt “Scandal”-Regisseur Michael Caton-Jones auf eine satanische Sharon Stone sowie auf Erotik, die überwiegend im Kopf stattfindet.

    War sie nun unten ohne oder nicht? Diese Frage beschäftigte 1992 die (männliche) Filmwelt, als eine bis dato eher zweitklassige, dafür aber höchst attraktive und erotisierende Schauspielerin namens Sharon Stone beim Polizeiverhör kurz berockt die Beine übereinander schlug und für einen Wimpernschlag den Blick zwischen ihre Schenkel zuließ. “Basic Instinct” machte Ms Stone über Nacht zwar nicht zum Superstar, aber immerhin weltweit zum Objekt schlüpfriger Männerfantasien. Zudem festigte der für Hollywood-Standards überaus freizügig inszenierte Thriller den Ruf des niederländischen Filmemachers Paul Verhoeven als Skandal-Regisseur. Nun, 14 Jahre später, hat der Schotte Michael Caton-Jones beim Sequel das Regie-Ruder übernommen. Er verbucht zwar den Krimi “Scandal” über die legendäre Profumo-Affäre auf sein Konto, steht aber sonst eher für solide, schnörkellose Hausmannskinokost wie “Rob Roy” oder das Remake von “Der Schakal”.

    Umso erstaunlicher, dass “Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell” gleich losgeht wie eine Rakete. Ein schicker Sportwagen jagt mit Höchstgeschwindigkeit durch einen Neonlicht durchfluteten Tunnel. Doch was wie die Pariser Todesfahrt von Lady Di anmutet, entpuppt sich schnell als waghalsiges Londoner Liebesspiel von Eispickel-Lady Catherine Tramell – Stone, auch mit 47 Jahren noch eine Augenweide -, die sich gerade am Steuer eines Spyker Laviolette von ihrem Beifahrer, einem populären Fußballer, zum Höhepunkt treiben lässt. Augenblicke später kollidiert das Luxusgefährt mit einer Telefonzelle und rast ungebremst in die Themse. Nur Miss Tramell überlebt – restlos befriedigt – den Unfall.

    Da Scotland Yard-Inspektor Roy Washburn (David Thewlis) einen Mord vermutet, beauftragt er den gefeierten Kriminalpsychologen Dr. Michael Glass (David Morrissey) damit, ein psychiatrisches Gutachten über die Krimi-Bestseller-Autorin aus San Francisco, die zu Recherchezwecken in London weilt, zu erstellen. Die Warnungen seiner Mentorin (Charlotte Rampling) in den Wind schlagend, beginnt Glass nur zu bald, mehr als nur berufliches Interesse für seine Patientin zu entwickeln. Auch als seine Ex-Frau, deren Lover sowie ein weiterer von Tramells Sex-Gespielen nacheinander das Zeitliche segnen, verkennt Glass den Ernst der Lage. Längst ist er der Schriftstellerin, die ihm in allen Belangen überlegen ist, mit Haut und Haaren verfallen.

    Ein exquisites Produktionsdesign, famos fotografierte, (noch) unentdeckte Londoner Schauplätze sowie ein bedrohlicher Score, der an die Kompositionen von Hitchcocks Hausmusiker Bernard Herrmann erinnert, stehen auf der Habenseite dieser Fortsetzung, die auch als eigenständige Story funktioniert. Zwar übertreibt Stone ihr teuflisches Mienenspiel zuweilen, trotzdem bleibt sie stets furchterregend als unbarmherziges, herzloses Sex-Monster mit hohem IQ, das gegen alle Regeln verstößt und selbst im Angesicht des Todes ein satanisches Grinsen auf den Lippen behält. Da verblassen nicht nur die vielen, spannungsarmen Nebenhandlungen, sondern auch ihr Gegenüber David Morrissey, der sich besonders in den emotionalen Szenen sichtlich schwer tut, Michael Douglas’ Part, und nichts weniger hat er übernommen, auszufüllen. Überzeugen können dagegen David Thewlis als kompromissloser Bulle und Charlotte Rampling als sanft-naive Psychologin. Zudem ist “Basic Instinct 2″, so der lapidare Originaltitel, mit seinen 110 Minuten einen Tick zu lang geraten und wer deftigen Sex mit offenherzigen Darstellern erwartet, der dürfte enttäuscht werden. Denn Miss Stone zeigt sich nur zweimal, beim Liebesakt mit Morrissey und am Whirlpool ihres Luxus-Lofts, unverhüllt, aller Rest findet im Kopf des Betrachters statt – und das ist auch gut so. Denn alles, was die Fantasie beflügelt, wollen wir schließlich im Kino sehen. lasso.

Darsteller und Crew

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